Ergebnisse zum Suchbegriff „Thomas Frisch“
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Lechnitzer Jahreshauptversammlung
Auch 59 Jahre nach dem Verlassen ihrer früheren Heimat pflegen die Lechnitzer, obwohl sie inzwischen weit verstreut leben, nach wie vor einen starken Zusammenhalt. Dies zeigte sich wieder einmal bei der Jahreshauptversammlung am 26. Oktober, die im Gasthaus des Lechnitzer Landsmanns Peter Raidel in Kirnberg bei Rothenburg stattfand. Schon tags zuvor traf man sich, um unter Anleitung von Hans Hauptmann vor allem unsere sächsischen Volkslieder begeistert zu singen. mehr...
Irmgard Sedler promovierte in Hermannstadt
Mit "summa cum laudae" hat die Prüfungskommission die Doktorarbeit "Die Landler in Siebenbürgen. Gruppenidentität im Spiegel der Kleidung" von Irmgard Sedler in einer offenen Feierstunde Ende Mai in Hermannstadt einhellig bewertet. Gratulationen empfing in der Aula Magna "Avram Iancu" der Lucian-Blaga-Universität gleich danach die Volkskundlerin zunächst vom Dekan der jungen Hermannstädter Fakultät für Geschichte und Kulturgut, Prof. Dr. Lucian Giura, aber auch der Doktorvater, Prof. Dr. Thomas Nägler, wurde in diesen Reigen von Lob und Anerkennung mit eingeschlossen. mehr...
Die Urzeln in Franken
Die „Nürnberger Nachrichten“ hatten den Faschingszug in Nürnberg für den 10. Februar mit folgenden Worten angekündigt: "Passt das Wetter, rechnet der Förderverein Nürnberger Fastnachtszug mit über 100 000 Zuschauern. Mit dabei sind 70 Gruppen, darunter klangvolle Namen wie die Pleinfelder Hummeln und die Siebenbürger Urzeln." mehr...
Zu Eginald Schlattners Roman "Rote Handschuhe"
Eginald Schlattners zweiter Roman "Rote Handschuhe" hebt in die Ästhetik des Erzählens den Modellfall schuldhafter Entpersönlichung und Schematisierung des Individuums durch totalitäre Gesellschaftsformen. Wohl durch den Impetus der "Selbstrechtfertigung" hat sich Schlattner dazu verleiten lassen, die Namen seiner Romanfiguren nur leicht zu denen der einst in die Ereignisse implizierten Personen zu verändern, so dass sie mehr als durchsichtig sind. Dies rückt das Buch, besonders für den siebenbürgischen Leser, ungewollt und von der Gestaltungskunst her auch unberechtigt, in die Nähe von Schlüsselromanen minderwertiger Textur. Diese und andere Entgleisungen schmälern jedoch nicht entscheidend die Qualitäten des Romans. Die siebenbürgisch-deutsche Literatur hat mit dem Spätdebütanten in nur drei Jahren einen fähigen Erzähler hinzugewonnen. mehr...