Ergebnisse zum Suchbegriff „Bistritz Kissingen“
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Bruno Fröhlich: "Optimierung der Kommunikation zwischen Heimatkirche und Heimatortsgemeinschaften"
Einen niveauvollen Vortrag zum Thema "Optimierung der Kommunikation zwischen der Heimatkirche und den Heimatortsgemeinschaften auf allen Ebenen" hielt der Schäßburger Stadtpfarrer und Bezirksdechant Bruno Fröhlich am 28. Oktober 2016 im Heiligenhof in Bad Kissingen (siehe Bericht über die Tagung „Getrennt und doch verbunden. Potentiale der Zusammenarbeit von Institutionen der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit Partnern in Rumänien“ in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 13. November 2016). Der Vortrag wird auf Wunsch zahlreicher Teilnehmer im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
"Getrennt und doch verbunden": Siebenbürger Sachsen wollen ihre Gemeinschaft neu beleben
Die siebenbürgisch-sächsischen Organisationen in Deutschland und ihre Partner in Siebenbürgen haben ihre Zusammenarbeit in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Die Potentiale dieser Zusammenarbeit wurden auf der Tagung „Getrennt und doch verbunden“ vom 28. bis 30. Oktober 2016 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen erörtert. Fazit: Die Siebenbürger Sachsen von hüben und drüben bündeln ihre Kräfte bestens, um ihre Kultur zu erhalten und die Gemeinschaft zu pflegen. „Die Gemeinden mögen lebendige Gemeinden sein“, sagte Heinz Hermann, Stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V., der die Tagung zusammen mit dem Vorsitzenden Hans Gärtner moderierte: Wir sollten uns nicht nur um Kirchenburgen und Steine kümmern, sondern auch um die Menschen, betonte Heinz Hermann. mehr...
Ein siebenbürgisch-sächsischer Freund: Zum 90. Geburtstag von Harald Zimmermann
Er wurde vor neunzig Jahren, am 12. September 1926, in Budapest geboren, kam als Dreijähriger nach Wien, wo er zur Schule ging, studierte, Magister und doppelter Doktor (der Theologie und der Geschichte) wurde, seine berufliche Laufbahn begann, die dann mit Professuren in Saarbrücken und Tübingen gekrönt wurde, er kennt auch den kleinsten Ort des Burgenlandes, da er in dessen evangelischen Gemeinden als Student und junger Pfarrer wandernd gepredigt hat, er ist ein bedeutender deutscher Mediävist von europäischem Format. Und doch ist Univ.-Prof. Dr. theol. Dr. phil. Dr. h.c. mult. Harald Zimmermann vor allem – ein überzeugter Siebenbürger Sachse. mehr...
Nösner Tagung in Bad Kissingen über Stadt- und Kulturgeschichte
„Wir wollen anknüpfen an der von euren sächsischen Vorfahren in Jahrhunderten geschaffenen, hochentwickelten, dynamischen Zivilisation mit ihrer prägnanten Architektur, mit ihren ertragreichen Bildungseinrichtungen, mit ihrem soliden Gemeinschaftssinn, und das heutige Bistritz als moderne europäische Stadt auf dem Wege des Fortschritts, des Wohlstands, der kulturellen Vielfalt in die Zukunft führen.“ So resümierte Ovidiu Teodor Crețu, Bürgermeister der Stadt Bistritz und echter Freund und Förderer der HOG Bistritz-Nösen, das Geschehen am Ende einer Tagung in Bad Kissingen zum Thema „Mitteleuropäische Stadt- und Kulturgeschichte am Beispiel von Bistritz und dem Nösnergau in Siebenbürgen“. In Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Nürnberg lud die Heimatortsgemeinschaft Bistritz-Nösen vom 20. bis 22. November zu einem Seminar in der Bildungs-und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ ein. Der Einladung folgten über 60 Gäste (vorwiegend HOG-Mitglieder) und eine hochrangige Delegation von neun Personen aus Bistritz unter der Leitung von Bürgermeister Ovidiu Crețu. Sie alle wurden am Freitagabend (20. November) vom Vorsitzenden der HOG Bistritz-Nösen Dr. Hans Georg Franchy und Studienleiter Gustav Binder herzlich begrüßt. mehr...
Nordsiebenbürger Treffen in Nürnberg
„Das war rundum ein freudiges Erleben, dieses Treffen“, bemerkte ein Teilnehmer kurz nach Mitternacht, als er mit seiner Frau den Saal verließ. Das Nordsiebenbürger Treffen 2015 am 24. Oktober im Gesellschaftshaus Gartenstadt wurde von der stärksten Heimatortsgemeinschaft, der HOG Bistritz-Nösen, veranstaltet, in deren Vorstand eine große Zahl von Vertretern der nordsiebenbürgischen Heimatortsgemeinschaften wirken. mehr...
