Ergebnisse zum Suchbegriff „Charta“
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Gedenkstunde in Berlin für die Opfer von Flucht und Vertreibung
Anlässlich des zweiten bundesweiten Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni 2016 hatte das Bundesministerium des Innern erneut zu einer Gedenkstunde in den Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums (DHM) in Berlin eingeladen. Nachdem im letzten Jahr Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Rede Parallelen und Unterschiede von gestern und heute aufgezeigt und dem Gedenken damit gewissermaßen einen Weg gewiesen hatte, konnte in diesem Jahr Bundestagespräsident Prof. Dr. Norbert Lammert als Redner gewonnen werden. Außerdem sprachen Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière MdB als Gastgeber, der emeritierte Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch als Zeitzeuge von Flucht, Vertreibung und Deportation nach dem Zweiten Weltkrieg, der Syrer Mohammad Hechyar als heutiger Flüchtling und Dr. Bernd Fabritius MdB als Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV). Die musikalische Gestaltung übernahmen Mitglieder des Bundesjugendorchesters und internationale Gäste unter der Leitung von Martin Lentz. mehr...
Dr. Christoph Machat zum 70. Geburtstag
„Mit dem Namen Christoph Machat als Beispiel für die – in unserem Kollegenkreis nicht immer selbstverständliche – enge Verbindung von Theorie und Praxis in der Denkmalpflege, für wissenschaftliche Arbeit und praktische Erfahrung im Kampf gegen die allgegenwärtigen Kräfte der Zerstörung, wollen wir auch in Zukunft die Hoffnung verbinden, dass es immer wieder Chancen gibt, nicht nur einzelne Zeugnisse, sondern die ganze Fülle der weltweiten kulturellen Überlieferung zu retten.“ Die Worte von Prof. Dr. Michael Petzet, Ehrenpräsident des Internationalen Rates für Denkmalpflege (ICOMOS) und langjähriger Leiter des Bayerischen Denkmalamtes, gesprochen bei der Verleihung des Georg-Dehio-Kulturpreises 2009 im Atrium der Deutschen Bank in Berlin, weisen nicht nur auf Wesenszüge des siebenbürgischen Kunsthistorikers und Denkmalpflegers Dr. Dr. h.c. Christoph Machat hin, sie stellen vor allem sein weltweites Wirken für den Denkmal- und damit Umweltschutz in aller Welt in einen allgemeinen Kontext, der heute aktueller denn je ist. mehr...
Kulturcharta der Minderheiten
Klausenburg – Am 21. September wurde die Kulturcharta der nationalen Minderheiten in Klausenburg unterzeichnet zur Unterstützung der Stadt für die Kandidatur als Europäische Kulturhauptstadt 2021. Csilla Hegedüs, Kulturbeauftragte des Ungarnverbandes (UDMR), bezeichnete die Charta als einzigartiges Dokument in der EU: Zum ersten Mal bemühten sich Minderheiten um eine gemeinsame Vision für ihre Stadt. mehr...
Hans Bergel zu seinem Neunzigsten: Selbstironie, Gradlinigkeit, Souveränität
Ein besonderer Höhepunkt der Festveranstaltung zu Ehren des 90-jährigen Hans Bergel am 10. September 2015 im Sudetendeutschen Haus in München war dessen Dankansprache. Der bedeutende siebenbürgisch-sächsischen Schriftstellers und Publizist trat dabei einen Dialog mit sich selbst. Mit souveräner Selbstironie sprach Bergel als Alter ego in der ihm eigenen Gradlinigkeit von seinen „Dunkelheiten, und Helligkeiten“, brillierte dabei rhetorisch und beeindruckte abschließend mit einer Deutung unserer Epoche. Lesen Sie im Folgenden Hans Bergels ungekürzte Dankansprache. mehr...
Gedenkveranstaltung im Nürnberger Rathaus
„Wir sichern uns die Heimat nicht durch den Ort wo, sondern durch die Art, wie wir leben.“ (Georg Baron von Örtzen). Mit diesen Worten endete am 20. Juni in Nürnberg eine große Gedenkveranstaltung für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Stadträtin Helmine Buchsbaum, Banater Schwäbin, und Stadtrat Hans Werner Henning, Siebenbürger Sachse aus Nadesch, ist großer Dank zu sagen und zuteil geworden: Ihrer Bitte an Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, am 20. Juni im Nürnberger Rathaus eine Veranstaltung zum Gedenken an Flucht und Vertreibung durchzuführen, hat Maly sofort zugestimmt und in den Historischen Rathaussaal eingeladen. mehr...
