Ergebnisse zum Suchbegriff „Schwarz Weiss“

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19. Mai 2017

Jugend

Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Mediasch

Wie im letzten Jahr fand auch heuer in Mediasch an Karfreitag zur Sterbestunde Jesu, um 15 Uhr, der ökumenische Kreuzweg der Jugend statt. An sieben verschiedenen Stationen konnten sich die rund 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch eine Jugendgruppe aus Deutschland, meditativ in schwierige, soziale und Glaubensthemen hineindenken. Unterstützend wirkten dabei Bilder, die in Stencil Art erstellt wurden. Diese vergleichsweise neue Kunstform versteht sich als Teil der Straßenkunst, ist meist inhaltlich unbequem und sozialkritisch. Für die Motive werden Schablonen aus Pappe oder Plastik herausgeschnitten und dann mit Farbsprühdosen oder Ölkreide bearbeitet. Die so entstehenden Bilder wirken eckig, reduziert, dadurch auch verstörend und provokant. Die Bilder des diesjährigen Kreuzwegs entstammen ursprünglich einem Projekt mit Jugendlichen. Die Organisation des Mediascher Kreuzwegs hatte in diesem Jahr Pfarrerin Hildegard Servatius-Depner inne, die in der Mediascher Kirchengemeinde maßgeblich für die Jugendarbeit zuständig ist. Das Interview mit Pfarrerin Hildegard Servatius-Depner führte Moni Schneider-Mild. mehr...

28. April 2017

Kulturspiegel

Großes Singspiel in Freck: Herrlicher Vorgeschmack auf das Open-Air-Erlebnis am 6. August

Ein Höhepunkt des großen Sachsentreffens wird das Singspiel „Bäm Brännchen“ von Grete Lienert-Zultner im Hof des Palais Brukenthal in Freck sein. Die Aufführung am 6. August um 18.00 Uhr inmitten historischer Kulisse bedeutet zugleich eine hochwertige kulturelle Heimkehr der ausgesiedelten Siebenbürger Sachsen. Für ein bleibendes Erlebnis sorgen ca. 2000 Zuschauerplätze, aber auch die Schattenplätze im Park und die herrlichen Grünanlagen, wo man flanieren und goutieren kann – denn der Park wird auch mit kulinarischen und musikalischen Genüssen aufwarten. mehr...

29. März 2017

Kulturspiegel

Lust mitzusingen beim Projektchor „Bäm Brännchen“ in Freck?

Liebe Sänger/innen, beim Sachsentreffen in Siebenbürgen (4.-6. August) wird am frühen Abend des 6. August das Singspiel „Bäm Brännchen“ von Grete Lienert-Zultner im Hof des Palais Brukenthal in Freck bei Hermannstadt aufgeführt. Sie können zum Projektchor „Bäm Brännchen“ gehören! mehr...

12. Dezember 2016

Kulturspiegel

Kulturleben in Ebersberg maßgeblich bereichert

Sie gehört zu den profiliertesten Persönlichkeiten des kulturellen und öffentlichen Lebens des Landkreises Ebersberg, ohne Frage. Zum Dank wurde Antje Krauss-Berberich, Archivarin und Galeristin der Stadt Ebersberg, am 24. November im Ebersberger Landratsamt mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. mehr...

30. August 2016

Aus den Kreisgruppen

Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen: Ein trauriger Tag

Eigentlich sollte es ein Freudentag werden, der 22. Juli, mit viel Musik, Trachten, Gästen aus dem Ausland und Köstlichkeiten im Bierzelt, anlässlich des Sommerfestes in Geretsried. Wieder dabei waren ca. 30 Vereine mit mehr als 1000 Teilnehmer und mitten drin die Gruppe der 45 Siebenbürger Sachsen. mehr...

