Ergebnisse zum Suchbegriff „Koenigshaus“
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„Zwischen Bistritz und Kronstadt“: Festlichkeiten zur 100-Jahrfeier des modernen Rumänien in Düsseldorf
In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf fanden vom
11. bis 13. September mehrere Veranstaltungen anlässlich des hundertjährigen Bestehens des modernen rumänischen Staates statt. Die beiden Veranstalter – der Deutsch-Rumänische Kulturverein Atheneum sowie die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – wurden dabei organisatorisch vom Goethe-Museum und der Stadt Düsseldorf unterstützt. Erinnert wurde mit diesem dreitägigen Programm an die Vereinigung Siebenbürgens und weiterer Gebiete mit Rumänien im Jahr 1918.
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Herausragende politische Gestalt: König Mihai von Rumänien tot
Am 5. Dezember 2017 verschied in seinem Schweizer Domizil in Aubonne König Mihai I. von Rumänien. Er wurde 96 Jahre alt. Bereits ein Jahr zuvor hatte er als Folge einer schweren Erkrankung auf öffentliche Auftritte verzichtet und die Wahrnehmung der Pflichten des Königshauses an seine älteste Tochter Kronprinzessin Margareta delegiert. Mit dem Tod dieser herausragenden politischen Gestalt nicht nur der rumänischen, sondern der europäischen und der Weltgeschichte, geht eine Epoche zu Ende. Die Politikwissenschaftlerin Dr. Anneli Ute Gabanyi, Mitglied des Königlichen Rates, analysiert und würdigt Leben und Wirkung dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit. mehr...
Gelungene Integration im Burzenland: Gedanken zum 150. Geburtstag von Andreas Kravatzky
Man schreibt das Jahr 1848. Im Habsburger Reich herrscht Revolution. Kaiser Franz Joseph hat im Dezember den Thron bestiegen. Die Ungarn, auch die aus Siebenbürgen, kämpfen um ihre Selbstständigkeit. Im Burzenland gibt es gewaltige Kämpfe zwischen Sachsen und Széklern. Österreich mobilisiert seine Truppen und zieht nach Siebenbürgen. Bei Podul Olt, nahe Honigberg, kommt es im Frühjahr 1849 zur Schlacht, in der auf österreichischer Seite auch das Galizische Regiment kämpft. Einer seiner Soldaten heißt Johann Krawatzky, von Beruf Fassbinder, 23 Jahre alt. Er beschließt, in Honigberg zu bleiben. Der Lehrer und spätere Schulleiter in Honigberg Andreas Bruss willigt in die Heirat seiner Tochter Rosina mit Johann ein. Ihr erstes Kind, eine Tochter, wird nach sächsischer Sitte Rosina, auf den Namen der Mutter getauft. Das zweite Kind ist ein Sohn, welcher seinem Großvater zu Ehren und zum Dank Andreas getauft wird. Das dritte Kind, ein Sohn, wird den Namen seines Vaters, Johann, tragen.
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Siebenbürgische Tanzgruppen bei der 53. Europeade in Belgien
Es gibt Städte, die man aufgrund ihrer Architektur oder ihres Flairs sehen muss. Und es gibt Namur oder Namür, die Wallonische Hauptstadt mit 110 000 Einwohnern im Norden Belgiens: keine besonders schöne, aber auch keine besonders hässliche Stadt. Der Grund, weshalb sich die Stadt vom 20. bis 24. Juli vor Besuchern kaum retten konnte, war die dort stattfindende Europeade, bei der aus allen Ecken des Kontinents bunt gemischte Gruppen zusammen kommen, um ihre jeweilige Kultur zu präsentieren. Unter ihnen waren auch wir, die Siebenbürgische Jugendtanzgruppe und Erwachsenentanzgruppe Geretsried-München-Augsburg-Ingolstadt. mehr...
