Ergebnisse zum Suchbegriff „Kirchliche“
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40 Jahre HOG-Regionalgruppe Burzenland: "Hier ist meine Familie"
Ein abwechslungsreiches Wochenende war die 39. Arbeitstagung HOG-Regionalgruppe Burzenland vom 12.-14. April in Crailsheim-Westgartshausen. Dort trafen sich, wie in den letzten Jahren, die Vertreterinnen und Vertreter der 15 Heimortsgemeinschaften (HOGs) des Burzenlandes. Sie zogen eine beachtliche Bilanz und tauschten sich intensiv über ihre aktuellen Aufgaben aus. mehr...
Vor 80 Jahren – Exodus aus Nordsiebenbürgen: Bedenkenswerte Tagung der HOG Bistritz-Nösen in Bad Kissingen
2024 erinnern wir vielfältig an 800 Jahre Andreanum, den „Goldenen Freibrief“ des ungarischen Königs Andreas II., das wirkungsmächtigste Dokument mit nachhaltiger Bedeutung für uns Siebenbürger Sachsen. Ebenfalls heuer jährt sich die Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen im Herbst 1944 zum achtzigsten Mal. Diese war „der wohl tiefste und radikalste Einschnitt“ (Volker Petri) der damals 800-jährigen Geschichte der Nordsiebenbürger Sachsen. Ein Einschnitt, von dem sich die Nordsiebenbürger Sachsen nicht mehr so erholen konnten, dass sie weiterhin ein bestimmender Faktor der Kulturlandschaft Siebenbürgen geblieben wären, ein Einschnitt, der den unumkehrbaren Niedergang der aktiven Präsenz der Siebenbürger Sachsen im Karpatenbogen einleitete. Damit schließt sich ein Kreis von den aufbauenden historischen Anfängen vor 800 Jahren zur massiv veränderten Gegenwart 2024 und der ihr folgenden ungewissen Zukunft. mehr...
Zwischen Ausreisewunsch und Anpassung – Deutsche im kommunistischen Rumänien
Dr. Paul Bagiu studierte Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und Geschichte an der FernUniversität Hagen. Seine Dissertation, die er 2019 an der RWTH Aachen verteidigte, erschien 2020 im Hermannstädter Honterus-Verlag unter dem Titel „Die Geheimsache ›Kanal‹ – Analyse der staatlich vermittelten Aussiedlung Rumäniendeutscher in die BRD (1968–1989) nach markttheoretischen Gesichtspunkten“. Der folgende Vortrag, den er am 21. Oktober 2023 auf Einladung der Stiftung des Gerhart-Hauptmann-Hauses und des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Düsseldorf hielt, fußt auf Erkenntnissen, die er im Rahmen seiner Promotion gewonnen hat, und beschäftigt sich mit Anpassungsformen der Rumäniendeutschen an die Verhältnisse im kommunistischen Rumänien. mehr...
Wilhelm Andreas Baumgärtners neuer Band: Präzises Protokoll einer politischen Pleite
Mit dem neuen Band „Der gescheiterte Kaiser. Siebenbürgen unter Joseph II.“ aus seiner Reihe „Die Geschichte der Siebenbürger Sachsen“ widmet sich der Historiker und Publizist Wilhelm Andreas Baumgärtner einer kurzen, aber intensiven und entscheidenden Phase der Geschichte Siebenbürgens und der Habsburgermonarchie. Von aufklärerischen Ideen und Idealen beseelt, versuchte Kaiser Joseph II. – seit 1765 Mitregent neben seiner dominanten Mutter Kaiserin Maria Theresia, nach deren Tod 1780 alleinregierender Kaiser – in kurzer Zeit wegweisende politische, rechtliche und auch kirchliche Reformen durchzusetzen, die bis zum Verlust der Nationsuniversität für die Siebenbürger Sachsen existenzielle Veränderungen mit sich gebracht hätten. Es wurde indes eine politische Pleite zwischen Wunsch und Wirklichkeit – besser gesagt: Gegenwehr –, die Baumgärtner in diesem Band präzise protokolliert. mehr...
