Ergebnisse zum Suchbegriff „Bedeutet Deutsch“

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2. Juni 2019

Kulturspiegel

Das Heimatverständnis deutscher Minderheiten im östlichen Europa

Wie viel Heimat braucht der Mensch? So lautete der Titel eines studentischen Essaywettbewerbs, der 2013 von der Deutschen Gesellschaft e. V. (Berlin) ausgeschrieben worden war. 150 Studierende aus Deutschland, Russland, der Ukraine, Kasachstan und Usbekistan setzten sich darin mit dem Heimatverständnis und der Identität der Russlanddeutschen auseinander; die 30 besten Essays wurden 2014 veröffentlicht. Entstanden ist eine denkbar breite Palette an Annäherungsversuchen, in denen nicht nur nach dem „wie viel“, sondern auch nach dem „wo“ und „wieso“ gefragt wurde. mehr...

6. Mai 2019

Kulturspiegel

Ein literarisches Großereignis: Ana Blandiana in Temeswar

Der Festsaal der Lenauschule in Temeswar verwandelte sich Ende März für drei Tage in ein Auditorium und eine Bühne für einen lyrisch-politisch-literarischen Austausch der Lenauschüler mit der bekannten rumänischen Dichterin Ana Blandiana. Blandiana, die 1942 in der Fabrikstadt in Temeswar geboren wurde und einige Jahre ihrer Kindheit im Haus ihrer aus dem Dorf Murani bei Bruckenau umgesiedelten Großeltern verbrachte, fühlt sich seit je der Banater Hauptstadt verbunden. Nach dem Umzug nach Großwardein besuchte sie immer wieder ihre bis 1978 in Temeswar lebenden Großeltern, die ebenso wie ihr Vater Gheorghe Coman auf dem Fabrikstädter Friedhof begraben wurden. Nach der Revolution von 1989 gehörte sie zu den Befürwortern der „Proklamation von Temeswar“, die Bürgerrechtler der Stadt aufgestellt hatten. mehr...

23. Januar 2019

Aus den Kreisgruppen

Kreisverband Nürnberg: Advents- und Weihnachtsgottesdienst in St. Sebald

Trotz regnerischen Wetters kamen am 9. Dezember, dem zweiten Advent, mehrere Hundert Landsleute und Freunde der Siebenbürger Sachsen zum traditionellen Advents- und Weihnachtsgottesdienst des Kreisverbandes Nürnberg, der in diesem Jahr bereits zum 32. Mal stattfand, in der ehrwürdigen St.-Sebaldus-Kirche in der Nürnberger Altstadt zusammen, um miteinander zu feiern und sich auf Weihnachten vorzubereiten.
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16. April 2018

Kulturspiegel

Kirchenburgen als touristische Attraktion

Am 3. April fanden sich im Bischofspalais in Hermannstadt über 40 geladene Gäste aus Presse, deutschem und österreichischem Konsulat, Präfektur, Vertreter von Heimatgemeinschaften, evangelische Pfarrer und Gemeindekuratoren ein zur feierlichen Eröffnung der 6. Tourismussaison der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR). Stefan Bichler, Pressesprecher der EKR, begrüßte zur Eröffnung am Osterdienstag alle mit: „Der Herr ist auferstanden!“
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9. April 2018

Kulturspiegel

Siebenbürgisch-Sächsisches Mundartautorentreffen in Nürnberg

Am 25. März fand das Siebenbürgisch-Sächsische Mundartautorentreffen im Nürnberger Haus der Heimat statt. Doris Hutter hatte wieder alle Siebenbürger Sachsen, die gerne Gedichte, Theater oder Geschichten in Mundart schreiben, herzlich dazu eingeladen. Ein Seminar mit Rahmenprogramm fand statt. Es referierte u.a. Hanni Markel. mehr...

