Ergebnisse zum Suchbegriff „Heimat Ohne Grenzen“
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Christoph Hammer: Identität stärkt interkulturelles Zusammenleben
„Identität gibt uns die Fähigkeit, in schwierigen und schier ausweglosen Situationen zu überleben“, unterstrich der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl, Dr. Christoph Hammer, in seiner Ansprache bei der Eröffnung des diesjährigen Heimattages. Dies gelte für die Überlebenden der Russlanddeportation nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ebenso wie für das interkulturelle Zusammenleben heute. Die seit Längerem nicht mehr weiterentwickelte Städtepartnerschaft von Dinkelsbühl und Schäßburg „angesichts der schwierigen und komplizierten politischen Situation in der rumänischen Partnerstadt“ sprach Dr. Hammer appellativ an in seiner Rede, die im Folgenden ungekürzt wiedergegeben wird. mehr...
Zum Tod von Altbundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker
Berlin - Altbundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker ist am 31. Januar im Alter von 94 Jahren in Berlin gestorben. Der am 15. April 1920 in Stuttgart geborene studierte Jurist war Regierender Bürgermeister von Berlin (1981-84) und in den Jahren 1984 bis 1994 Präsident der Bundesrepublik Deutschland. In seiner Amtszeit ereigneten sich die friedliche Revolution, Mauerfall und Wiedervereinigung. In seiner historischen Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985 gedachte er der Millionen Opfer von Krieg und Holocaust, mahnte zu einer verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und warb für ein friedliches Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen östlichen Nachbarländern (Auszüge der Rede siehe unten). Als Soldat hatte Richard von Weizsäcker am Zweiten Weltkrieg in Polen und der Sowjetunion teilgenommen und war mehrfach verwundet worden. Der CDU-Politiker wurde freilich auch durch sein Engagement in der evangelischen Kirche bekannt, als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages, als langjähriges Mitglied der Synode und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). mehr...
Henndorfer Heimattreffen
Am 25. Oktober fand das 19. Henndorfer Treffen in der Zenngrundhalle in Veitsbronn statt. Schon kurz nach 10.00 Uhr trafen die ersten Gäste gut gelaunt ein. Es ist immer ein großes „Hallo“, wenn man sich nach so langer Zeit wiedersieht. Aber für ein längeres Gespräch blieb fast keine Zeit, da immer wieder neue Leute begrüßt werden wollten. mehr...
Heimat- und Regionalgeschichte am Beispiel von Mediasch
Vom 14. bis 16. November 2014 fand in Bad Kissingen eine Tagung der Akademie Mitteleuropa zur „Heimat- und Regionalgeschichte“ der Stadt im Weinland statt. Mediasch = Mediaș! Der Ansatz war nicht nur ein historischer: Vielmehr wurde der – sehr erfolgreiche – Versuch unternommen, den Blick auf die Vergangenheit mit der lebendigen Gegenwart zu verknüpfen und Visionen für die Zukunft der Stadt und ihrer einstigen und gegenwärtigen Bewohner vorzustellen. Mediasch = Mediaș! In der gastfreundlichen und kreativen Atmosphäre des Heiligenhofs und herzlich begrüßt von Studienleiter Gustav Binder trafen sich über 60 Mediasch-Interessierte aus Deutschland und Rumänien, um „ihre“ Stadt in einigen Vorträgen, aber auch künstlerischen Darbietungen näher kennenzulernen. mehr...
Tag der Heimat in Grafing, dessen Bürgermeisterin siebenbürgische Wurzeln hat
Man war unter sich am 28. September 2014 in der Stadthalle von Grafing, wohin die ARGE der Landsmannschaften, die aus der Kreisgruppe Ebersberg des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und dem Bund der Vertriebenen besteht, eingeladen hatte. Zum dritten Mal seit ihrem Beitritt zur ARGE war unsere Kreisgruppe für die Organisation des Gedenktages verantwortlich. Schon lange vor der Veranstaltung sah man herrliche TrachtenträgerInnen mit oder ohne Musikinstrumente auf die Halle zuströmen. Der Parkplatz füllte sich binnen kurzem wie durch Zauberhand mit Autos, aus denen Menschen in bunten Gewändern, Hauben, Hüten und mit in der Mittagssonne glänzenden Instrumenten entstiegen. mehr...
