Ergebnisse zum Suchbegriff „Nachkriegszeit“
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Herausragendes ehrenamtliches Wirken: Bundesvorsitzende Herta Daniel gratuliert Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch
„Nur kritisches Erinnern hält die Vergangenheit lebendig", so Dr. Konrad Gündisch in einem Interview 1998. Welch treffende Worte eines Historikers, die auch sein persönliches Wirken und sein Werk kennzeichnen! Sein Beitrag zur siebenbürgischen Geschichtsschreibung gehört ohne Frage mit zu jenen der bedeutendsten siebenbürgisch-sächsischen Historiker der Nachkriegszeit. Wenn man aber darüber hinaus seit Jahrzehnten auch noch in vielen Ehrenämtern für die Siebenbürger Sachsen tätig ist, dann stellt Gündischs Lebensleistung schon etwas ganz Außergewöhnliches dar und bedarf einer besonderen Würdigung durch unseren Verband. Deshalb soll anlässlich seines 70. Geburtstages am 25. Juli hier auch an sein ehrenamtliches Wirken für den Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland erinnert werden. mehr...
Herausragender Forscher der siebenbürgisch-deutschen Literatur: Interview mit Stefan Sienerth
Den Vergleich mit einem Sportler scheut er. Doch Dr. Stefan Sienerth hat etwas von der Beharrlichkeit eines Langstreckenläufers. Seit Jahrzehnten erforscht der Germanist, ehemalige Hochschullehrer und Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) die deutschen Regionalliteraturen Ostmittel- und Südosteuropas, veröffentlicht Beiträge zur siebenbürgisch-sächsischen Mundartlexikografie und widmet sich der Aufklärung der Securitate-Vergangenheit. Mit Herz und scharfem Verstand hat er ein beeindruckendes und vielseitiges Werk geschaffen, das er auch als Rentner unermüdlich fortsetzt. So entwickelt sich das folgende Interview, das Siegbert Bruss mit ihm führte, zu einem Arbeitsgespräch. Am 28. März begeht Stefan Sienerth seinen 70. Geburtstag, zu dem unsere Redaktion ihm herzlich gratuliert. mehr...
Deiner Sprache bleibe treu: Nachruf auf die Mundartforscherin Anneliese Thudt
Wem Hermannstadt und seine Bewohner am Herzen liegen, der hat sie bestimmt gekannt. Manche vielleicht nur dem Namen nach, denn als langjährige Mitarbeiterin des Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuches (1956-1986) war ihnen Anneliese Thudt bestimmt ein Begriff. Aber viele Menschen kannten sie persönlich, waren mit ihr in Verbindung und besuchten sie oft. Ihr herrlicher Blumenhof, ihre Zimmer voll sächsischer Volkskunstgegenstände, ihre Bücher und vor allem ihre feine, humorvolle Art, mit der sie Land und Leute darstellte, machten sie zu einer beliebten Gesprächspartnerin. Anneliese Thudt ist am 24. Januar 2018 im Alter von 90 Jahren im Hermannstädter Altenheim „Carl Wolff“ gestorben. mehr...
Plädoyer für ein friedliches Miteinander der Völker
Weshalb ist es nötig, in einer der längsten Friedensperioden in der Geschichte Europas an Krieg und Leid zu erinnern? Diese Frage hat Dr. Andreas Roth, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Bayern und Bundesjugendleiter der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland, in seiner Rede an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl überzeugend beantwortet: Frieden und Freiheit müssten stets aufs Neue ins kollektive Bewusstsein gerückt werden, um sie zu erhalten. Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 19. November 2017 in Dinkelsbühl begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Sankt Paulskirche. Von dort zogen die Teilnehmer in einem Trauermarsch mit Fahnenabordnungen der Vereine in Begleitung der Stadtkapelle Dinkelsbühl zur Kriegergedächtniskapelle, wo Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer eine Ansprache hielt. Die abschließende Rede an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen hielt Dr. Andreas Roth, die im Folgenden ungekürzt wiedergegeben wird. mehr...