Heimattag der gelebten Identität: 65. Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen stark von der Jugend geprägt
Der 65. Heimattag der Siebenbürger Sachsen fand vom 22. bis 25. Mai 2015 unter dem Motto „Identität lohnt sich“ in Dinkelsbühl statt. Rund 26000 Besucher nahmen daran teil, so viele wie noch nie seit dem ersten Pfingsttreffen 1951. Rekordzahlen wurden auch beim Festumzug verzeichnet: 108 Gruppen mit weit über dreitausend siebenbürgisch-sächsischen Trachtenträgern. Wie der Bundesvorsitzende und BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius, MdB, Bayerns Landtagspräsidentin Dr. Barbara Stamm, der Forumsvorsitzende Dr. Paul Jürgen Porr und andere Redner feststellten, sei die siebenbürgisch-sächsische Identität Voraussetzung für eine sich voll entfaltende Persönlichkeit. Es war ein Heimattag der gelebten Identität und der Jugend, die voller Stolz und mit Leichtigkeit mitmachte. Besonders stark war diesmal der Begegnungscharakter des Heimattages mit vielen bewegenden Erlebnissen und Gesprächen. Ein attraktives, niveauvolles Kulturprogramm förderte das Geschichts- und Kulturbewusstsein, ein vielseitiges Angebot von Brauchtum, Tanz und Musik sprach die „sächsische Seele“ an, Reden und Diskussionen stellten Öffentlichkeit her, um Mitstreiter in der Politik zu gewinnen und die weltweite Vernetzung der Siebenbürger Sachsen zu festigen. mehr...
Bundeskanzlerin spricht bei Jahresempfang des BdV
Berlin - „Die Bundesregierung steht auch künftig an der Seite der Vertriebenen – in guten Stunden, aber auch, wenn es einmal ein Problem zu lösen gilt.“ So beendete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ihre mit starkem Applaus bedachte Rede beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen (BdV) am 5. Mai im Atrium des Hauses der Bundespressekonferenz in Berlin. Erstmalig oblag es dem Bundesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dr. Bernd Fabritius, MdB, als neuem BdV-Präsidenten, die zahlreichen prominenten Gäste des Jahresempfangs zu begrüßen. Zugegen waren, neben der langjährigen Amtsvorgängerin Erika Steinbach, MdB, unter anderem Altbundespräsident Christian Wulff, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt, der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, MdB, der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk, MdB, der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Klaus Brähmig, MdB, der Vorsitzende des Netzwerks Aussiedler der CDU Heinrich Zertik, MdB, der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen in Polen Bernard Gaida und der ungarische Botschafter Dr. József Czukor. mehr...
Hessischer Preis „Flucht, Vertreibung, Eingliederung“ 2015
Aus Anlass des 60. Jahrestages der Verkündung der „Charta der Deutschen Heimatvertriebenen“ hat die Landesregierung Hessen 2010 den Hessischen Preis „Flucht, Vertreibung, Eingliederung“ gestiftet. Mit der Charta bekannten sich die Vertriebenen zu einem Verzicht auf Rache und Vergeltung und traten schon damals für die Schaffung eines vereinten Europas ein. mehr...
Dr. Bernd Fabritius leitet den Bund der Vertriebenen
Berlin – Der Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dr. Bernd Fabritius, ist neuer Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV). Bei der Bundesversammlung des BdV am 7. November in der Hessischen Landesvertretung in Berlin erhielt der 49-jährige CSU-Bundestagsabgeordnete 99 Prozent der Delegiertenstimmen. Der gebürtige Agnethler löst damit Erika Steinbach ab, die nach 16 Jahren an der Spitze des rund 1,3 Millionen Mitglieder zählenden Vertriebenenverbandes nicht mehr angetreten war. Bereits im Juli war Fabritius vom BdV-Präsidium einstimmig als Nachfolger Steinbachs nominiert worden (siehe „Dr. Bernd Fabritius soll Präsident des Bundes der Vertriebenen werden“). mehr...
"Vertreibung ist und bleibt Unrecht"
Wiesbaden – Der Festakt zum ersten Hessischen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation fand am 14. September im Hessischen Landtag in Wiesbaden mit starker Präsenz der Vertriebenen- und Aussiedlerverbände aus ganz Hessen statt. Die musikalisch umrahmte Festveranstaltung wurde von der Hessischen Landesregierung und dem Bund der Vertriebenen (BdV) gemeinsam ausgerichtet. Hessens Staatsminister für Soziales und Integration Stefan Grüttner würdigte in seiner Ansprache die „außergewöhnliche Leistung“ der deutschen Heimatvertriebenen bei ihrer Integration sowie beim Wiederaufbau in Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg.
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