5. Juni 2021

Einsatz für Rentengerechtigkeit und Aussiedler: Kanzlerkandidat Armin Laschet sichert Siebenbürger Sachsen Unterstützung zu

Der CDU-Vorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet wurde am 20. April vom Bundesvorstand seiner Partei zum Kanzlerkandidaten der Unionsparteien nominiert. Er setzte sich damit gegen den CSU-Chef Markus Söder durch, der diese Entscheidung akzeptierte.
Armin Laschet. Bildquelle: Land NRW/L. Chaperon ...
Armin Laschet. Bildquelle: Land NRW/L. Chaperon
Rainer Lehni, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, gratulierte Armin Laschet und wünschte ihm viel Erfolg zu dieser Aufgabe. Zentrales Anliegen der Siebenbürger Sachsen sei die Korrektur der ungerechten Benachteiligungen von Aussiedlern im Rentenrecht. Diese Zusage aus dem Bundestags-Wahlprogramm 2017 der Unionsparteien sei leider nicht umgesetzt worden, und das obwohl der Bundesaussiedlerbeauftragte Dr. Bernd Fabritius, MdB, sich sehr kämpferisch, engagiert und mit viel Sachverstand dafür einsetze, schrieb Rainer Lehni am 22. April.

Armin Laschet fühlt sich als Patenschafts-Ministerpräsident den Siebenbürger Sachsen verbunden. In seinem Antwortschreiben vom 23. Mai an den Bundesvorsitzenden Rainer Lehni heißt es: „Es ist mir wichtig, dass der traditionelle und stets fruchtbare Dialog zwischen der CDU Deutschlands und den Deutschen aus Russland, den Heimatvertriebenen, den Aussiedlern und Spätaussiedlern weitergeführt wird – nicht bloß aus historischer Verpflichtung, sondern aus Überzeugung.“ Laschet ist zuversichtlich, eine Lösung für den im Koalitionsvertrag gefundenen Kompromiss zu finden: „Die Verhandlungen dauern noch an und ich habe die Hoffnung, dass wir noch in dieser Legislaturperiode eine Korrektur der Benachteiligungen erwirken und unser Wahlversprechen einlösen können“, schreibt der 60-jährige Politiker.

Zudem sollte „der Personenkreis der Aussiedler und Spätaussiedler weiterhin auf Bundesebene wirkungsvoll vertreten“ sein. „Aussiedler- und Vertriebenenpolitik waren von Beginn an feste Bestandteile des Selbstverständnisses unserer Partei – und werden es auch immer bleiben.“ Laschet teile auch die von Rainer Lehni vertretene Einschätzung über Bernd Fabritius. Der Bundesaussiedlerbeauftragte habe „durch seine bisherige engagierte und überaus sachkundige Arbeit gezeigt, welchen Stellenwert die unionsgeführte Bundesregierung den Interessen dieser Personengruppe beimisst“. Die Unionsparteien wollen in ihrer zukünftigen Arbeit „an diese Erfolge anknüpfen und Aussiedlerpolitik in ihren verschiedenen Facetten tatkräftig gestalten“.

Abschließend würdigte Laschet die Aussiedler, Spätaussiedler und Heimatvertriebenen. Sie hätten „Brücken der Verständigung gebaut, sich am Wiederaufbau unseres Landes beteiligt und zum Zusammenwachsen Europas beigetragen. Und sie haben, wie die Siebenbürger Sachsen, eine reiche Kultur in unser Land gebracht. Sie sind wichtige Vorbilder für die Bewältigung der vor uns liegenden Herausforderungen.“

S. B.

Schlagwörter: Politik, Nordrhein-Westfalen, Ministerpräsident, Armin Laschet, Verbandspolitik, Renten

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