Ergebnisse zum Suchbegriff „2005“

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28. Januar 2024

Kulturspiegel

Vor 80 Jahren – Exodus aus Nordsiebenbürgen: Bedenkenswerte Tagung der HOG Bistritz-Nösen in Bad Kissingen

2024 erinnern wir vielfältig an 800 Jahre Andreanum, den „Goldenen Freibrief“ des ungarischen Königs Andreas II., das wirkungsmächtigste Dokument mit nachhaltiger Bedeutung für uns Siebenbürger Sachsen. Ebenfalls heuer jährt sich die Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen im Herbst 1944 zum achtzigsten Mal. Diese war „der wohl tiefste und radikalste Einschnitt“ (Volker Petri) der damals 800-jährigen Geschichte der Nordsiebenbürger Sachsen. Ein Einschnitt, von dem sich die Nordsiebenbürger Sachsen nicht mehr so erholen konnten, dass sie weiterhin ein bestimmender Faktor der Kulturlandschaft Siebenbürgen geblieben wären, ein Einschnitt, der den unumkehrbaren Niedergang der aktiven Präsenz der Siebenbürger Sachsen im Karpatenbogen einleitete. Damit schließt sich ein Kreis von den aufbauenden historischen Anfängen vor 800 Jahren zur massiv veränderten Gegenwart 2024 und der ihr folgenden ungewissen Zukunft. mehr...

26. Dezember 2023

Kulturspiegel

Die Brücke von Mostar — Herzstück einer Stadt

Eine Geschichte von Susanne Karres mehr...

23. Dezember 2023

Sachsesch Wält

Günther Schuster: Besännung

Das Gedicht „Besännung“ ist ein Vorabdruck mit Genehmigung des Verfassers aus der in Bälde erscheinenden nächsten Folge des Medwescher Tramiter, Beiblatt des „Mediascher Infoblattes“ in siebenbürgisch-sächsischer Mundart. mehr...

21. Dezember 2023

Kulturspiegel

Anton Schwob zum Gedenken: Ehemaliges Vorstandsmitglied des Südostdeutschen Kulturwerks verstorben

Diese Worte des Gedenkens für den bedeutenden Germanisten Anton Schwob sind Worte eines Freunds, der sich im Folgenden auch herausnimmt, von „Toni“ Schwob zu sprechen. Wir haben einander vor über 60 Jahren im einstigen Hörsaal 123 der Universität Innsbruck in den Vorlesungen von Karl Kurt Klein, zunächst flüchtig, kennen gelernt. Wir waren dann über zehn Jahre lang zugleich Assistenten am Institut für Germanistik in Innsbruck und sind stets miteinander in Verbindung geblieben, auch nachdem er Innsbruck verlassen hat.
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13. Dezember 2023

Interviews und Porträts

Ein Siebenbürgen-Forscher aus der Pfalz: Dr. Ulrich Andreas Wien, ein impulsgebender Sechzigjähriger

„Ich bin in einem traditionellen ‚Grenzland‘, der Pfalz, im Pfarrhaus aufgewachsen, esse natürlich Dampfnudeln oder Grumbeersupp mit Quetschekuche oder Saumagen, aber genauso gerne Palukes, Hanklich oder Baumstriezel. Ich bin immer daran interessiert, welche Kultur und Lebensgewohnheiten man in anderen Ländern und Völkern pflegt. Als 1991 der damals 83-jährige Heidelberger Konfessionskundler Prof. Dr. Friedrich Heyer eine Exkursion bis hin nach Jassy (Iași) und zu den Moldauklöstern zu unternehmen beabsichtigte, hat mich das gleich interessiert. So kamen wir auch durch Klausenburg, Hermannstadt und Kronstadt. Diese Kultur und die Menschen haben mich sehr fasziniert.“ So beantwortete der international anerkannte Kirchenhistoriker Dr. Ulrich Andreas Wien im Jahr 2005 die Frage, wer oder was sein Interesse an Siebenbürgen geweckt habe. Er wurde, wie man zu scherzen pflegt, ein „Beute-Siebenbürger“, blieb aber stets seiner pfälzischen Heimat verbunden, in der er lebt und wirkt. mehr...

11. November 2023

Kulturspiegel

„Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa“ (BKGE): Neue Aufgaben im Bereich der Politikberatung gehen einher mit Namensänderung

Der kulturelle Austausch Deutschlands mit seinen östlichen Nachbarn hat seit der Gründung des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) im Jahr 1989 kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. mehr...