14. Juni 2016

Kulturspiegel

Letzter Vorhang für Theatermann Franz Csiky

Der Theatermann Franz Csiky ist am 2. Juni im Alter von 65 Jahren verstorben. Er war ein Mensch, der in keine Schublade passte: Ein Deutscher in Rumänien, ein Brettener in Bruchsal, ein Theatermann in der Verwaltung. Schon die Festlegung seiner Nationalität verlangt Erklärungen. Er ist dreisprachig aufgewachsen: In Rumänien geboren, sprach er natürlich die Landessprache, war aber kein Rumäne. Er sprach Ungarisch, denn sein Vater war Ungar, seine Muttersprache war Deutsch, denn seine Mutter war Banater Schwäbin. Bis zu seiner Ankunft in der Bundesrepublik war er also rumänischer Staatsbürger, mit ungarischem Namen und deutscher Muttersprache. Er verstand sich als Rumäniendeutscher, egal wo er lebte. mehr...

28. Mai 2016

Kulturspiegel

Max Mannheimer in Ebersberg: 250. Ausstellung von Antje Krauss-Berberich

Dass Ausstellungseröffnungen in den Räumlichkeiten des Ebersberger Rathauses traditionell gut besucht sind, ist kein Geheimnis. Daran jedoch, dass eine Ausstellung zum Auftakt zugleich so stark frequentiert, auf zwei Etagen sichtbar und darüber hinaus auch so vergnüglich war wie dieses Mal, konnten sich selbst regelmäßige Besucher der Rathausgalerie nicht erinnern. Grund für das starke öffentliche Interesse und den Besucherandrang zur Vernissage am 14. April war kein unbekannter Künstler, sondern eine schöpferische Persönlichkeit von Rang: der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer, Zeitzeuge und unermüdlicher Mahner vor den Folgen von Rassismus, Intoleranz und Rechtsextremismus, der auf Einladung von Antje M. Berberich persönlich nach Ebersberg gekommen war, um der seinen Werken gewidmeten Retrospektive beizuwohnen. mehr...

12. Oktober 2015

Interviews und Porträts

"Den Mut nicht verlieren": Interview mit Susanne Kästner

Susanne Kästner ist eine der wenigen noch lebenden Zeitzeugen der Russlanddeportation. 1926 in Großprobstdorf geboren, wurde sie – zusammen mit 35 000 anderen Siebenbürger Sachsen – im Januar 1945 in die Sowjetunion verschleppt. Getrennt von ihrer Familie, musste sie knapp fünf Jahre in einem Arbeitslager in Novotroickoje in der Ukraine verbringen. Ihre Erinnerungen, die Susanne Kästner in den Büchern „Kampf und Leid um Freiheit und Liebe, Band 1 und 2“ festgehalten hat, geben eindrucksvoll wieder, was ihre Generation durchstehen musste. Ende 1949 durfte Susanne Kästner aus der Ukraine nach Siebenbürgen zurückkehren, 1976 reiste sie aus der geliebten Heimat nach Deutschland aus. 70 Jahre nach ihrer Verschleppung gibt sie nun in einem Gespräch mit Sonja Mai Auskunft über die schlimmsten Jahre ihres Lebens. mehr...

10. Juli 2015

Verbandspolitik

Heimatlose – Herausforderung und Chance

Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus der Rede von Bundespräsident Joachim Gauck am 20. Juni in Berlin zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung (siehe dazu auch "Gedenkstunde in Berlin für die Opfer von Flucht und Vertreibung"). mehr...

28. Februar 2015

Kulturspiegel

Herta Daniel in Rottweil zur Ritterin gekürt

In die Reihe der illustren Siebenbürgischen Ritter wider den tierischen Ernst kann sich seit kurzem auch Herta Daniel, Stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Vorsitzende des Landesverbandes Bayern, zählen. Beim siebenbürgischen Faschingsball in der Narrenhochburg Rottweil wurde am 7. Februar neben der 20. Ritterkür auch das 30-jährige Jubiläum der Foederatio Saxonica Transsilvana begangen. mehr...