Ergebnisse zum Suchbegriff „Manierscher“
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Sprechen wir Dialekt oder Mundart?
Das Gedicht „WƏirtertrunn“ von Herta Dietrich (SbZ Online vom 10. Januar 2026) endet mit dem Wort Motterspräach. Das ist Manierscher Mundart und jeder Kenner des Siebenbürgisch-Sächsischen versteht das Wort, auch wenn es in seiner eigenen Mundart vielleicht Mottersprooch, andernorts Motterspreoch etc. heißen sollte. mehr...
Herta Dietrich: WƏirtertrunn
Herta Dietrich, 1966 in Schäßburg geboren, verbrachte ihre ersten Lebensjahre zunächst in Maniersch und danach in Schäßburg. Nach dem Studium der Germanistik in Jassy (Iaşi) war sie Deutsch-Lehrerin in Agnetheln. Seit 1990 lebt sie mit ihrer Tochter in Deutschland und hat hier umständehalber zur Medizinischen Fachangestellten umgeschult. mehr...
Vor 80 Jahren: Eine Stunde Zeit zur Flucht aus Maniersch
Besonders hart traf es während der Evakuierung die Siebenbürger Sachsen aus den sieben Orten im Kokelgebiet (Draas, Felldorf, Katzendorf, Maniersch, Rode, Zendersch, Zuckmantel). Hier gab es keine Vorbereitungen für eine geordnete Evakuierung. Sie fand kriegsbedingt vorwiegend panikartig statt. Die Bewohner der Orte mussten innerhalb von Stunden ihre Dörfer verlassen. Wie groß die Verbundenheit und Sorge der zur Flucht aufgeforderten Bauern auch mit ihren zum Zurückbleiben verurteilten Haustieren war, wird im folgenden Ausschnitt deutlich. mehr...
Johannistag in Maniersch und jetzt in Uffenheim
Am 23. Juni fand in der Johanniskirche in Uffenheim, wo immer noch Manierscher oder deren Nachkommen leben, ein besonderer Gottesdienst statt. Zum einen hielt Erika Dietrich-Kämpf, eine in Maniersch geborene Prädikantin, den Gottesdienst. Das aus Holz gefertigte Taufbecken, das aus der Manierscher Kirche stammt und vor einiger Zeit zum Schutz vor Verwüstung, aber nicht rechtmäßig, nach Uffenheim gebracht worden war, kam an besonderen Stellen in der Predigt vor. Zum Gottesdienst waren außer Uffenheimer Gemeindegliedern auch einige Manierscher erschienen, die in oder in der Nähe von Uffenheim wohnen. mehr...
Gottesdienstfeier in der Manierscher Kirchenburg
Am 8. September 1944 wurden die damals 662 Bewohner von Maniersch (rum. Măgheruș) von deutschen Soldaten aus dem kleinen Ort, der zwischen Großer und Kleiner Kokel liegt, zwangsausgewiesen, wie die Bewohner anderer Ortschaften auch. Viele mussten ihr Dorf binnen einer Stunde verlassen in der Hoffnung, bald wieder in ihren Häusern zu sein, was aber nicht eintraf. Nur wenige alte Leute weigerten sich und blieben. Eine wechselvolle geschichtliche Entwicklung brachte es mit sich, dass im Jahre 2023 nur noch eine 91-jährige Siebenbürger Sächsin dort unter anderer Bevölkerung lebt. mehr...
Carl Wolff – zweiter Gründer der siebenbürgisch-sächsischen Siedlung Weißkirch
Mit dem Namen Carl Wolff (1849-1929) werden gemeinhin seine Verdienste als bedeutender Volkswirtschaftler, Bankfachmann, Gründer der Raiffeisengenossenschaften und Publizist der Siebenbürger Sachsen verbunden. Weniger bekannt ist sein Wirken als zweiter Gründer der siebenbürgisch-sächsischen Siedlung Weißkirch bei Schäßburg und ihren Besonderheiten, denen der Verfasser, der Historiker Dr. Michael Kroner, in diesem Beitrag nachgeht. Seine Ausführungen basieren unter anderem auch auf Recherchen zu seinem neuesten, reich bebilderten Buch „Carl Wolff. Siebenbürgisch-sächsischer Publizist, Politiker und Volkswirtschaftler“ (Schiller Verlag, Hermannstadt-Bonn), das kürzlich erschienen ist. mehr...
Volker Petris Buch "Österreich - Deine Siebenbürger Sachsen"
Volker Petri, Bundesobmann der Siebenbürger Sachsen in Österreich, gelingt es durch das weit gespannte Thema, das von der Ansiedlungsgeschichte bis in die Gegenwart führt, "neugierig zu machen" und "Interesse zu wecken". In einem geschichtlichen Teil bietet er schon Bekanntes, aber auch, aus der Auswertung von bisher nicht bearbeiteten Archiven der evangelischen Kirche und des oberösterreichischen Landesarchivs, neue Erkenntnisse aus der jüngsten Vergangenheit. mehr...





