Ergebnisse zum Suchbegriff „Film“
Artikel
Ergebnisse 431-440 von 885 [weiter]
Deportationsgedenken in Reschitza
Reschitza – Für die noch 68 im Banater Bergland lebenden ehemaligen deutschen Russlanddeportierten, davon 31 in Reschitza, wurden anlässlich des 70. Jahrestages der Deportationen im ganzen Monat Januar Gedenkveranstaltungen zelebriert. In einigen römisch-katholischen Kirchen in Gemeinden mit deutscher Minderheit fanden Gedenkgottesdienste und Kranzniederlegungen statt. mehr...
Gedenkfeier in Bukarest erinnert an Russlanddeportation der Deutschen aus Rumänien vor 70 Jahren
Etwa 70000 Deutsche aus Rumänien – 112000 aus ganz Südosteuropa – wurden im Zuge des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit in russische Arbeitslager deportiert: Junge, arbeitsfähige Menschen – Männer zwischen 17 und 45 Jahren, Frauen von 18 bis 30 Jahren, Knaben und Mädchen, manchmal sogar mit ihren Vätern und Müttern zusammen – wurden in Viehwaggons verfrachtet und mitten im strengen Winter 1945 abtransportiert. Wochen oder gar Monate dauerte die Reise in ein unbekanntes Schicksal. Familien wurden auseinandergerissen, in verschiedene Arbeitslager gebracht. Mit den Lieben, die in der Heimat verblieben – den Kindern und Großeltern oder den Männern, die noch an den Fronten kämpften, denn zum Zeitpunkt der Deportation war der Krieg noch nicht zu Ende – riss jahrelang jeder Kontakt ab. Fünf Jahre lang, manche auch länger, kämpften die Deportierten gegen Kälte, Hunger und Tod in den Erz- und Kohleminen und -fabriken im Donbass oder im Ural, bis die meisten der Überlebenden 1948/49, einige erst 1950/51, zurück in die Heimat durften. Die anderen etwa 10000, die Krankheit, Arbeitsunfällen oder dem Hunger zum Opfer gefallen waren, schluckte die russische Erde: nackt, namenlos, würdelos. Kein Grabstein, keine Gedenktafel erinnert bis heute in der ehemaligen Sowjetunion an ihr Schicksal – an den Teil der Geschichte, den es überhaupt erst seit der Wende 1989 zu geben begann. mehr...
Gedenken an Revolution: Hoffnung auf Aufarbeitung der Ereignisse
In Temeswar, dem Ausgangspunkt der Revolution gegen das kommunistische Regime vor 25 Jahren, erinnerten sich Bürger, aber auch Gäste aus aller Welt im Dezember 2014 an das Geschehen von einst. Auch der gewählte Staatspräsident Klaus Johannis war anwesend. mehr...
„DonauGrenzen in Literatur und Film“
Das Bild des verbindenden Stromes dominiert unsere Wahrnehmung der Donau – nicht zufällig stellt die Einheit von Heterogenem die Leitidee zahlreicher kulturgeschichtlich angelegter Studien dar. Doch die Donau ist gleichzeitig eine kulturell konstruierte, eine politische und auch eine natürliche Grenze.
mehr...
Heimat- und Regionalgeschichte am Beispiel von Mediasch
Vom 14. bis 16. November 2014 fand in Bad Kissingen eine Tagung der Akademie Mitteleuropa zur „Heimat- und Regionalgeschichte“ der Stadt im Weinland statt. Mediasch = Mediaș! Der Ansatz war nicht nur ein historischer: Vielmehr wurde der – sehr erfolgreiche – Versuch unternommen, den Blick auf die Vergangenheit mit der lebendigen Gegenwart zu verknüpfen und Visionen für die Zukunft der Stadt und ihrer einstigen und gegenwärtigen Bewohner vorzustellen. Mediasch = Mediaș! In der gastfreundlichen und kreativen Atmosphäre des Heiligenhofs und herzlich begrüßt von Studienleiter Gustav Binder trafen sich über 60 Mediasch-Interessierte aus Deutschland und Rumänien, um „ihre“ Stadt in einigen Vorträgen, aber auch künstlerischen Darbietungen näher kennenzulernen. mehr...