Patenschaftsfeier in Düsseldorf: "Heimat im Herzen behalten und eine neue Heimat angenommen"
Vor 60 Jahren hat das Land Nordrhein-Westfalen die Patenschaft für den Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland übernommen. Das hatte das Kabinett unter Ministerpräsident Fritz Steinhoff am 7. Januar 1957 beschlossen und der Landtag in einem Festakt am 26. Mai 1957 verkündet. Der 60. Jahrestag wurde nun mit einer Feierstunde am 10. November 2017 im Landtag in Düsseldorf begangen. Vertreter des Landes und des Verbandes bekundeten in ihren Festreden ihre gegenseitige Wertschätzung. Die Patenschaft sei stets für beide Seiten gewinnbringend gewesen, habe sich zu einer Partnerschaft entwickelt und sei aktueller denn je dank des gesellschaftlichen Einsatzes und des europäischen Impetus der Siebenbürger Sachsen. mehr...
Podiumsdiskussion in München: Moderne Märtyrer und Glaubenszeugen
Am Donnerstag, 26. Oktober, um 19.00 Uhr findet im Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Moderne Märtyrer und Glaubenszeugen. Evangelische, katholische und orthodoxe Opfer kommunistischer Gewalt in Südosteuropa im und nach dem Zweiten Weltkrieg“ statt. mehr...
Einsatz für das deutsche Schulwesen: Nachruf auf Hermann Schmidt
Als „eine der Persönlichkeiten, deren Namen unzertrennlich mit der Geschichte dieser Schule verbunden ist“ würdigte der damalige Bischof D. Dr. Christoph Klein den langjährigen Direktor der Brukenthalschule Hermann Schmidt in einem Brief zu dessen 80. Geburtstag am 8. April 2006. Zu dessen 90. Geburtstag veranstaltete die neue Schulleitung ein Überraschungsfest für den Jubilar in der Aula der Brukenthalschule. Am 27. Juli d. J. ist Hermann Schmidt gestorben. mehr...
Luthers Erbe im Karpatenbogen
Der Historiker Dr. Dr. Gerald Volkmer hielt bei einer Festveranstaltung am 3. Juni 2017 in der St. Paulskirche in Dinkelsbühl einen hervorragenden Festvortrag zum Thema „500 Jahre Reformation und 60 Jahre Patenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen“, der im Folgenden ungekürzt wiedergegeben wird. mehr...
Vom Evangelischwerden zum Deutschbleiben und Heimkehren
Der Heimattag 2017 stand unter dem Stern gleich zweier Jubiläen: 500 Jahre Reformation und 60 Jahre Patenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. „Die Festveranstaltung ist für mich einer der Höhepunkte“, bekennt Bundestagsmitglied Dr. Bernd Fabritius. Zum einen, weil die Reformation die beiden Säulen der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft, Schule und Kirche, hervorgebracht hat. Zum anderen, weil sich die Siebenbürger Sachsen von Anfang an in Nordrhein-Westfalen angenommen fühlten – und umgekehrt auch für das Bundesland eine Bereicherung darstellten. „Wir sind angekommen“, hieß es vor über 60 Jahren, als sie aus Österreich in größeren Gruppen umgesiedelt wurden, um im Bergbau Aufbauarbeit zu leisten. mehr...
Edelsteine an einer wertvollen Kette - Preisverleihungen in Dinkelsbühl
Pfingstsonntagnachmittag in der Sankt-Pauls-Kirche zu Dinkelsbühl. Der Stellvertretende Vorsitzende des Kulturpreisgerichts Hofrat Pfr. Volker Petri begrüßt das feierlich gestimmte Publikum, darunter den Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien Reinhart Guib und den Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern des Bundes der Vertriebenen, Christian Knauer, zu den diesjährigen Preisverleihungen. Heuer galt es fünf Preisträger für ihre herausragenden Leistungen zu ehren. Vier von ihnen, die beiden Kulturpreisträger Dr. Heinz Heltmann und Gerhard Roth als auch die Jugendpreisträger Kurtfelix und Eginald Schlattner, mussten allerdings krankheits- oder altersbedingt absagen. Der Festakt verlor dadurch an Glanz – umso heller funkelte der Ehrenstern der Föderation, umso freudiger strahlte die Bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm über die ihr verliehene Auszeichnung. mehr...