Kulturtagung in Bad Kissingen
Bistritz (Nösen)/Bistrița ist heute eine mittlere Kreisstadt im Norden Siebenbürgens mit rund 75000 Einwohnern. Die deutsche Gründungsstadt gehörte zum „Königsboden“, dem Rechtsgebiet der Siebenbürger Sachsen, und wurde urkundlich erstmalig 1241 im Zusammenhang mit dem Mongolensturm erwähnt. Durch den Zweiten Wiener Schiedsspruch 1940 kam Nordsiebenbürgen zu Ungarn. Bistritz hatte zu jener Zeit rund 4500 deutsche Bewohner. Im Gefolge der herannahenden Roten Armee wurde die deutsche Bevölkerung von rund 40000 Menschen von Nordsiebenbürgen im Herbst 1944 evakuiert und zog gegen Westen. Einige dieser Flüchtlinge wurden von der Front eingeholt und zurück geschickt. mehr...
Gedenktage 2014 aus der siebenbürgisch-sächsischen Musik
Auch in diesem Jahr standen einige siebenbürgisch-sächsische Musiker – Komponisten, Interpreten, Musikpädagogen, Musikwissenschaftler – auf der Gedenkliste, und wieder fällt auf, dass wir im Element Migration – wie überhaupt in der siebenbürgischen Musikgeschichte – ein durchgängiges Merkmal zu sehen haben. So zählen wir zu den Protagonisten des Musiklebens in Siebenbürgen und der siebenbürgischen Musikgeschichte nicht nur die gebürtigen Siebenbürger, deren zentraler musikalischer Wirkungsbereich sich in ihrer Heimat abspielte (nachdem sie von ihrem Studium im westlichen Ausland zurückgekehrt waren), sondern auch diejenigen, die in Siebenbürgen geboren wurden, ihre Karriere aber früher oder später ins Ausland (nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, Rumänien oder Amerika) verlegten, genauso wie auch diejenigen, die aus deutschsprachigen Gebieten Zentral- und Osteuropas (Deutschland, Österreich, Zips, Böhmen, Slawonien oder Dalmatien) nach Siebenbürgen kamen, sich hier innerhalb eines überraschend gut aufgestellten, lebhaften, vielgestaltigen, intensiven und anregenden Musiklebens ihr Wirkungsfeld aufbauten und – wie der aus dem nordböhmischen Aussig stammende Hermannstädter Organist, Dirigent und Komponist Franz Xaver Dressler zu formulieren pflegte – „zu Siebenbürger Sachsen wurden“. Freilich gingen von den Eingewanderten ihrerseits zu allen Zeiten – bis nach Kriegsende 1945 – entscheidende neue Impulse aus, sie brachten „frischen Wind“ nach Siebenbürgen. mehr...
Stimmungswandel zugunsten Siebenbürgens
Die Tagung „Wege der Zusammenarbeit zwischen den ausgewanderten Siebenbürger Sachsen und den Heimatgemeinden: Kommunalverwaltung, Kirche und Diakonie, Forum“ fand vom 31. Oktober bis 2. November in Bad Kissingen statt. Dazu hatte die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ zusammen mit dem Verband Siebenbürgisch-Sächsischer Heimatortsgemeinschaften eingeladen. Das große Interesse, 110 Teilnehmer, davon allein 15 aus Siebenbürgen, bescherte Studienleiter Gustav Binder und dem „Heiligenhof“ ein volles Haus. Die Einsicht, dass die menschlichen Kräfte abnehmen, hat in den letzten Jahren zu einer wesentlich besseren Stimmung und Effizienz in der Zusammenarbeit geführt. Das herausragende Beispiel Bistritz und viele andere Projekte verdeutlichen: Das Bekenntnis zum siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbe, das Verständnis füreinander und der gemeinsame Einsatz zugunsten der Menschen führen zum Erfolg. Die Tagungsteilnehmer zeigten eine große Offenheit und Entschlossenheit, die schwierigen Aufgaben in Siebenbürgen gemeinsam zu schultern. mehr...
HOG-Verband erörterte Schritte für die nahe Zukunft
Unter der kompetenten Leitung des sehr gut vorbereiteten Vorsitzenden Hans Gärtner absolvierten 17 Mitglieder des Erweiterten Vorstands des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften (kurz: HOG-Verband) am 6. September im Haus der Heimat in Nürnberg in ihrer Herbstsitzung ein umfangreiches Pensum, erörterten und beschlossen wesentliche Schritte für die nahe Zukunft. mehr...
Verband lebt nur durch seine Mitglieder/Bundesvorstand tagte in München
Der Verband wird 65 Jahre alt. Am 26. Juni 1949 traten Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben mit der „Heimat im Herzen“ in München zusammen, um einen „Verband zur gegenseitigen Hilfe zu gründen“, wie es im Vorspruch der ersten Satzung hieß. Nach einer reichen, wechselhaften Geschichte ist der Verband auch heute ein lebendiger Ort, in dem die Siebenbürger Sachsen ihre Kultur und Gemeinschaft weiterleben. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Deshalb hat der Bundesvorstand in seiner Frühjahrssitzung am 15. März 2014 in München beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass die Mitgliederzahl in den nächsten zehn Jahren konstant bleibt. mehr...







