Ergebnisse zum Suchbegriff „Heinrich Lang“

Artikel

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10. Oktober 2015

Verschiedenes

Zur Insolvenz des Honterusvereins

Wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit meldete der seit 1960 bestehende Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen „Johannes Honterus“ am 3. Juni 2015 Insolvenz an. Nach dem Insolvenzverfahren steht Schloss Horneck auf zwei Säulen: Durch eine historische Rettungsaktion ist es den Siebenbürger Sachsen gelungen, den Altbau für eine Million Euro aus der Insolvenzmasse aufzukaufen, und das schuldenfrei. Bibliothek, Museum und die anderen zentralen siebenbürgischen Kultureinrichtungen bleiben auf dem Schloss, dessen Betreiber der neu gegründete Verein Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V. ist. mehr...

28. April 2015

Kulturspiegel

Zum Gedenken an die Bukarester Germanistin Grete Klaster-Ungureanu

„Meine Lebensaufgabe ist an der Schnittstelle der deutschen Kultur Siebenbürgens und der rumänischen Kultur. Ich kann und werde für beide etwas tun.“ Das war das Lebensmotto der kürzlich im Alter von fast 88 Jahren verstorbenen Bukarester Germanistin Grete Klaster-Ungureanu, das ihr Ausrichtung und Ziel in ihrer umfassenden didaktischen und wissenschaftlichen Tätigkeit verlieh. mehr...

3. Januar 2015

Aus den Kreisgruppen

Jahresrückblick und Neuwahlen des Vorstandes in Öhringen

Wir blicken auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2014 zurück und erinnern uns gerne an ein paar Höhepunkte. mehr...

29. Oktober 2014

Kulturspiegel

Über 60 Jahre ehrenamtlicher Einsatz: Bundesverdienstkreuz für Ursula Tobias

Ursula Tobias, langjähriges Vorstandsmitglied der Landesgruppe Hessen, ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Überreicht hat das vom Bundespräsident verliehene Bundesverdienstkreuz am Bande der Hessische Landtagspräsident Norbert Kartmann am 9. Oktober in feierlichem Rahmen im Hessischen Landtag in Wiesbaden. mehr...

17. Mai 2014

Kulturspiegel

Zum 125. Geburtstag der Malerin und Grafikerin Trude Schullerus

Trude Schullerus, eine der bekanntesten Künstlerpersönlichkeiten Siebenbürgens, wurde am 3. Mai 1889 in Agnetheln geboren. Die Künstlerin entstammte einer angesehenen siebenbürgisch-sächsischen Familie, in der Wissenschaft und Kunst seit Generationen eine wichtige Rolle spielten. mehr...

1. November 2013

Kulturspiegel

„Schallarchiv“ wissenschaftlich aufbereitet/Arbeitstagung zum Audioatlas Siebenbürgisch-Sächsischer Dialekte (ASD)

Die siebenbürgisch-sächsischen Mundartaufnahmen, die seit 2007 in unregelmäßigen Abständen auf www.siebenbuerger.de veröffentlicht werden, sind den meisten Nutzern der verbandseigenen Homepage und auch den Besitzern der Märchen-CD „Et wor emol ...“, die 2008 vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland herausgegeben wurde, bekannt. In den 1990er Jahren wurden die damals ca. 30 Jahre alten Tonbandaufnahmen im Auftrag des Gundelsheimer Siebenbürgen-Instituts vom Institut für Deutsche Sprache Mannheim auf Audio-CDs überspielt. Von diesen Audiodateien erfuhr im Jahr 2004 Robert Sonnleitner, einer der vier Webmaster von Siebenbuerger.de, durch Zufall im Diskussionsforum der Verbandshomepage, besorgte sie sich aus Gundelsheim, wandelte sie in mp3-Dateien um und stellte sie mit Hilfe seines Webmasterkollegen Gunther Krauss, der eine Datenbank dafür programmierte, ab Ende 2007 online. Ihr Ziel: Bewahrung der soziolinguistisch und ethnographisch wertvollen Aufnahmen und – vor allem – Anstoß eines wissenschaftlichen Projekts. Über das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) und seinen damaligen Direktor Stefan Sienerth wurde das Projekt realisiert. Dank Förderungen durch das IKGS und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) konnte im März 2009 die Internetplattform www.asd.gwi.uni-muenchen.de eingerichtet werden – der Audioatlas Siebenbürgisch-Sächsischer Dialekte (ASD) war geboren. Was daraus geworden ist, klärte die Arbeitstagung am 7. und 8. Oktober in München. mehr...

