Ergebnisse zum Suchbegriff „Ausbau“
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Deutsch-ukrainische Fluchtgeschichten: Der Bürgermeister Peter Bullinger aus Schwaben
Wie die ganze Bevölkerung der Ukraine wurde auch die deutsche Minderheit zum Opfer des russischen Angriffskrieges. Der Programmschwerpunkt des Hauses des Deutschen Ostens in München „Deutsche in der Ukraine im Fokus“ nimmt einige Schlüsselereignisse der Geschichte und Gegenwart dieser Minderheit in den Blick. Als Teil dieses Vorhabens sollen deutsch-ukrainische Fluchtgeschichten des 20. Jahrhunderts aufgearbeitet werden. Als erste Folge wird die Fluchtgeschichte der Familie Bullinger aus der Zeit der bolschewistischen Revolution in Russland und des Bürgerkrieges, der 1918 auf dem Territorium des einstigen russischen Zarenreiches, darunter in der Ukraine, ausgebrochen war, vorgestellt. Sie wurde von ihrem Nachkommen, Dr. Wolfgang Scheibel (München), niedergeschrieben. mehr...
25 Jahre institutionelle Zusammenarbeit von Bayern und Rumänien: Empfang und gemeinsame Kabinettsitzung in München / Söder und Ciolacu vereinbaren stärkere wirtschaftliche Kooperation
München - Vor 25 Jahren haben der Freistaat Bayern und Rumänien offiziell Beziehungen auf Regierungsebene aufgenommen. Aus diesem Anlass fand am 17. Juni ein Empfang mit Rumäniens Ministerpräsident Marcel Ciolacu im Schloss Nymphenburg statt. Tags darauf wurden bei der ersten gemeinsamen rumänisch-bayerischen Regierungssitzung außenpolitische, sicherheits- und wirtschaftspolitische Themen erörtert. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder bezeichnete die im Freistaat lebenden 200 000 Rumäninnen und Rumänen als Bereicherung und versicherte, dass Bayern Rumäniens vollständige Mitgliedschaft des Schengener Abkommens unterstütze. mehr...
Von den Zeitereignissen zurechtgeformt: Interview mit Joachim Wittstock, dem „Heimweltautor“
Ende April kam das neue Buch „Das erfuhr ich unter Menschen“, eine romanhafte Chronik, von Joachim Wittstock heraus, das er bei den Deutschen Literaturtagen am 29. April in Reschitza vorstellte. Anlass genug, um mit dem 1939 in Hermannstadt geborenen Autor ein Interview zu führen. Joachim Wittstock hat über zwanzig Bücher veröffentlicht, Gedichte, aber vor allem Prosa, außerdem etliche literaturwissenschaftliche Werke. Zudem übersetzte er aus dem Rumänischen und sogar aus dem Siebenbürgisch-Sächsischen und gab die Schriften seines Vaters, des bekannten Romanciers Erwin Wittstock, heraus. Vor allem interessierte ihn jedoch „die Übertragung von Seinsumständen und Lebensvorgängen in Sprache“, wie er es selbst formulierte. Das folgende Gespräch führte Edith Ottschofski. mehr...
Äußerlich nichts aus Gold – inhaltlich Goldes Wert: 800 Jahre „Privilegium Andreanum“, des „Goldenen Freibriefs“ der Siebenbürger Sachsen
Im Dezember 1224 ließ König Andreas II. von Ungarn eine Urkunde anfertigen, die auf Pergament mit brauner Tinte geschrieben und mit einem Wachssiegel beglaubigt wurde. Gold findet man unter ihren äußeren Merkmalen nicht, wohl aber ist ihr Inhalt für die Siebenbürger Sachsen von unschätzbarem Wert. Das hatte der große Göttinger Gelehrte August Ludwig von Schlözer bereits 1797 erkannt, der die Urkunde als ein den Sachsen „heiliges, goldnes Privilegium“ bezeichnet hat, denn sie hätten „diesem alten Pergament ihr ganzes politisches Daseyn, und ihr ganzes ökonomisches Wolseyn, zu danken“. Nach 800 Jahren sind die Vorgaben des „Privilegium Andreanum“ schon lange nicht mehr in Kraft, sie wirken allerdings bis heute nach. mehr...
