Ergebnisse zum Suchbegriff „Januar 1945“
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Frauen in Drabenderhöhe berichten über Russlanddeportation
13. Januar 1945 – Edith Foith ist 18, Rosa Hartig 20 und Martha Depner 22 Jahre alt. Sie wohnen in Zeiden und Heldsdorf, sind wohlbehütet bei den Eltern aufgewachsen. Im Morgengrauen stehen zwei bewaffnete Soldaten, ein Rumäne und ein Russe, in ihren Zimmern, treiben sie aus den Betten. Sie müssen sich anziehen, Lebensmittel für zwei Wochen, eine Decke, Geschirr und Bekleidung einpacken, werden aus den Häusern geholt, zu Sammelstellen und Bahnhöfen in Kronstadt und Hermannstadt gebracht. mehr...
Russlanddeportation: Gedächtnisfahrt nach Frankfurt an der Oder
Das Hilfswerk der Banater Schwaben organisiert eine Gedächtnisfahrt nach Frankfurt an der Oder, wo 7610 verstorbene Russlanddeportierte beerdigt wurden. Auch Siebenbürger Sachsen und deren Nachkommen sind zu dieser Fahrt eingeladen. mehr...
Dr. Hellmut Klima vor 100 Jahren geboren
364 Ortsmonografien aller siebenbürgisch-sächsischen Dorfgründungen - 55 unveröffentlichte Typoskripte - eine unveröffentlichte Landler-Festschrift - die „Geschichte der Landler in Siebenbürgen“ - die Monografie Neppendorfs - 118 Neppendorfer Familienchroniken (insgesamt 6222 A4-Seiten) - 81 112 Karteikarten mit Aufzeichnungen - etwa 2400 Karteikarten zur „Chronologie siebenbürgischer Geschichte“ - 9677 Karteikarten über Siebenbürgen (Persönlichkeiten/Sonstiges) - Tagebuchaufzeichnungen von 1929–1990. Der Mann, aus dessen Nachlass diese Schriftstücke stammen, wurde vor 100 Jahren geboren: Dr. Hellmut Klima, Historiker, Heimatforscher und Pfarrer. mehr...
Gedicht einer jungen Deportierten: "Sehnsucht"
Gedicht der jungen Maja Kaiser, die 1945 als 17-Jährige aus Siebenbürgen in die Sowjetunion deportiert wurde und bereits 1947 starb. mehr...
Rechtzeitig mahnen und eingreifen!
Nürnbergs Zweiter Bürgermeister Christian Vogel zitierte in seinem Grußwort beim Jahresempfang des Hauses der Heimat (HdH) am 27. Januar 2015 den Vorsitzenden des HdH, Horst Göbbel, der Tage davor im Nürnberger Rathaus anlässlich einer Gedenkstunde zu Völkermord, Flucht, Deportation und Vertreibung gesagt hatte: „Wir müssen rechtzeitig mahnen und eingreifen, wenn die Menschenrechte mit Füßen getreten werden!“ mehr...
Evakuierung 1944-1945: Gedanken aus der Ferne
Vor 70 Jahren starb Michael Wolf-Windau, einer der tiefsinnigen nordsiebenbürgischen Heimatdichter, während der Evakuierung im Sudetenland. Geboren am 5. November 1911 in Windau, war er durch eine schwere Rückenmarkkrankheit, unter der er seit seinem 10. Lebensjahr litt, behindert und von seiner Umwelt äußerlich isoliert. Bücher, vor allem die Bibel, halfen ihm, sich in einer Welt einzurichten, aus der heraus er seinen Landsleuten, seinen Freunden etwas geben konnte. mehr...
„Die Zeit ist kostbar, die Worte sind es auch“
„Unser Leben ging vorläufig weiter.“ – „Ist das wirkliches Gold oder nur reines Bewusstsein?“ – „Die Freiheit ist eine Erwartung.“ – Diese und ähnliche Aussagen waren am 29. Januar im Zeitungscafé „Hermann Kesten“ in der Nürnberger Stadtbibliothek von Richard Adleff zu hören. Der siebenbürgisch-sächsische Autor las auf Einladung des „Kulturbeirats zugewanderter Deutscher“ vor Literaturliebhabern.
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Zum Tod von Altbundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker
Berlin - Altbundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker ist am 31. Januar im Alter von 94 Jahren in Berlin gestorben. Der am 15. April 1920 in Stuttgart geborene studierte Jurist war Regierender Bürgermeister von Berlin (1981-84) und in den Jahren 1984 bis 1994 Präsident der Bundesrepublik Deutschland. In seiner Amtszeit ereigneten sich die friedliche Revolution, Mauerfall und Wiedervereinigung. In seiner historischen Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985 gedachte er der Millionen Opfer von Krieg und Holocaust, mahnte zu einer verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und warb für ein friedliches Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen östlichen Nachbarländern (Auszüge der Rede siehe unten). Als Soldat hatte Richard von Weizsäcker am Zweiten Weltkrieg in Polen und der Sowjetunion teilgenommen und war mehrfach verwundet worden. Der CDU-Politiker wurde freilich auch durch sein Engagement in der evangelischen Kirche bekannt, als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages, als langjähriges Mitglied der Synode und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). mehr...
Gedenkfeier in Bukarest erinnert an Russlanddeportation der Deutschen aus Rumänien vor 70 Jahren
Etwa 70000 Deutsche aus Rumänien – 112000 aus ganz Südosteuropa – wurden im Zuge des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit in russische Arbeitslager deportiert: Junge, arbeitsfähige Menschen – Männer zwischen 17 und 45 Jahren, Frauen von 18 bis 30 Jahren, Knaben und Mädchen, manchmal sogar mit ihren Vätern und Müttern zusammen – wurden in Viehwaggons verfrachtet und mitten im strengen Winter 1945 abtransportiert. Wochen oder gar Monate dauerte die Reise in ein unbekanntes Schicksal. Familien wurden auseinandergerissen, in verschiedene Arbeitslager gebracht. Mit den Lieben, die in der Heimat verblieben – den Kindern und Großeltern oder den Männern, die noch an den Fronten kämpften, denn zum Zeitpunkt der Deportation war der Krieg noch nicht zu Ende – riss jahrelang jeder Kontakt ab. Fünf Jahre lang, manche auch länger, kämpften die Deportierten gegen Kälte, Hunger und Tod in den Erz- und Kohleminen und -fabriken im Donbass oder im Ural, bis die meisten der Überlebenden 1948/49, einige erst 1950/51, zurück in die Heimat durften. Die anderen etwa 10000, die Krankheit, Arbeitsunfällen oder dem Hunger zum Opfer gefallen waren, schluckte die russische Erde: nackt, namenlos, würdelos. Kein Grabstein, keine Gedenktafel erinnert bis heute in der ehemaligen Sowjetunion an ihr Schicksal – an den Teil der Geschichte, den es überhaupt erst seit der Wende 1989 zu geben begann. mehr...
Deportationsgedenken im Haus der Heimat in Nürnberg
Nürnbergs Zweiter Bürgermeister Christian Vogel zitierte in seinem Grußwort beim Jahresempfang des Hauses der Heimat (HdH) am 27. Januar den Vorsitzenden des HdH, Horst Göbbel, der Tage davor im Nürnberger Rathaus anlässlich einer Gedenkstunde zu Völkermord, Flucht, Deportation und Vertreibung gesagt hatte: „Wir müssen rechtzeitig mahnen und eingreifen, wenn die Menschenrechte mit Füßen getreten werden!“ mehr...




