Ergebnisse zum Suchbegriff „Fein Sein“

Artikel

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7. Juli 2016

Interviews und Porträts

Peter Motzan zum Siebzigsten: solides Wissen und geradezu legendäres Sprachempfinden

Zu den Bonmots, die Peter Motzan gegen Ende seiner Dienstzeit im Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München e. V. (IKGS) aus seinem großen Vorrat an Zitaten und Anekdoten immer wieder hervorholte, gehörte auch der Ausspruch des Literarturkritikers Günter Blöcker (1913-2006), der anlässlich seines 70. Geburtstages auf die Frage, was für Zukunftspläne er hege, geantwortet haben soll, er werde sich auf sein Altenteil zurückziehen, ab sofort die Feder aus der Hand legen und nichts mehr publizieren. mehr...

24. Juni 2016

Österreich

Erinnerungstag der Heimatvertriebenen in Oberösterreich

Am 11. Juli 1963 hat die Stadt Wels auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Leopold Spitzer die Patenstadt der in OÖ sesshaft gewordenen deutschsprachigen Heimatvertriebenen übernommen. Dieser Schritt hat Wels zum Mittelpunkt der kulturellen Großveranstaltungen der Heimatvertriebenen aus Oberösterreich und auch aus dem ganzen Bundesgebiet gemacht. Wels hat als erste Stadt in Oberösterreich ihre Wertschätzung gegenüber der Volkskultur, den Traditionen und der Leistungskraft der Neubürger ausgedrückt und diese vor allem gefördert. 2008 hat das Land Oberösterreich die Patenschaft für die im „Kulturverein der Heimatvertriebenen in O.Ö.“ organisierten Landsmannschaften der Donauschwaben, Sudetendeutschen, Siebenbürger Sachsen, Buchenlanddeutschen und Karpatendeutschen übernommen und für das jeweils zweite Wochenende im Juni die Abhaltung eines „Erinnerungstages“ über das Schicksal dieser Menschen festgelegt. Zu dieser Gedenkfeier unter dem Motto „WIR in Oberösterreich“ lud heuer der Landesverband der Siebenbürger Sachsen in Oberösterreich als Ausrichter in das Minoritenkloster in Wels ein. Damit wollte der Landesverband die gute Zusammenarbeit mit anderen oberösterreichischen Verbänden und Vereinen wie z. B. dem Forum Volkskultur, mit Heimat- und Trachtenvereinigungen in O.Ö. und dem Blasmusikverband O.Ö. zum Ausdruck bringen. mehr...

30. Mai 2016

Kulturspiegel

Packende Kirchenburgenbilder beim Heimattag

Spektakuläre Ansichten siebenbürgischer Kirchenburgen auf über 60 Schwarz-Weiß-Fotografien wurden beim Heimattag und danach noch bis Ende Mai in der St.-Paus-Kirche zu Dinkelsbühl präsentiert. Zur Eröffnung der Ausstellung „Ein’ feste Burg … Kirchenburgen in Siebenbürgen im September 2014 und 2015“. Fotografiert von Jürgen van Buer am Samstagvormittag (14. Mai) begrüßte Hans-Werner Schuster das zahlreich versammelte Publikum und den ausstellenden Künstler Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen van Buer. Die Einführung des Bundeskulturreferenten wird im Folgenden in leicht gekürzter Form wiedergegeben. mehr...

20. April 2016

Verschiedenes

Frühjahrstreffen der Frauenreferentinnen in Baden-Württemberg

Das Frühjahrstreffen der Frauenreferentinnen der Kreisgruppen in Baden-Württemberg musste kurzfristig umgesiedelt werden, da das Vereinsheim der Kreisgruppe Schorndorf nicht mehr verfügbar war. Wohin auf die Schnelle? Schloss Horneck in Gundelsheim! Warum nicht, dachten sich die Frauen um Gerlinde Zekel und organisierten kurzerhand eine Aufräumaktion im Speisesaal des Schlosses, so dass die Tagung dort stattfinden konnte.
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8. Januar 2016

Aus den Kreisgruppen

Stimmungsvolles Puer Natus in Drabenderhöhe

Weihnachtliche Stimmung im Robert-Gassner-Hof: Die Lichterketten an den Weihnachtsbäumen und Kerzen, die am Wegesrand und auf den Tischen flackern, erzeugen am Turm der Erinnerung eine fast mystische Atmosphäre. Auf dem Turm stehen die Musiker des Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe, spielen „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, Honterus-Chor, Kinderchor und Gemeinde stimmen in das Lied mit ein, dessen Töne weit über den Ort hinaus in die bucklige Welt des Oberbergischen Kreises getragen werden. „Puer Natus in Bethlehem - Unde gaudet Jerusalem“ (Ein Kind geboren in Bethlehem – Dess´ freuet sich Jerusalem). Zart erklingen Kinderstimmen, „so fein wie von Engelchen“, sagt eine Besucherin, die ebenso wie viele andere Frauen, Männer und Kinder in den Hof des Alten- und Pflegeheims gekommen ist, um „Puer Natus“ zu feiern, eine weihnachtliche Brauchtumsveranstaltung, die vor Jahrhunderten in Siebenbürgen und seit 2002 von Bürgern der Gemeinde Scharosch in Drabenderhöhe wieder ins Leben gerufen wurde. mehr...

