Ergebnisse zum Suchbegriff „Berliner Zeitung“

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23. Januar 2019

Kulturspiegel

"Heiterer Menschenfreund": Medizinschriftsteller Josef Löbel wiederentdeckt

Kennern der schönen Literatur wird der Name Dr. Skowronnek etwas sagen. So heißt eine fiktive Figur in dem 1932 erschienenen Roman „Radetzkymarsch“ von Joseph Roth (1894-1939). Als Vorbild für die Romanfigur hatte Roth der heute zu Unrecht vergessene Arzt und Medizinschriftsteller Dr. Josef Löbel gedient, mit dem er befreundet war. Der Berliner Medizinhistoriker Professor Peter Voswinckel hat nun ein Buch vorgelegt, in dem der reale Dr. Löbel in Wort und Bild ausführlich gewürdigt wird und seine besonderen schriftstellerischen Leistungen für die Medizin hervorgehoben werden. mehr...

30. Dezember 2018

Kulturspiegel

Deutsch-rumänisches Kosmonautentreffen in Berlin

Der erste und bislang einzige Rumäne, der 1981 ins Weltall flog, Dumitru Prunariu, und der erste deutsche Raumfahrer, Sigmund Jähn, der 1978 den Kosmos bereiste, berichteten im Berliner Zeiss-Großplanetarium über ihre Missionen im Weltall als Teilnehmer am Interkosmos-Weltraumprogramm. Auch amüsante Anekdoten aus dem Kosmonauten-Nähkästchen wurden offenbart. mehr...

19. Dezember 2018

Interviews und Porträts

„Nicht nur das Auge, ich täusche auch die Sinne“: Michael Lassel wird 70

Nennt man den Namen Michael Lassel in unterschiedlichsten Kreisen, kann man ein allgemeines Nicken feststellen, denn viele, sehr viele Menschen, nah und fern, kennen den Maler Lassel und seine Bilder. In diesem Jahr feiert er seinen siebzigsten Geburtstag. mehr...

14. November 2018

Kulturspiegel

Gedenken an die Reichspogromnacht: Antisemitismusbeauftragter Klein fordert „mehr Zivilcourage“

Es war die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, als im Deutschen Reich die Synagogen brannten. An diesem Tag vor 80 Jahren wurden jüdische Gotteshäuser und Geschäfte angesteckt, jüdische Friedhöfe zerstört, tausende jüdische Mitbürger öffentlich gedemütigt, von organisierten Schlägertrupps misshandelt, und etwa 400 Juden ermordet. Die Gewalttaten waren vom nationalsozialistischen Regime organisiert und als „spontaner Volkszorn“ inszeniert worden. In der Zeitgeschichtsforschung gelten die Novemberpogrome als Wendepunkt von der Diskriminierung deutscher Juden seit 1933 hin zu ihrer systematischen Verfolgung, mündend in den Holocaust, in die planmäßige Vernichtung von etwa sechs Millionen europäischen Juden. Dieser Tag ungehemmter antisemitischer Barbarei vor 80 Jahren ist heute in Deutschland auch ein Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. mehr...

13. November 2018

Kulturspiegel

Eröffnung der Fotografieausstellung Jürgen van Buer in Hermannstadt

Die Sonderausstellung „Der befestigte Glaube – Kirchenburgen in Siebenbürgen“ wird am Donnerstag, 15. November, um 17.00 Uhr im Terrassensaal des Friedrich-Teutsch-Hauses eröffnet. mehr...

14. Oktober 2018

Verschiedenes

Erfahrungen im Umgang mit der Sprache: Zu Hans Bergels Essay "Der Tod des Hirten oder Die frühen Lehrmeister"

Ein bedeutender Teil von Hans Bergels erzählerischem und essayistischem Werk ist in den vergangenen Jahren vom Berliner Frank & Timme-Verlag / Edition Noack & Block neu vorgelegt worden. 2018 erschien hier der Nachdruck eines Essays, der erstmals vor mehr als 30 Jahren veröffentlicht worden war, „Der Tod des Hirten oder Die frühen Lehrmeister.“ In einem Brief an Manfred Winkler (vom 28. Oktober 1995) verrät Bergel, er habe sich „aus Laune und Eingebung Notizen über (seine) Lehrmeister gemacht“. mehr...