Gedenken an Evakuierung und Flucht in Drabenderhöhe
Mit einer Kranzniederlegung an den Gräbern von Generaldechant Dr. Carl Molitoris und von Robert Gassner, dem „Vater der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung“, wurde am 30. September in Drabenderhöhe jener Männer gedacht, die vor 70 Jahren die großen Trecks aus Nordsiebenbürgen organisiert und durchgeführt haben. Als Symbol der Hoffnung wurde anschließend auf dem Kreisel am Siebenbürger Platz ein Denkmal eingeweiht. Hunderte von Menschen kamen abends zur Gedenkveranstaltung im Kulturhaus. Prof. Dr. Konrad Gündisch hielt einen beeindruckenden Vortrag. Eingeladen zu diesen Veranstaltungen hatten die Stadt Wiehl, die Kreisgruppe Drabenderhöhe sowie der Freundeskreis Wiehl-Bistritz. mehr...
Verjüngter Vorstand in Mönchengladbach
Am 14. Juni fanden sich über sechzig Personen ein zur Feier eines siebenbürgischen Gottesdienstes in der Hofkirche Jüchen. Dazu eingeladen hatte der Vorstand der Kreisgruppe. „Heimat ohne Grenzen – in Europa zuhause“ lautete das Thema, wobei in der Predigt sowohl auf den Ersten Weltkrieg als auch auf das Gebot zum Friedenstiften eingegangen wurde. Nach dem Gottesdienst, zu dem sich auch eine Schar von Trachtenträgern einfand, ging es im Gemeindehaus gemütlich weiter. Kaffee mit unverwechselbarem Gebäck, aber auch das gemeinschaftliche Singen vertrauter Lieder sorgten für einen wohltuenden, bereichernden Nachmittag insgesamt. Wir sind dankbar, dass die Tradition der jährlichen Gottesdienstfeier weitergeführt wird und dass die Beteiligung jüngerer Landsleute hoffnungsfroh stimmt. mehr...
Ich hätte einen Herzenswunsch
Die Rumänen mögen etwas von dem Geist und der Würde der Siebenbürger Sachsen aufnehmen. Diesen Wunsch bekundet die Psychologin Aurora Liiceanu, eine der bedeutendsten Intellektuellen ihres Landes, in dem Artikel „Am un jind“ (Ich hätte einen Herzenswunsch) auf der Webseite der Initiative „România Curată“ (www.romaniacurata.ro/am-un-jind/), die sich für ein moralisch sauberes Rumänien einsetzt. Den Anlass zu Liiceanus Überlegungen bot der Heimattag in Dinkelsbühl, über den die deutschsprachige „Akzente“-Sendung des Rumänischen Fernsehens am 19. und 26. Juni sowie am 3. Juli berichtete (siehe Online-Mediathek www.tvrplus.ro). Der Artikel wurde aus dem Rumänischen von Georg Aescht übersetzt. mehr...
Tageschronik einer Nordamerikareise
Es waren unvergessliche zwei Wochen für die 27-köpfige Kulturgruppe aus Deutschland und auch unvergessliche Stunden für unsere Landsleute in Nordamerika (siehe Bericht „Eindrucksvoller Heimattag in Cleveland“). Das Kulturprogramm hat großen Anklang bei den Landsleuten gefunden. Wie sagt man: „Ich habe mit dem Dorn ins Auge getroffen“, bis sogar die Tränen am Ende der jeweiligen Abende geflossen sind. Es waren Tränen der Freude und Tränen der Freundschaften, die dort entstanden sind. Durch die außergewöhnliche Gastfreundschaft, die uns in den USA und Kanada erwiesen wurde, hat sich die Gruppe wie „zu Hause“ gefühlt. mehr...
Humor-Veranstaltung mit Hans Bergel und Doris Hutter
„Das kann ja heiter werden“, kündigte die Siebenbürgische Zeitung die Veranstaltung „Humor bei den Siebenbürger Sachsen“ von Pfingstsonntag, dem 8. Juni, an. Und es wurde heiter: Vom politischen Witz über den pointenreichen Bericht und die Moritaten-Laudatio bis hin zu Schmunzel-Versen reichte das Spektrum der gelesenen Beiträge im Evangelischen Gemeindehaus St. Paul in Dinkelsbühl. mehr...









