Ergebnisse zum Suchbegriff „Gedichte“
Artikel
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Hedwig Kellner: Harwest bä der Lihmkolj*
Die „Lihmkolj“ sei eine bekannte Lehmwand am Rande einer Grube bei Reps, erklären Ortskundige. Sie ist der am 18. Oktober 1920 in Reps, Siebenbürgen, geborenen Hedwig Kellner durch den Kontrast der gelb-braunen Steilwand gegenüber üppigem Pflanzenwuchs ringsum lebhaft in Erinnerung geblieben. Die Farbenpracht eines sonnigen Herbsttages hat die seit 1990 in Deutschland lebende 75-Jährige vor Augen, wenn sie Bilder erlebter Schönheit bei gleichzeitigem Wissen ihre Vergänglichkeit wachruft. Und als wolle sie der Vergänglichkeit Bleibendes entgegenstellen, wählt sie für ihr Gedicht eine Form, die mit gleichmäßig fünfhebigen Zeilen und durchgehendem Reimschema Beständigkeit anzeigt. Hedwig Kellner starb am 12. Februar 2018. mehr...
Tagung zu rumäniendeutscher Literatur in Bad Kissingen
Vom 6. bis 8. November veranstaltet die Akademie Mitteleuropa e.V. in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen die Wochenendtagung „‚Distelfelder – Zeiten des Herbstes‘. Gedichte und Literaturreflexionen rumäniendeutscher Autorinnen und Autoren“. mehr...
„Licht und Liebe Gottes“: Zum neuen Band der Lyrikerin Luminiţa Mihai Cioabă
2026 erschien im Neo Drom-Verlag der dreisprachige Gedichtband der Lyrikerin Luminiţa Mihai Cioabă. Ihre auf Rumänisch und Romani verfassten Texte wurden von Beatrice Ungar, der Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, ins Deutsche übertragen. Am 28. April dieses Jahres wurde das Buch in festlichem Rahmen im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt vorgestellt. Dabei wurde betont, dass sich das Werk von Cioabă „in das Gesamtbild der zeitgenössischen rumänischen Dichter einordnen“ lasse und dass ihre Texte von hoher Sensibilität und besonders aussagekräftiger Sprache geprägt seien. mehr...
Eden ist weder Paradies noch Ithaka noch Tod
In Horst Samsons Gedichtband „Vertreibung nach Eden“ werden „die Irre zur einzigen Karte“ und die Sprache zur immerwährenden Heimkehr. mehr...
Bewahrerin der siebenbürgisch-sächsischen Kultur: 120 Jahre Grete Lienert-Zultner
Grete Lienert-Zultners kulturelles Vermächtnis hat Generationen überdauert: Als sie 19 war, wurden ihre ersten Lieder gedruckt und von Chören gesungen; mit 20 wurde ihr erstes Theaterstück gedruckt; bereits zu Lebzeiten wurden ihre Lieder als Volkslieder gesungen, und ihre Bühnenstücke werden auch heute noch mit Erfolg aufgeführt. Gegenwärtig sind ihre Lieder ein Bindeglied zwischen früher – mit nostalgischer Note – und heute, und vereinen im Gesang die in der Diaspora verstreuten Landsleute in der alten und neuen Heimat. mehr...
Petersdorfer Treffen
Die HOG Petersdorf bei Mühlbach hat sich am ersten Septemberwochenende bereits zum siebten Mal im Heiligenhof in Bad Kissingen getroffen. Ein liebgewordenes Ritual ist die Begrüßung am Freitagnachmittag vor dem Heiligenhof, die immer wieder für erfreuliche, aber auch für bewegende Situationen sorgt. Während die letzten Vorbereitungen für die Veranstaltung im neuen Festsaalgebäude getroffen wurden, kam der vor Ort zusammengesetzte Chor zu einer Probe für den am Samstag angesetzten Gottesdienst zusammen. Den Freitag ließ man mit einem geselligen Beisammensein ausklingen, bei dem auch die traditionelle Gesangsrunde nicht fehlen durfte. mehr...
Die weißen Seiten der Freiheit: Johann Lippets Leben für und zwischen den Zeilen
Hineingeboren in die Wirren der Nachkriegszeit am 12. Januar 1951 im österreichischen Wels, an einem Ort, der nicht seine Heimat bleiben sollte, wuchs Johann Lippet in der Banater Heide, in dem Dorf Wiseschdia auf, ein Ort, der ihn zeit seines Lebens literarisch verfolgte. Johann Lippet, von Beruf Lehrer, Dramaturg und Schriftsteller, hat am Abend des 5. Oktobers 2026, kurz nach 20.00 Uhr in Heidelberg am Neckar seine letzte große Reise angetreten. Mit ihm verliert die deutschsprachige Literatur einen ihrer unbestechlichsten Chronisten, einen sensiblen poetischen Seismographen des Überlebens im Unrechtsstaat und einen unermüdlichen Grenzgänger zwischen Fiktion und nackter, dokumentarischer Wahrheit. Das Begräbnis von Johann Lippet ist am Freitag, dem 16. Oktober, um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle, Hermann-Löns-Straße 1, in 69207 Sandhausen. mehr...
Ausschreibung: „Rolf-Bossert“-Gedächtnispreis 2027
Der „Rolf-Bossert“-Gedächtnispreis wird bereits zum achten Mal ausgeschrieben. Er wird für 2027 erneut in Form eines Wettbewerbs vergeben. Der Preis würdigt sieben eingereichte Gedichte mit hohem künstlerischen Anspruch. Die Zuordnung zur Gattung Lyrik muss dabei deutlich erkennbar sein. Es können bis zum 15. Dezember 2026 bisher nicht veröffentlichte selbst verfasste deutschsprachige Gedichte eingesandt werden. mehr...
„Beziehungsweise(n). Erweiterungen“: Johann Lippets jüngstes Buch wird Literaturgeschichte schreiben
Johann Lippet ist der Dichter und Chronist des Banats. Seit bald sechs Jahrzehnten ist er seinem Thema, dem Banater Herkunftsmeridian, treu geblieben – und er übt ebenso beständig eine kohärente Formsprache aus: einen chronikalisch-nüchternen, oft nominal verknappten Stil, der auf psychologisierende Ausdeutung verzichtet, sich im Vollzug des Schreibens selbst korrigiert und das Wesentliche durch Lakonie und Sachlichkeit sichtbar macht. Sein jüngstes Buch ist nun sein Vermächtnis: Am 5. Oktober ist Johann Lippet in Heidelberg im Alter von 75 Jahren seinem Krebsleiden erlegen. mehr...
Der Pop Verlag auf der Frankfurter Buchmesse
Der Ludwigsburger Pop Verlag präsentiert sich bei der Frankfurter Buchmesse 2026 am Rumänien-Stand in Halle 3.1, Stand B86, und bietet folgende Veranstaltungen an. mehr...








