Ergebnisse zum Suchbegriff „Anekdoten“
Artikel
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Gelungene Würdigung von Carl Filtsch in Bild und Ton
Wenn wir jemals ein Wunderkind in Siebenbürgen hatten, dann trifft das auf Carl Filtsch (1830-1845) bestimmt zu. Ihm, seinem Andenken waren in den letzten 30 Jahren schon zahlreiche Veranstaltungen gewidmet, eine der glanzvollsten allerdings jetzt, am 19. November im Sudetendeutschen Haus als Beitrag des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas zu den diesjährigen Rumänischen Kulturtagen in München. mehr...
Dieter Roth liest aus seinem Roman „Der müde Lord“
„Und eines sollten Sie sich für die Zukunft auf jeden Fall merken: Was gestrichen ist, ist kein Fehler.“ Mit diesem zweideutigen Satz erklärte der Chefredakteur dem frischgebackenen Journalisten Christian Rosenow, warum er seinen Artikel ein wenig „kürzen“ musste. Kürzen ausgerechnet um die Passage, in der dieser stolz erklärt, wie der Held der Arbeit, „Meister Militaru täglich mit der wunderbaren Leistung von 130 Prozent Planerfüllung glänzen kann“ – nämlich auf Kosten der anderen Mitarbeiter, die sich dafür auf Weisung von oben recht dumm anstellen müssen, wie ihm jemand aus dem Betrieb zuflüstert… Ein Sahnestückchen aus dem Roman „Der müde Lord“ von Dieter Roth – und nur eines von vielen. Ein Stückchen Zeitgeschichte zudem, ist doch Rosenow niemand anderer als das Alter Ego des Autors. Als ehemaliger Mitarbeiter des Neuen Wegs 1954-1965 schildert er in 60 Anekdoten den kuriosen Redaktionsalltag und die Kulturszene im kommunistischen Bukarest der 50er bis 70er Jahre bis zu seiner Ausreise nach Deutschland. „Es gibt keinen anderen, dermaßen erfahrungsgesättigten und zugleich klaren Text über das, was einst in Rumänien in deutscher Sprache kulturell, zumal literarisch geschah“, lobte der Schriftsteller und Literaturkritiker Georg Aescht das Buch. mehr...
Wunn ich sachsesch schreiwe wäll - Mundartseminar in Stuttgart
„Wunn ich sachsesch schreiwe wäll“ war der Titel eines Textes, der bei der Autorenlesung am 17. September im Haus der Heimat in Stuttgart vorgetragen wurde. Gleichzeitig eignet er sich auch als Überschrift der gesamten Veranstaltung, klingen in ihm doch deren beide Grundanliegen an: sich austauschen über die Freude am Siebenbürgisch-Sächsischen, aber auch über Unsicherheiten beim Schreiben desselben. Wobei Letzteres vor allem im Seminar am folgenden Tage zur Sprache kam, während der vertraute Laut in heiteren oder besinnlichen Beiträgen am Leseabend die 14 Autoren mit einem zahlreich erschienenen und dankbaren Publikum verband. Dass sich darunter viele neue Gesichter befanden, rechtfertigt den Ortswechsel nach Stuttgart. mehr...
Dietrich Weber: Et as ållest kåmpliziert, det Såchsesch – Detsch, uch amgekührt
Dass die gewollte Übertragung der Schriftsprache in den siebenbürgisch-sächsischen Dialekt und umgekehrt besonders in gereimter Rede richtig Arbeit und Kopfzerbrechen bedeutet, hat nicht nur der Mundartautor Dietrich Weber erfahren. mehr...
Peter Motzan zum Siebzigsten: solides Wissen und geradezu legendäres Sprachempfinden
Zu den Bonmots, die Peter Motzan gegen Ende seiner Dienstzeit im Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München e. V. (IKGS) aus seinem großen Vorrat an Zitaten und Anekdoten immer wieder hervorholte, gehörte auch der Ausspruch des Literarturkritikers Günter Blöcker (1913-2006), der anlässlich seines 70. Geburtstages auf die Frage, was für Zukunftspläne er hege, geantwortet haben soll, er werde sich auf sein Altenteil zurückziehen, ab sofort die Feder aus der Hand legen und nichts mehr publizieren. mehr...