Wenn aus Leidenschaft zur siebenbürgisch-sächsischen Tradition Liebe fürs Leben wird
Mit einer Überraschung für das junge Brautpaar bereicherten die Jugendtanzgruppen aus Heidenheim und Biberach, viele davon in Kirchentracht, die kirchliche Trauung von Andrea (geborene Wenrich) und Patrick Dengel am 22. Juli. Im Anschluss standen 40 Trachtenträger Spalier und spannten mit Bögen einen blumengeschmückten Weg für das junge Brautpaar vor der Kirche. Bei schönem Wetter gaben beide Tanzgruppen ihr Bestes. Auf dem Vorplatz der Kirche tanzten die Tanzgruppen in Tracht einen Tanz und einen Gemeinschaftstanz. Mit einem traditionellen Festumzug von der Kirche zum Festsaal begleiteten die beiden Tanzgruppen das junge Brautpaar entlang der Straße. Für einen Moment war es „fast“ wie in einer Gemeinde in Siebenbürgen. Die Nachbarn schauten neugierig aus dem Fenster, als der Festzug vorbeizog. mehr...
HOG Leschkirch trauert um Michael Edling
Die HOG Leschkirch trauert um ihren Landsmann Michael Edling, der am 12. Mai 2023 in Nellingen/Ostfildern gestorben ist. mehr...
Kirchenburgen: erhalten oder aufgeben? Das zweite „Kirchenburgen-Gespräch“ des Jahres erörterte Möglichkeiten
Die Kirchenburgen Siebenbürgens zeugen von der bewegten Geschichte der Siebenbürger Sachsen und der ansässigen Bevölkerung. Die Kirchen wurden in vergangenen Zeiten zusammen mit weiteren Befestigungsanlagen dafür genutzt, sich vor Feinden zu schützen – heute schmücken die rund 160 erhaltenen Kirchenburgen Städte und Dörfer, von denen sieben zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Doch die Evangelische Kirche A.B. hat noch keine Lösung für den Erhalt und die Restaurierung aller kirchlicher Gebäude, allen voran den Kirchenburgen, gefunden. Aus diesem Problem heraus entwarf die rumänische Stiftung Kirchenburgen die „Kirchenburgen-Gespräche“. Im zweiten Kirchenburgen-Gespräch des Jahres wurde Mitte Juni darüber diskutiert, ob und wie die Kirchenburgen in Siebenbürgen erhalten und restauriert werden können. mehr...
Hehrer Traum oder gemeinsamer Plan? „Ein Plädoyer für Siebenbürgen“: Vortrag mit Debatte zum Thema Nachhaltigkeit am 20. Juli im Forumshaus
Siebenbürgen, Land des Segens – doch wie lange noch? Wird der Kampf gegen Armut auf dem Dorf, gegen die Abwanderung ins Ausland, für moderne Infrastruktur und erreichbare Arbeitsplätze auf Kosten der einzigartigen Landschaft, der beispiellosen Biodiversität und vielleicht sogar der siebenbürgisch-sächsischen Kultur, Gemeinschaft und Identität geführt werden müssen? Oder gibt es Alternativen, die alte und neue Bewohner, einschließlich der Siebenbürger Sachsen „hüben und drüben“, zusammen entwickeln können? Spinnerei, ein hehrer Traum – oder Zeit, endlich die Ärmel hochzukrempeln? mehr...
„Kinderspiel und Berufung“: Ein Filmporträt über Altbischof Christoph Klein
Beim Heimattag wurde am Pfingstsonntag im Spitalhof die Filmbiografie über den ehemaligen Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) D. Dr. Christoph Klein mit dem Titel „Kinderspiel und Berufung“ der Fernsehjournalistin Christel Ungar gezeigt. Im Anschluss an die Filmvorführung war ein Gespräch mit dem ehemaligen Bischofsvikar und Dozenten am Theologischen Institut in Hermannstadt, dem emeritierten Pfarrer Michael Gross, moderiert von Gustav Binder, anberaumt. Die Bundeskulturreferentin des Verbandes, Dagmar Seck, hatte die Veranstaltung ins Programm des Heimattages aufgenommen und begrüßte die Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Vortragsaal. mehr...
Abschied von Meta Phleps, die im Dezember mit 102 Jahren verstorben ist
Meta Phleps, geborene Abraham, wurde am 16. November 1920 in Reps als erstes von drei Kindern geboren. Hier verlebte sie mit ihren Geschwistern Gerda und Hermann eine glückliche und sorgenfreie Kindheit. Nach der Elementarschule in Reps ging sie ans Mädchengymnasium in Schäßburg. Anschließend besuchte sie in Kronstadt die Handelsschule. Vorgesehen war, dass sie im Familienbetrieb der Gebrüder Abraham in Reps als Buchhalterin arbeiten sollte. Doch mit dem Tod des Vaters 1941 kam alles anders. mehr...