12. März 2018

Interviews und Porträts

Disparates zusammenbringen und Demut lernen: Interview mit Georg Aescht

Georg Aescht, geboren 1953 in Zeiden, studierte Germanistik und Anglistik in Klausenburg und kam 1984 mit seiner Familie nach Deutschland. Er ist Redakteur bei der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa, wo er für die Kulturpolitische Korrespondenz verantwortlich ist, und hat sich sowohl mit seiner feuilletonistisch-publizistischen als auch mit seiner Tätigkeit als Übersetzer einen Namen gemacht. Seit 2016 ist er Vorsitzender des Kulturpreisgerichts, das jährlich den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis vergibt. Über seine Rolle im diesjährigen Leipziger Buchmessegeschehen, seine Übersetzertätigkeit und die aktuelle rumänische Literatur gab er Doris Roth Auskunft. mehr...

9. Februar 2018

Kulturspiegel

Die Zukunft des Siebenbürgischen Museum

Das inhaltlich Unverwechselbare jener wichtigen musealen Einrichtung auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar wird auch in den kommenden Jahren auf die ursprünglich formulierte Kernaufgabe dieses seit über einem halben Jahrhundert existierenden Museums ausgerichtet bleiben: das Bewahren, Erforschen und Präsentieren von Zeugnissen längst vergangener siebenbürgischer Erfahrungswelten im Karpatenraum. Solches bedeutet jedoch nicht, dass dieses sehr lebendige Museum in einem Panzer des Ursprünglichen gefangen geblieben ist oder verbleiben soll. mehr...

2. Februar 2018

Kulturspiegel

Siebenbürger Sachsen – eine Minderheit

Beginnen wir mit der Frage, ob die Gruppe der Siebenbürger Sachsen dem Modell bzw. Konzept einer Minderheit entspricht oder entsprochen hat. Vermutlich ist die Vergangenheitsform die passendere. Als die Siebenbürger Sachsen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrheitlich in ihr Ursprungsland zurückkehrten, waren sie in Siebenbürgen zweifellos eine Minderheit, denn es gab innerhalb der dortigen Bevölkerung eine eindeutige Mehrheit, die Rumänen. Aber bewahrten sie die Charakteristika einer Minderheit nicht in gewissem Sinne auch im ursprünglichen Herkunftsland, in der neuen Heimat? Und wenn ja, war das positiv, weil sie Werte verkörperten, die von der größeren Gemeinschaft erkannt und anerkannt werden konnten? mehr...

10. August 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Unsere Heimat lebt! Starke Signale aus der siebenbürgischen "Haupt- und Hermannstadt"

In Hermannstadt fand vom 4.-6. August das 27. Sachsentreffen statt. Es stand unter dem Motto „In der Welt zu Hause – in Siebenbürgen daheim“. Schätzungen der Organisatoren zufolge reisten 12.000 Siebenbürger Sachsen allein aus Deutschland an, über zweihundert aus Österreich und mehrere Hundert aus den USA und Kanada, um sich in der „historischen Haupt- und Hermannstadt“ Siebenbürgens mit ihren Landsleuten zu vereinen. Es war das größte Sachsentreffen aller Zeiten in Rumänien. Viele Ausgewanderte nutzten die Gelegenheit, um ihren Kindern die Heimatorte ihrer Vorfahren zu zeigen. Die Begegnungen mit ihren noch etwa 12.000 in Siebenbürgen lebenden Landsleuten werden in den folgenden Tagen und Wochen in 66 Gemeinden weitergeführt. mehr...

30. Juni 2017

Kulturspiegel

Luthers Erbe im Karpatenbogen

Der Historiker Dr. Dr. Gerald Volkmer hielt bei einer Festveranstaltung am 3. Juni 2017 in der St. Paulskirche in Dinkelsbühl einen hervorragenden Festvortrag zum Thema „500 Jahre Reformation und 60 Jahre Patenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen“, der im Folgenden ungekürzt wiedergegeben wird. mehr...