5. Mai 2013

Rumänien und Siebenbürgen

Der Bergfriedhof von Schäßburg: Ein Ort der stillen Romantik

Als Bergschüler schließt man den Bergfriedhof fast mehr noch als die ehemalige Schule ins Herz. Die Anlage mit den vielen Bäumen, Sträuchern und Bänken eignet sich zu jeder Jahreszeit als Ort, an dem eine ausgefallene Unterrichtsstunde – oder jene, die man ausfallen lässt – verbracht werden kann. Die wenigsten Schüler – und auch Besucher – nehmen jedoch den historischen Wert dieses Ortes der letzten Ruhe wahr. Wie es der Name vermuten lässt, liegt der Bergfriedhof am Burg- oder Schulberg, neben der Bergkirche. Ein Spaziergang über diesen ganz und gar nicht geisterhaften Ort wird neuerdings sogar in Reiseführern empfohlen, zumal er Teil des von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgewiesenen Stadtgebiets von Alt-Schäßburg ist. Dank seiner Lage und Anlage gehört er nämlich zu den schönsten Friedhöfen in Siebenbürgen. mehr...

18. Dezember 2012

Interviews und Porträts

Zum 325. Geburtstag von Dr. Johann Albrich (1687-1749)

Es ist bekannt, dass es in der geschichtsträchtigen Atmosphäre von Kronstadt zahlreiche namhafte Historiker und historisch interessierte Bürger lebten. Unter ihnen finden wir nicht wenige Mediziner, wie zum Beispiel: Dr. Paulus Kertzius, Dr. Johann Albrich, Dr. Martin Lange, Dr. Johann Plecker, Dr. Eduard Gusbeth, Prof. Dr. Valeriu L. Bologa, Dr. Zoltán Szabó, Prof. Dr. Arnold Huttmann, um nur einige wenige exemplarisch zu nennen. mehr...

8. Dezember 2012

Aus den Kreisgruppen

Nürnberger "Kathrengeball" war ein Volltreffer

„Den Nogl of det Heft getrofn“ – so hieß es im Stück, so hieß es im begeisterten Publikum, als die versierten Laienspieler der Nadescher „Theatertruhe“ am 10. November im Gesellschaftshaus Nürnberg-Gartenstadt den Bauernschwank „Kathrengeball“ zum Besten gaben. Die Uraufführung des Singspiels von Frida Binder-Radler im Beisein ihrer Söhne Wolfgang und Dietrich Binder (Augsburg) wurde ein runder Erfolg. Alida Henning inszenierte als Leiterin mutig ein weniger bekanntes Singspiel überzeugend und bot damit auch dem Chor „Vocalis“ eine prächtige Gelegenheit, sein Können unter der Leitung seines Dirigenten Wilhelm Stirner in Szene zu setzen.
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30. Oktober 2012

Kulturspiegel

"Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens"

Der siebenbürgisch-sächsische Lehrerverein, der „Lehrertag“, wurde nach einigen Vorläufern 1870 von Franz Obert mit dem Ziel gegründet, die Schule und ihre Lehrer zu fördern. Er verband Lehrerfortbildung, Schulpolitik und Vertretung von Standesinteressen. „Lehrertag“ hieß zugleich die Hauptversammlung der Lehrer sämtlicher Bezirke. Der erste Lehrertag fand 1871 in Hermannstadt statt, die folgenden je nach Möglichkeit in jedem zweiten Jahr, ab 1922 war dies der Regelfall. Durch Vorträge, Diskussionen und die Erörterung von Standesproblemen wurde der Lehrertag „zum Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens“, „zum Brennpunkt ..., von dem alle Neuerungen auf dem Gebiet des Erziehungs- und Unterrichtswesens ausgingen“. mehr...