Ausstellung "Pilgerreise für Frieden und Gerechtigkeit" in Rothenburg
Obwohl weit gereist, hat die Ausstellung „Aufbruch ins Ungewisse“ noch nie so ein internationales Publikum gehabt wie in Rothenburg ob der Tauber. In der Franziskanerkirche war die über die Ereignisse der Flucht aus Nordsiebenbürgen informierende Ausstellung vom 25. Oktober bis zum 15. November für ein weitgefächertes Publikum zugänglich. Und es kamen Japaner, Russen oder Amerikaner und standen vor den 24 Aufrollern, um zusätzlich zu der Gotik der Franziskanerkirche auch jene Bilder zu betrachten, die über dieses dramatische Kapitel der sächsischen Geschichte sprechen. mehr...
„Glauben und Gedenken ist ein Weg der Versöhnung“
Es waren bewegende Stunden bei der Gedenkveranstaltung am 27. und 28. September in Wels anlässlich des 70. Jahrestages von Flucht und Evakuierung aus Nordsiebenbürgen. Die Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern an die Flucht aus ihren Dörfern in Siebenbürgen können wir Nachkommen nicht auslöschen, das Gefühl der Heimatlosigkeit kennen wir nicht, wir können nur erahnen, was es heißt, alles zurückzulassen, ins Ungewisse aufzubrechen und mit der Kraft des Glaubens dennoch zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Gedenktage sollen und können bei der Bewältigung eines solch traumatischen Schicksals helfen. Der oberösterreichische Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Ehrengast der Veranstaltung, würdigte die Aufbau- und Integrationsleistungen der Siebenbürger Sachsen, die „Oberösterreich aktiv mitgestaltet haben und mitgestalten. Sie sind seit 70 Jahren ein starker Teil dieses Landes.“ Den Festvortrag hielt Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. mehr...
Auswanderung der Rumäniendeutschen – Versuch einer Bilanz in Bad Kissingen
Vom 10. bis 12. Oktober fand im „Heiligenhof“ in Bad Kissingen die gut besuchte Tagung „Verlust und Gewinn – Die Auswanderung der Rumäniendeutschen. Eine Bilanz 25 Jahre nach dem Sturz des kommunistischen Regimes“ des Bundesfrauenreferates des Verbandes der Siebenbürger Sachsen statt. Jede grundlegende Veränderung prägt unser Leben und bestimmt den nachfolgenden Verlauf in ungeahnter Weise. Zu einer grundlegenden Veränderung gehört unter anderem das Verlassen von gewachsenen Strukturen, gewohnter Umgebung, lieb gewordenen Menschen – kurz gesagt, das Verlassen der Heimat; in unserem Fall die Aussiedlung nach Deutschland. Gemäß dem Thema „Verlust und Gewinn“ versuchte das Frauenreferat, sich mit diesem sehr komplexen und vielfältigen Thema zu befassen. mehr...
"Glauben und Gedenken" am 25. und 26. Oktober in Rothenburg
Nach den Gedenkveranstaltungen zu 70 Jahre seit der Evakuierung aus Nordsiebenbügen in Hermannstadt, Sächsisch-Regen, Bistritz, Budapest, Wels, Seewalchen und Traun kommt die „Pilgerreise für Frieden und Gerechtigkeit“ in Bayern an. Sie macht in Rothenburg ob der Tauber am 25. und 26. Oktober Station. Fast auf den Tag genau jährt sich damit auch die Übernahme des tausendsten Flüchtlingshofes in Dombühl durch eine Lechnitzer Familie zum 64. Mal. mehr...
15 Jahre Rumänische Kulturtage in München
„Rumänien, ein Modell des europäischen Zusammenlebens“ lautet das Leitwort der diesjährigen Rumänischen Kulturtage in München, die vom 9. Oktober bis 9. November in der bereits 15. Auflage stattfinden. Veranstalter sind die Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e.V., Filmmuseum München, Münchener Musikseminar e.V. und CabliFunart s.r.l. mit Unterstützung u.a. durch die Bayerische Staatskanzlei, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, das Rumänische Generalkonsulat in München, das Rumänische Kulturinstitut Berlin und das Rumänische Außenministerium. mehr...