Andreanum-Ausstellung erstmals in Dinkelsbühl
Unter dem Titel „Andreanum. 800 Jahre Recht und Verfassung der Siebenbürger Sachsen“ wird die neue Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa erstmals beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen 2024 in Dinkelsbühl gezeigt. Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, dem 18. Mai, um 9.40 Uhr im Katholischen Pfarrzentrum, Kirchhöflein 1, sprechen Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa, und Thomas Şindilariu, Unterstaatssekretär beim Department für interethnische Beziehungen der Regierung Rumäniens. Die Ausstellung wird am 18. und 19. Mai gezeigt. mehr...
75 Jahre NATO: Rumänien ein verlässlicher Partner
Bukarest – Seit 2004 ist Rumänien Mitglied der NATO, die am 4. April in Brüssel ihr 75-jähriges Jubiläum gefeiert hat. Anlässlich des NATO-Beitritts Rumäniens vor 20 Jahren verabschiedeten Senatoren und Abgeordneten in einer gemeinsamen Feierstunde am 2. April im Parlament in Bukarest eine Erklärung. mehr...
Weidenbach im Fokus: „Schicksal eines siebenbürgisch-sächsischen Dorfes“ von Otto Dück
Im November 2023 erschien im BOD-Verlag als Taschenbuch „Schicksal eines siebenbürgisch-sächsischen Dorfes“ von Otto Dück. Hierbei handelt es sich um eine korrigierte und erweiterte Print-Ausgabe der bereits als E-Book veröffentlichten Fassung zu Weidenbach. Wie der Autor im Vorwort schreibt, wurden dabei „vor allem aber aktuellere Fortschritte hinsichtlich der Ortsentwicklung und des Ausbaus des internationalen Flughafens … eingearbeitet“. mehr...
Ein Leben für die Gemeinschaft: Dr. Roswita Guist engagierte sich unermüdlich für die Siebenbürger Sachsen, die Kirche sowie die Jugend- und Frauenarbeit
Nach einem erfüllten Leben, geprägt von unermüdlichem Engagement, ist Dr. Roswita Guist am 23. Januar 2024 im Alter von 86 Jahren in Drabenderhöhe verstorben. Bei der Trauerfeier am 4. Februar in der evangelischen Kirche sagte der Ortspfarrer Gernot Ratajek-Greier: „Frau Dr. Roswita Guist hinterließ tiefe Spuren. Überall, wo sie ankam, machte sie mit. Ihre Kraft und Stärkung für ihren außergewöhnlichen Einsatz schöpfte sie aus ihrem tiefen Glauben.“ Nach der Trauerfeier wurde die Urne mit ihrer Asche auf dem Friedhof in Drabenderhöhe beigesetzt. Eine große Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarinnen und Nachbarn begleiteten sie auf ihrem letzten Weg. mehr...
Engagiert, gründlich, vielseitig, bescheiden: Martin Bottesch zum Siebzigsten
Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren nicht immer glücklich, wenn er nach drei Korrekturgängen immer noch ein fehlendes Komma entdeckte oder eine Umformulierung haben wollte. Die an Großzügigkeit (um nicht zu sagen Schlamperei) gewöhnten Leutchen im Kreisrat schimpften oder guckten (je nach Charakter) beschämt zu Boden, wenn sie wieder einmal ertappt worden waren, die geforderte Arbeit verspätet oder nicht getan zu haben. Dennoch: so respektvoll, wie über Martin Bottesch, wird über sehr wenige Persönlichkeiten sowohl unter ehemaligen wie auch unter gegenwärtigen Mitarbeitern, ganz zu schweigen in den rumänischen Medien in Hermannstadt gesprochen. Denn eine so gewissenhafte, vielseitig einsatzbereite, aber bescheidene und effiziente Person sucht ihresgleichen.
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Burgfest mit Kirchweihung – Petersberger feiern Jahrhundertereignis
Nach dreijährigen Renovierungsarbeiten an Kirche und Burg in Petersberg war es am ersten Augustwochenende endlich soweit: Die Kirche konnte neu geweiht werden. Zu diesem Jahrhundertereignis luden die evangelische Kirchengemeinde in Petersberg und die HOG alle Petersberger von nah und fern zu einem zweitägigen Festprogramm mit Gottesdienst ein. Es kamen über 100 Petersberger aus Deutschland, um zusammen mit den ortsansässigen Gemeindegliedern und vielen Gästen von außerhalb zu feiern. mehr...