27. September 2018

Rumänien und Siebenbürgen

Harald Roth: "Eine Anschlusserklärung und die Hoffnung auf Zukunft. Die Siebenbürger Sachsen 1918/1919"

In seiner Festrede beim Sachsentreffen am 22. September 2018 in Mediasch beleuchtete der Historiker Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam, die Hintergründe der Anschlusserklärung, die die Siebenbürger Sachsen vor hundert Jahren, am 8. Januar 1919, einstimmig ebenfalls in Mediasch beschlossen hatten. Der Anschluss führte bei den Siebenbürger Sachsen erst zu Euphorie, dann aber zu herben Enttäuschungen. Dennoch sei das Fazit positiv: Die Siebenbürger Sachsen, und mit ihnen die Deutschen in Rumänien, seien ein konstitutives Element Rumäniens und hätten einen guten Grund, das hundertjährige Jubiläum Rumäniens mitzufeiern. Harald Roths Festrede wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

30. August 2018

Verschiedenes

Bundesinnenminister Seehofer Festredner beim Tag der Heimat in Berlin

„Unrechtsdekrete beseitigen – Europa zusammenführen“: Unter diesem Leitwort hatte der Bund der Vertriebenen (BdV) am 25. August in die Urania Berlin eingeladen, um den zentralen Auftakt zur wichtigsten Veranstaltungsreihe des Verbandes zu begehen – zum Tag der Heimat. Obwohl gleichzeitig der „Tag der offenen Tür der Bundesregierung“ stattfand, war der Humboldt-Saal mit zahlreichen Gästen aus ganz Deutschland, aus der Politik, aus dem diplomatischen Corps und sogar mit etlichen Vertretern der deutschen Minderheiten in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa gut gefüllt. Es sprachen BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius, als Festredner Bundesinnenminister Horst Seehofer und Weihbischof Dr. Reinhard Hauke das Geistliche Wort und Gedenken. mehr...

27. Juli 2018

Kulturspiegel

Leben und Lieben in Zeiten von Facebook

Am Ende ist Liebe. So viel kann man verraten über „Null Komma Irgendwas“, den ersten Roman der rumänischen Schriftstellerin Lavinia Braniște, der zur diesjährigen Leipziger Buchmesse, bei der Rumänien Gastland war, auf Deutsch erschien. 2016 unter dem Originaltitel „Interior Zero“ beim Jassyer Verlag Polirom veröffentlicht, wurde das Buch im selben Jahr mit dem Preis „Nepotul lui Thoreau“ (Thoreaus Neffe) als bester rumänischer Roman 2016 ausgezeichnet. Der auf E-Books spezialisierte Berliner mikrotext Verlag hat in Manuela Klenke die perfekte Übersetzerin für den Roman gefunden und mit „Null Komma Irgendwas“ im Frühjahr 2018 sein erstes gedrucktes Buch vorgelegt. mehr...

8. Juli 2018

Kulturspiegel

In memoriam Erich Bergel: Zwanzig Jahre seit dem Tod des Musikers

Mit einer Reihe von Veranstaltungen – Konzerten, Vorträgen, Filmvorführungen, Funk- und TV-Sendungen – wurde in Rumänien in den Monaten Mai und Juni in einigen Städten wie Klausenburg, Bukarest, Neumarkt am Mieresch und anderen des vor zwanzig Jahren am 3. Mai 1998 in Ruhpolding, Oberbayern, verstorbenen Dirigenten, Musikwissenschaftlers und Hochschullehrers Dr. h.c. mult. Erich Bergel gedacht. mehr...