Ergebnisse zum Suchbegriff „2011“
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Catalin Dorian Florescus Roman "Jacob beschließt zu lieben"
Wer sich bei dem Titel eine Liebesgeschichte erhofft, der wird erstmal enttäuscht, denn mit romantischem Techtelmechtel kann dieser Roman nur bedingt dienen. Vielmehr nimmt er sich vor, ein Epos banatschwäbischer Geschichte zu sein. Ein großes Vorhaben, da nicht nur die Einwanderung, der Krieg, die Russlanddeportation, sondern zum Schluss auch noch die Bărăgan-Deportation gestreift werden. mehr...
Bundesregierung beantwortet Resolution des Verbandstages
Die Bundesregierung unterstützt die zentralen Forderungen der Resolution des Verbandstages 2011 zur Sicherung der Kultur der Siebenbürger Sachsen als Teil des gesamtdeutschen kulturellen Erbes und verweist auf „erhebliche Fördersummen“ auch zugunsten der zentralen Kultureinrichtungen der Siebenbürger Sachsen in Gundelsheim. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Bernd Neumann, MdB, hat in einem zweiseitigen Schreiben an den Bundesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dr. Bernd Fabritius, Stellung genommen zu den Forderungen der am Verbandstag 2011 einstimmig verabschiedeten Resolution an die Bundesregierung. Der Bund könne die von Länderseite wegfallenden institutionellen Förderungen nicht kompensieren, stellt Neumann fest. Der Kulturstaatsminister empfiehlt, das „auf Anregung der zuständigen Fachreferate meines Hauses im Zusammenwirken aller Beteiligten im September 2010“ entwickelte „Kulturkonzept 2020“ des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates umzusetzen: Durch strukturelle Reformen sollen die Kultureinrichtungen in Gundelsheim effizienter arbeiten und Synergiegewinne erzielen. mehr...
Anmeldungen für den Heimattag 2012 in Dinkelsbühl
Der Heimattag der Siebenbürger Sachsen steht unter dem Motto "Erbe erhalten – Zukunft gestalten" und beginnt am Freitag, dem 25. Mai 2012, mit einem besonderen Höhepunkt: dem Benefizkonzert Peter Maffays, und klingt mit einer Podiumsdiskussion zur siebenbürgisch-sächsischen Kultur am Pfingstmontag, dem 28. Mai, aus. Wie in letzten Jahren können sich die aktiven Kulturgruppen, Verkäufer und Heimatortsgemeinschaften anhand von Online-Formularen oder per E-Mail zu verschiedenen Veranstaltungen anmelden. mehr...
Heimatortsgemeinschaften entscheiden über Beitritt zum Verband
Die Mitglieder des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V. (HOG-Verband) werden in diesem Frühjahr in einem schriftlichen Umlaufverfahren darüber entscheiden, ob der HOG-Verband dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland beitreten wird. Diese demokratische Abstimmung ist laut einstimmigem Beschluss des HOG-Verbands erforderlich, um Klarheit zu schaffen. mehr...
Schiller Verlag legt "Das Kulturpfeifen" von Schuster Dutz neu auf
Vor hundert und mehr Jahren war das gesellige Leben in unserer siebenbürgischen Heimat sehr viel anders als wir es in der medial durchdrungenen Gegenwart erleben. Dennoch: Bälle und Fasching wurden damals schon gefeiert und Vereine sorgten für Abwechslung und Vergnügen. Wenn etwa der „Mediascher Turnverein 1847“ am Silvesterabend seinen traditionellen Ball abhielt, gelangte die Silvesterzeitung zum Verkauf, in der man in Mundart oder Hochsprache, in Versen oder Prosa, mit Heiterkeit und nachsichtigem Spott das zurückliegende Jahr Revue passieren ließ und seine Mitbürger „durch den Kakao zog“. Zu den talentierten jungen Reimern, die auch beim „Sitttag“ der Kothgässer Nachbarschaft mit ihren Versen für Heiterkeit sorgten, gehörten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert neben Fritz Guggenberger, Josef Fabini und dem Apotheker Gustav Schuster auch der Sohn des letzteren, der später unter seinem Spitznamen Dutz allgemein bekannt wurde und in dem wir heute den Altmeister humoristischer Dichtung in sächsischer Mundart aus Siebenbürgen verehren. mehr...
Erfolgreiche Erzieherin – Emmi Schmidts zum 60. Geburtstag
An einem Frühlingstag des Jahres 1952 kam Emmi Schmidts (geborene Gillich) in Nußbach zur Welt. Die Kindheit und Schulzeit verbrachte sie in ihrer Heimatgemeinde. Lehrerin zu werden war immer ihr Traum, so führte ihr Lebensweg nach Hermannstadt an die Pädagogische Schule. mehr...
Julia Schiff stellt Roman "Reihertanz" vor
Julia Schiff liest aus ihrem Roman "Reihertanz" am Donnerstag, dem 12. April, 19.00 Uhr, im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München. mehr...
Urkundenbuch zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen online
Bisher konnten die historischen Urkunden, in welchen die Geschichte der Siebenbürger Sachsen des Mittelalters nachzulesen war, nur in gedruckter Fassung benutzt werden. Nach Abschluss des unter der Leitung von Dr. Ulrich A. Wien durch den Projektmitarbeiter Dr. Martin Armgart am Universitäts-Campus Landau durchgeführten Projekts können fast 5000 Urkunden im Internet bequem und weltweit recherchiert werden, ja mehr als bisher alle Urkunden durch moderne Suchfunktionen schnell und zuverlässig auf Inhalte und spezifische Merkmale in Sekundenschnelle durchforstet werden. Gegenüber der Druckfassung sind weitere neue Urkundentexte erschlossen und zugänglich gemacht worden. Damit ist das Online-Urkundenbuch zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen im Vergleich zu einschlägigen Grundlagenwerken nicht nur das zeitlich am weitesten vorangeschrittene, sondern auch in der Nutzung innovativer Technologien eines der modernsten weltweit. mehr...
Prof. Heinz Acker erhält Staufermedaille
Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, hat Prof. Heinz Acker (Heidelberg) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen für seine vielfachen und „herausragenden Leistungen“ (Verleihungs-Urkunde). Die Staufermedaille ist eine der höchsten Auszeichnungen, die das Land an Künstler, Wissenschaftler oder Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens für Verdienste um das Land Baden-Württemberg zu vergeben hat. mehr...
Kampf gegen das Vergessen: Ana Blandiana zum 70.
Der Name der Dichterin Ana Blandiana ist in allen Schichten des Volkes, dem sie angehört, bekannter als der Name jedes deutschen Schriftstellers der Gegenwart bei den Deutschen. Das hängt nicht nur mit der öffentlichen Präsenz von Ana Blandiana seit über einem halben Jahrhundert zusammen, sondern mehr noch damit, dass ihre Gefühle der Ablehnung des Sozialismus der Jahre 1945-1989/90 von der überwiegenden Mehrheit der Rumänen geteilt wurden. Als 1959 ihr Gedicht „Originalitate“ erschien und den massiven Unwillen der KPR erregte, wurde sie mit landesweit diskutiertem Schreibverbot belegt und so, wie sie später notierte, „als verbotene Dichterin bekannt, noch ehe ich es als Dichterin war“. Zwischen den Zeilen hatte sie mitten im Terror der stalinistischen Gheorghiu-Dej-Ära nicht Regimekritik geübt, sondern, weitaus gewagter, ihrem Widerwillen gegen das System Ausdruck verliehen – ein Akt der Courage, dessen Ausmaß sich heute keiner mehr vorstellen kann. mehr...