Gutedelpreis für Stefan Hell
Temeswar – Der deutsche Chemie-Nobelpreisträger Stefan Hell erhält im Juni den Marktgräfler Gutedelpreis, der mit 225 Litern Wein dotiert ist. Der Preis wird seit 1995 an Persönlichkeiten verliehen, „deren Eigensinn öffentlich und im besten Sinne kreativ wirksam wird“, so die Webseite der Marktgräfler Gutedelgesellschaft, die den Preis stiftet. mehr...
Vortrag von Manfred Huber im Haus der Heimat Stuttgart
Im Rahmen der Stuttgarter Vortragsreihe hält Manfred Huber am Freitag, dem 22. April, um 19.00 Uhr im Haus der Heimat in Stuttgart den Vortrag „Die Hohenzollern – Eine Dynastie zwischen Sigmaringen und Bukarest.“ mehr...
König Michael I. an Krebs operiert
Bukarest – Der frühere König Michael I. von Rumänien ließ Anfang März durch den Kronrat mitteilen, dass er sich aus der Öffentlichkeit zurückziehe und seine Befugnisse an seine Tochter Margareta übertrage. Grund dafür sei die Verschlechterung seines Gesundheitszustands: Er leidet an chronischer Leukämie und wurde unlängst an Hautkrebs operiert. mehr...
Heimat- und Regionalgeschichte am Beispiel von Mediasch
Vom 14. bis 16. November 2014 fand in Bad Kissingen eine Tagung der Akademie Mitteleuropa zur „Heimat- und Regionalgeschichte“ der Stadt im Weinland statt. Mediasch = Mediaș! Der Ansatz war nicht nur ein historischer: Vielmehr wurde der – sehr erfolgreiche – Versuch unternommen, den Blick auf die Vergangenheit mit der lebendigen Gegenwart zu verknüpfen und Visionen für die Zukunft der Stadt und ihrer einstigen und gegenwärtigen Bewohner vorzustellen. Mediasch = Mediaș! In der gastfreundlichen und kreativen Atmosphäre des Heiligenhofs und herzlich begrüßt von Studienleiter Gustav Binder trafen sich über 60 Mediasch-Interessierte aus Deutschland und Rumänien, um „ihre“ Stadt in einigen Vorträgen, aber auch künstlerischen Darbietungen näher kennenzulernen. mehr...
Märchen und Geschichten von Carmen Sylva neu herausgegeben
• „Carmen Sylva. Pelesch-Märchen“, Editi Noema, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8382-0465-9
• „Aus Carmen Sylvas Königreich. Gesammelte Märchen und Geschichten für Kinder und Jugendliche von Carmen Sylva (Königin von Rumänien, geborene Prinzessin zu Wied, 1843-1916)“, Band I: „Rumänische Märchen und Geschichten“, ISBN: 978-8382-0482-0475-8; Band II: „Märchen einer Königin“, ibidem-Verlag, Stuttgart 2013, 978-8382-0482-0485-7. Alle Bände herausgegeben und mit einem Nachwort oder Vorwort versehen von Silvia Irina Zimmermann.
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In Rumänien: viel Unzufriedenheit, wenig Alternativen
Rumänien steht in den Schlagzeilen internationaler Medien, bietet aber kaum Anlass zur Freude. Straßenproteste mit vielen Gewalttaten haben am 12. Januar begonnen, ein Ende ist noch nicht in Sicht. Eine außerordentliche Plenarsitzung des Parlaments am 23. Januar brachte zwar keine Lösung, aber eine spektakuläre Entlassung: Außenminister Teodor Baconschi wurde von Premier Emil Boc seines Amtes enthoben, nachdem er in einem Blog-Eintrag die Demonstranten als „gewalttätige Vorstadt“ (rumänisch: „mahala“) beleidigt hatte. Amtsnachfolger ist Cristian Diaconescu, Ehrenvorsitzender der mitregierenden Union für den Fortschritt Rumäniens und Vizepräsident des rumänischen Senats. mehr...