4. November 2023

Interviews und Porträts

Hans Rampelts Abschied vom Ehrenamt

Beim Erntedankfest der Kreisgruppe Mannheim – Heidelberg wird üblicherweise im Anschluss die Mitgliederversammlung des jeweiligen Jahres abgehalten. In diesem Jahr war zusätzlich die Neuwahl des Vorstandes fällig. Als wichtigster Punkt stand die Wahl des neuen Vorsitzenden an, denn Hans-Holger Rampelt wollte nach 18 Jahren nicht wieder antreten. Er meinte, es wäre genug, von 1993 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender, dann bis 2023 war Hans-Holger Rampelt Vorsitzender. Das sind 30 Jahre, da kann man verstehen, dass der Wunsch aufkommt, mehr für die Familie da zu sein. mehr...

27. Oktober 2023

Aus den Kreisgruppen

Kulturerbe, Vielfalt, Gemeinschaftssinn: 70 Jahre Kreisgruppe Wolfsburg und Siebenbürger Blaskapelle Wolfsburg

Die Siebenbürger Kreisgruppe Wolfsburg präsentierte zusammen mit den Volkstanz- und Trachtengruppen „Kokeltaler“, „Karpatentänzer“, „Jugendtanzgruppe“ und der „Siebenbürger Blaskapelle Wolfsburg“ am 7. Oktober ein großartiges Kulturprogramm mit anschließendem Ball im Spiegelsaal des CongressParks Wolfsburg. Siebenbürger Fahnen und siebenbürgisch gestickte Wandbehänge bildeten die festlich geschmückte Kulisse der Bühne. Getreu dem Motto der Veranstaltung „Gemeinschaft pflegen – Tradition erhalten – Zukunft gestalten“ haben die Siebenbürger Sachsen in Wolfsburg gezeigt, dass sie die kulturelle Vielfalt und die Organisationskunst der Vorfahren nicht nur erhalten, sondern auch mit Bravour in die heutige Zeit übertragen können. Ein Mammutprogramm ab 15.00 Uhr mit Blasmusik zum Kaffee, Volkstanzdarbietungen, Blasmusikkonzert und Ball bis in die Nacht hat unsere 350 Aktiven und Gäste begeistert. mehr...

17. Oktober 2023

HOG-Nachrichten

HOG Bistritz-Nösen tagt und wählt neuen Vorstand in Nürnberg

„Die HOG Bistritz-Nösen ist ein wesentlicher Fortschrittsfaktor für die Stadt Bistritz, besonders während der letzten 15 Jahre nach dem schwerwiegenden Brand der evangelischen Kirche 2008. Ich fühle mich sehr geehrt, an eurer Versammlung teilnehmen zu dürfen, und danke für die Einladung.“ So begann Bürgermeister Ioan Turc sein Grußwort in der Eventhalle Gartenstadt in Nürnberg am 16. September im Rahmen der Mitgliederversammlung der Heimatortsgemeinschaft Bistritz-Nösen. Er betonte u.a. die enge Beziehung zwischen dem Munizipium Bistritz, der evangelischen Kirche und der HOG Bistritz-Nösen, die unbedingt zu beiderseitigem Vorteil weitergeführt werden müsse. mehr...

15. Oktober 2023

Österreich

Volkstanzgruppe Wels: Táborer Begegnungen

Die Stadt Tábor in Südböhmen wurde als eine Hochburg der nach dem tschechischen Reformator Jan Hus benannten hussitischen Reformationsbewegung im Jahr 1420 gegründet und von ihren Gründern nach dem biblischen Berg Tabor in Galiläa benannt. Sie war zur Zeit der Hussitenkriege unter Jan ika von Trocnov Zentrum des hussitischen Städtebundes. Das historische Zentrum von Tábor mit seinen verwinkelten Gassen und dem üppigen Grün hinter den Stadtmauern lässt alljährlich im September mit dem Festival Táborská Setkání – Táborer Begegnungen drei Tage lang die alte Geschichte aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wieder aufleben. Mittelalterliche Marktleute, Handwerker, Rittergefechte, Gaukler, Tänzerinnen und Musikanten bevölkern die pittoreske Altstadt, den zahlreichen Gästen bieten sich Konzerte, Tanzvorführungen, Handwerksmärkte und ein reichhaltiges kulinarisches Angebot, was in einem Umzug historischer Formationen durch die Stadt mit der Ankunft von Jan ika am Stadtplatz und einem großen Feuerwerk gipfelt.
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