Ergebnisse zum Suchbegriff „Broos Baes Draas“

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19. April 2016

Sachsesch Wält

Mundartgedicht von Karl Gustav Reich

Der Name Karl Gustav Reich markiert einen Höhepunkt in der Literaturgeschichte der Siebenbürger Sachsen. Sowohl als Autor wie auch als Rezitator ist er der moderne Klassiker unter den Mundarthumoristen. mehr...

23. März 2015

Sachsesch Wält

" ... schrewt fleßich wekter än easer Mottersproch"

Die Überschrift stammt aus einer Zeile eines Liedes, das Manfred Ungar eigens zum Treffen der mundartlich dichtenden Autoren am 1. März 2015 geschrieben hat. „Siebenbürgisch-Sächsisches Mundarttreffen im Haus der Heimat Nürnberg“ stand auf der Einladung, die Doris Hutter, Geschäftsleiterin des Hauses der Heimat (HdH) und stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, allen Autoren zukommen und durch die Siebenbürgische Zeitung (SbZ) bekannt geben ließ. Es wurde ein Treffen, das von der Organisation, den Inhalten und guten Stimmung her allen Teilnehmern in angenehmer Erinnerung bleiben wird. mehr...

6. April 2008

Sachsesch Wält

Karl Gustav Reich: De biëst Oacher

Erinnern Sie sich noch an die Freude der Kinder beim Suchen bunter Eier, hinter saftig grünen Grasbüscheln versteckt? Nichts war es heuer damit bei dem dicken Oster-Schnee, zumindest hierzulande. Erinnern Sie sich aber auch an die Freude über die ersten frischen Eier, die unsere Hühner zu Frühjahrsbeginn legten, nachdem ihnen im Winter eine erholsame Ruhepause vergönnt gewesen war? Sie legten ihre Eier damals nicht sortiert nach den Norm-Größen S, M oder L ab. Von einem, der es aber auch damals schon trefflich verstanden hatte, sich die größten Eier auszusuchen, berichtet Karl Gustav Reich in dem folgenden Gedicht in siebenbürgisch-sächsischer Mundart. mehr...

18. November 2005

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Karl-Gustav-Reich-Feier in Fürth

Karl Gustav Reich, einer der bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Mundartdichter, wäre heuer 100 Jahre alt geworden. 1905 in Hermannstadt als Sohn des Pfarrers Carl Reich geboren, verbrachte er seine Kindheit auf dem Pfarrhof von Kerz und lernte dort das urwüchsige sächsische Dorfleben kennen und lieben. Den 100. Geburtstag dieses beliebten Mundartdichters und Lehrers feierte am 13. Oktober die Fürther Nachbarschaft im festlich zu diesem Anlass geschmückten Martin-Luther-Heim. mehr...

6. März 2005

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"Mundarten sind die Seele der Hochsprache"

Unter den Mundartdichtern der Siebenbürger Sachsen, deren Ruhm mit dem Verschwinden des Idioms versinkt, die aber nach wie vor Bestandteil sächsischer Grundbefindlichkeit bleiben, nimmt Karl Gustav Reich aus mehrfachem Grund eine Sonderstellung ein. Zunächst will es als Omen erscheinen, dass der am 15. März 1905 in Hermannstadt geborene Pfarrerssohn Kindheit und Jugend nicht nur in jener Ortschaft, sondern auch in jenem Haus verbrachte, das drei Generationen vorher Viktor Kästners (1826-1857) Geburtshaus gewesen war – des Dialektdichters, der Kennern bis heute als ein erster unumstrittener Meister des Fachs gilt. mehr...