Kreisgruppe Regensburg: Ausflug nach Luxemburg
ie Kreisgruppe organisierte eine Reise an den Rhein, die Mosel und nach Luxemburg. Am 26. Mai holte ein Bus um 6.15 Uhr die ersten Gäste aus Straubing ab, um 7 Uhr stiegen die Regensburger ein und zuletzt kamen sieben Personen in Nürnberg dazu. Nachdem jeder seinen Platz gefunden hatte, begrüßte Susi alle Fahrgäste und weiter ging es Richtung Koblenz.
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30 Jahre SJD – die Jugend feiert am Heimattag
Das 30-jährige Jubiläum der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) am Heimattag der Siebenbürger Sachsen zu feiern, war eine konsequente Fortführung der bisherigen Geschichte der SJD. Die Jugend ist ein elementarer Bestandteil des Heimattages und aus dem Pfingstwochenende nicht mehr wegzudenken. Als Mitorganisator werden viele Pro-grammpunkte unter der alleinigen Regie der SJD durchgeführt – als Mitausrichter des Heimattages 2016 kamen für die SJD in diesem Jahr noch weitere Programmpunkte hinzu. Zusätzlich zu Festzelt und Zeltplatz, Kinderprogramm und Sportveranstaltungen am Samstag, Kindertheater und der Tanzveranstaltung am Sonntag war die SJD bei der Eröffnung des Heimattages sowie der Podiumsdiskussion dabei und zeigte eine Jubiläumsausstellung sowie ein Sing-spiel. mehr...
Frühjahrstreffen der Frauenreferentinnen in Baden-Württemberg
Das Frühjahrstreffen der Frauenreferentinnen der Kreisgruppen in Baden-Württemberg musste kurzfristig umgesiedelt werden, da das Vereinsheim der Kreisgruppe Schorndorf nicht mehr verfügbar war. Wohin auf die Schnelle? Schloss Horneck in Gundelsheim! Warum nicht, dachten sich die Frauen um Gerlinde Zekel und organisierten kurzerhand eine Aufräumaktion im Speisesaal des Schlosses, so dass die Tagung dort stattfinden konnte.
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Weihnachtsfeier in Göttingen im Zeichen des 30-jährigen Kreisgruppenjubiläums
Die Weihnachtsfeier vom 13. Dezember stand ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens der Kreisgruppe Göttingen. Der Vorsitzende Bernd Martini, begrüßte im festlich geschmückten Rosdorfer Gemeindezentrum rund 70 Personen, darunter auch neue Gäste, und dankte dem gesamten Vorstand und deren Ehepartnern, die alle tatkräftig mitgeholfen und zum Gelingen dieses Festes beigetragen hatten.
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8. Internetseminar in Bad Kissingen: Kulturprojekte im digitalen Zeitalter
Am zweiten Adventswochenende (4.-6. Dezember) trafen sich 30 interessierte Landsleute zum 8. Internetseminar in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen. In einer Zeit, da Krieg wieder als Ultima Ratio nicht nur gedacht, sondern auch geführt wird, war das Workshop-Thema Kultur sehr gut gewählt. Dass wieder Krieg herrscht, hängt mit dem Versagen der Vermittlung von Werten zusammen, die den Inhalt der Kultur einer Gesellschaft ausmachen. Gerade für junge Menschen ist die Vermittlung von Kultur eminent wichtig, um eine Identität zu entwickeln, ein Zuhause, eine Perspektive und Halt zu finden. Denn wenn sie sich selbst überlassen werden, besteht die Gefahr der Verwahrlosung. In ihrer Verzweiflung sind sie dann verführbar für „radikale Lösungen“, wie das an den zu Terroristen gewordenen Einwanderer-Kindern in Frankreich zu sehen ist. mehr...







