Ergebnisse zum Suchbegriff „Rumaeniendeutsche Minderheit Deutsche“
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Zehn Jahre Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm
Vor zehn Jahren wurde in Ulm das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) gegründet, eine Einrichtung, die dem Leben der Donauschwaben und darüber hinaus den deutschen Minderheiten in Südosteuropa gewidmet ist. Somit sind auch zahlreiche Parallelen zu den Siebenbürger Sachsen zu entdecken. Das Museum bietet einen ausführlichen und anschaulichen Überblick über die Geschichte der deutschen Siedlergruppen und der gesamten Region und leistet dabei wichtige Erinnerungsarbeit. Denn um die Zukunft in einem zusammenwachsenden Europa verantwortlich zu gestalten, muss man ein Bewusstsein dafür schaffen, was für ein Potential das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen birgt, welchen Gewinn multiethnisch geprägte Landschaften in einem „Europa der Regionen“ bedeuten. Diese ganzheitliche Darstellung von der Ansiedlung über die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung bis zu dem schrecklichen Ende der Flucht, Vertreibung und Aussiedlung wird im Museum wiedergegeben. mehr...
Die deutsche Kultur im kommunistischen Rumänien gepflegt: Interview mit Hedi Hauser
Hedi Hauser, geboren am 26. Januar 1931 in Temeswar, wurde durch Kinderbücher wie „Waldgemeinschaft Froher Mut“, „Der große Kamillenstreit“, und „Eine Tanne ist kein Hornissennest“ bekannt. Sie war viele Jahre als Cheflektorin des Kriterion Verlags Bukarest sowie als Vertreterin der deutschen Minderheit Rumäniens in politischen Funktionen tätig. Für Erhalt und Förderung der deutschen Kultur in Rumänien erhielt sie 1971 vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann das Verdienstkreuz am Bande. 1977 wurde sie mit dem Preis des rumänischen Schriftstellerverbands ausgezeichnet. Mit der 80-jährigen Kinderbuchautorin und Verlegerin, die seit 1991 in Hamburg lebt, führte Siegbert Bruss folgendes Interview. mehr...
Die Minderheiten in den kommunistischen Diktaturen Südosteuropas
Am 26. und 27. November 2010 fand an der Universität Klausenburg die Tagung „Deutsche und andere Minderheiten in den nationalkommunistischen Staaten Südosteuropas 1964-1989“ statt. Dazu hatten das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, das Institut für deutschsprachige Lehre und Forschung (IDLF) der Babeș-Bolyai-Universität Klausenburg und die Klausenburger Österreich-Bibliothek eingeladen. Die Konferenz schloss einen Tagungszyklus ab, der sich im Rahmen des IKGS-Forschungsprojekts „Totalitarismus in multiethnischen Regionen Südosteuropas“ mit der Lage der ethnischen Minderheiten in Südosteuropa 1933 bis 1989 auseinandersetzte. Historiker, aber auch Juristen und Literaturwissenschaftler aus Deutschland, Rumänien und Ungarn referierten über den Forschungsstand zum Verhältnis zwischen Minderheit und Staat in der so genannten „nationalkommunistischen“ Periode nach 1964, vor allem in Rumänien und Ungarn. mehr...
Germanistentagung in Hermannstadt betreibt Vergangenheitsaufarbeitung
„Interkulturelle Beziehungen im Spiegel der Sprache und Literatur. Dokumentation und Deutung“ lautete das Thema einer Tagung der Fakultät für Philologie und Bühnenkünste der „Lucian-Blaga-Universität und des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die vom 18. bis 20. November in Hermannstadt stattfand. Germanistinnen und Germanisten aus dem In- und Ausland referierten über aktuelle literaturwissenschaftliche, sprachwissenschaftliche, kulturgeschichtliche, soziologische, komparatistische sowie übersetzungskritische Themen. Jungen Doktorandinnen und Doktoranden wurde der Rahmen geboten, über ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich der Germanistik eingehend zu berichten. Auch eine kleinere Sektion in rumänischer Sprache wurde anlässlich der Tagung eingerichtet, wo ein fachlicher Austausch ebenfalls in Sachen Interkulturalität gewährleistet wurde. mehr...
Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen
Anlässlich der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht diese Zeitung wie immer eine Auswahl von Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen, Rumänien und teilweise Südosteuropa. Mit mehreren Titeln vertreten sind der Verlag des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL), Böhlau Verlag, Verlag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), Schiller und hora Verlag in Hermannstadt sowie Johannis Reeg Verlag in Bamberg. mehr...
Tagung in Jena setzt sich mit der Securitate in Siebenbürgen und Oskar Pastior auseinander
Die 45. Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg (AKSL) fand vom 24. bis 26. September 2010 in den Rosensälen der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. In Vorträgen, Diskussionsrunden, einer Lesung und einer Ausstellung wurde das Thema „Die Securitate in Siebenbürgen“ vielschichtig behandelt. Die Tagung wurde in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte am Historischen Institut der Universität Jena und dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der LMU München veranstaltet. mehr...
AKSL-Tagung zu brisantem Thema: "Securitate in Siebenbürgen"
Die 45. Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg (AKSL) findet vom 24. bis 26. September 2010 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Rosensäle, im Haus Fürstengraben 27) statt. Das Thema „Die Securitate in Siebenbürgen“ wird in Vorträgen und Diskussionsrunden behandelt. Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte am Historischen Institut der Universität Jena und dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. an der LMU München veranstaltet. mehr...
Grußwort von Kulturstaatsminister Bernd Neumann zum Heimattag
Bei seinem Hermannstadt-Besuch im Jahr 2007 habe er Siebenbürger Sachsen kennen gelernt, die „aktiv, lebendig und weltoffen sind und in sympathischer Weise ihre deutsche Herkunft mit einer Prise romanischer Leichtigkeit des Seins verbinden“, erinnert der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, MdB, in seinem im Folgenden ungekürzt wiedergegebenen Grußwort zum diesjährigen Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Im Zuge der fortschreitenden Integration Rumäniens in die Europäische Union könnten die heute in Deutschland lebenden Siebenbürger ihre Verbindungen zur alten Heimat „mit neuen und zukunftsfähigen Inhalten“ ausbauen und weiter entwickeln. mehr...
„Untote“ Securitate
Am 7. und 8. Dezember 2009 fand im Haus der Sudetendeutschen Stiftung in München die Tagung „Deutsche Literatur in Rumänien im Spiegel und Zerrspiegel der Securitate-Akten“ statt. Veranstalter waren das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der rumänische Nationale Rat für das Studium der Securitate-Archive (CNSAS – „Consiliul Național pentru Studierea Arhivelor Securității“). Möglich wurde die Tagung erst zwanzig Jahre nach dem Sturz der kommunistischen Diktatur in Rumänien, nachdem dem 1999 gegründeten CNSAS Teile der erhalten gebliebenen „gesammelten Securitate-Werke“ vom Rumänischen Informationsdienst übergeben worden waren. mehr...
Aufklären ist ein Beitrag zur Versöhnung
Achtzehn deutsche Autoren aus dem Banat und Siebenbürgen, rumänische und deutsche Historiker und Germanisten nehmen an der internationalen Tagung „Deutsche Literatur in Rumänien im Spiegel und Zerrspiegel der Securitate-Akten“ am 7. und 8. Dezember 2009 in München (Sudetendeutsche Stiftung, Hochstraße 8) teil. Herta Müller hat aus terminlichen Gründen abgesagt: Die banat-schwäbische Schriftstellerin nimmt am 10. Dezember in Stockholm den Literatur-Nobelpreis entgegen. Aktuelle Brisanz wuchs dem gewählten Themenschwerpunkt jüngst zu durch Herta Müllers Kritik an der Rolle der evangelischen Kirche in der kommunistischen Diktatur Rumäniens. Kann die Münchener Fachtagung einen Beitrag leisten zu einer fundierten, ausgewogenen öffentlichen Debatte? Tagungsleiter Prof. h. c. Dr. Stefan Sienerth, Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), äußert sich im Gespräch mit Christian Schoger zur Zielsetzung, zu Erwartungen und Anspruch dieser zweitägigen Veranstaltung. mehr...







