7. Oktober 2015

Kulturcharta der Minderheiten

Klausenburg – Am 21. September wurde die Kulturcharta der nationalen Minderheiten in Klausenburg unterzeichnet zur Unterstützung der Stadt für die Kandidatur als Europäische Kulturhauptstadt 2021. Csilla Hegedüs, Kulturbeauftragte des Ungarnverbandes (UDMR), bezeichnete die Charta als einzigartiges Dokument in der EU: Zum ersten Mal bemühten sich Minderheiten um eine gemeinsame Vision für ihre Stadt.
Die Unterzeichnenden schlagen damit vor, in die Präsentation des Klausenburger Kulturerbes auch das der Minderheiten einzubeziehen, durch künstlerische und ­erzieherische ­Projekte eine Plattform zur interkulturellen Kommunikation anzubieten, Maßnahmen zur Eliminierung von Stereotypen zu treffen und Diskriminierung zu bekämpfen. Unterzeichnet haben die Charta unter anderem das Demokratische Forum der Deutschen in Klausenburg, die staatliche Philharmonie „Transilvania“, der Verein „Clujul ­Comoara“, das Kunstmuseum Klausenburg, die jüdische Gemeinschaft, das ungarische Staatstheater, das Nationaltheater, die ungarische Oper, die ungarische Universität Sapientia, der Verein „Asociaţia Romilor de pe strada Coastei“ und das Kulturzentrum Casa Tranzit. Auch interessierte Privatpersonen können sich in die noch offene Liste einschreiben.

NM

Schlagwörter: Klausenburg, Kulturhauptstadt, Kandidatur, Minderheiten

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