4. November 2015

Kulturspiegel

Dagmar Dusil gestaltet lyrisch in ihrem Gedichtband „Transitschatten“

Bekannt geworden ist die gebürtige Hermannstädterin als Autorin von kleinen, aber feinen Prosatexten, die z. B. in den Bänden „Wie die Jahre verletzen“ (2012) und „Blick zurück durchs Küchenfenster“ (2014) versammelt sind; fein auch wegen ihrer schönen äußeren Gestaltung. Das trifft auch auf das schmale Bändchen „Transitschatten“ zu, Gedichte mit Zeichnungen von Sieglinde Bottesch, erschienen 2015 im Honterus-Verlag in Hermannstadt mit finanzieller Unterstützung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien. mehr...

23. September 2014

Kulturspiegel

Lassel-Ausstellung in Regensburg

Die Galerie Art Affair in Regensburg (Neue-Waag-Gasse 2) zeigt eine repräsentative Auswahl der Arbeiten des siebenbürgischen Trompe-l’oeil-Malers Michael Lassel (1948 im nordsiebenbürgischen Ludwigsdorf geboren, lebt und arbeitet in Fürth). Die Ausstellung „Michael Lassel - Trompe-l`oeil“ dauert vom 27. September bis 18. Oktober 2014. Bei der Vernissage am Samstag, den 27. September, um 19 Uhr, wird der Künstler anwesend sein. mehr...

18. Juli 2014

HOG-Nachrichten

Urweger Treffen 2014/Wiedereinweihung der renovierten ­Gräfenburg

Am 15. Juni, dem Sonntag Trinitatis, fand in Urwegen im Unterwald die Wiedereinweihung der renovierten Gräfenburg statt. Anlässlich der beendeten Arbeiten und der Einweihung feierten Urweger von nah und fern ein eindrucksvolles Fest. mehr...

10. April 2014

Kulturspiegel

Festveranstaltung zum 100. Geburtstag des Archäologen Kurt Horedt in Klausenburg

Auch Caligula hatte sein Pferd zum Konsul (eines der höchsten Regierungsämter im alten Rom) erhoben, soll er gesagt haben, als Elena Ceaușescu von ihrem Ehemann in das zweitwichtigste Amt im Staat ernannt worden war. Diese ironische Äußerung ist unmissverständlich, manchmal soll seine Ironie jedoch so fein gewesen sein, dass manche sie gar nicht verstanden. Er war ein herausragender Intellektueller, hat Generationen von Archäologen und Historikern geprägt und für seine Forschungen in Europa Anerkennung erhalten: der siebenbürgische Prähistoriker Prof. Dr. Kurt Horedt. Am 4. April würdigten ihn die Babeș-Bolyai-Universität und das Klausenburger Institut für Archäologie und Kunstgeschichte der Rumänischen Akademie in einer vom Deutschen Forum Klausenburg initiierten Feier anlässlich seines 100. Geburtstages. mehr...

20. Januar 2014

Kulturspiegel

Auf der Bühne lebten ihre Rollen auf: Die Schauspielerin Luise Pelger

Es war eine lange Märznacht 1974 mit Vollmond und viel Sternengold – doch niemand hatte es eilig, den Theatersaal zu verlassen. Minutenlang brauste der Schlussbeifall. Die Kenner waren sich einig, dass „Der gute Mensch von Sezuan“ die beste Darbietung überhaupt des Ensembles der Hermannstädter Bühne war. Die Kritiker schrieben von einer Höchstleistung, die dem Brecht-Stück in der Regie des Hamburgers Henry E. Simmon etliche Glanzlichter aufgesetzt hatte. Eines davon war zweifellos die Doppelrolle, in der Luise Pelger als herzensgute Shen Te sowie als böswilliger Vetter Shui Ta von allen Seiten Lob erntete. Das nicht nur, weil sie den Spagat zwischen den beiden verkörperten Persönlichkeiten (Frau/Mann) mit grundverschiedenen Charakteren in dem Parabelstück überzeugend meisterte, sondern auch weil sie mit einer fein nuancierten Mimik sowie mit ausdrucksvollen Gesten und Gebärden ausgeglichene Leistungen vollbrachte. Und das sollte ihr während der gesamten Laufbahn immer wieder gelingen: minutiös erarbeitete Nebensächlichkeiten wuchsen zu tragenden Momenten in der jeweiligen Aufführung. mehr...