27. Mai 2026

Bundesvorsitzender Rainer Lehni: „Das kulturelle Erbe mit neuem Leben erfüllen“

Unter dem Motto „Generationen verbinden – Perspektiven schaffen“ feierten Tausende Siebenbürger Sachsen ihren 76. Heimattag vom 22. bis 25. Mai in Dinkelsbühl. Bei herrlichem Pfingstwetter nahmen über 3.200 Trachtenträger in 116 Trachtengruppen und Blaskapellen am Festumzug durch die mittelalterliche Altstadt teil – der eineinhalb Stunden dauerte, so lange wie noch nie. Den Siebenbürger Sachsen sei es gelungen, nicht nur Erinnerung zu bewahren, sondern auch Gemeinschaft, Strukturen und Vereine fernab der alten Heimat aufzubauen, freute sich der Bundesvorsitzende in seine Festrede am 24. Mai vor der Schranne. Generationen zu verbinden, bedeute, unsere Sprache, Kultur, Werte und Geschichte an die jungen Leute weiterzugeben und das kulturelle Leben mit neuem Leben zu erfüllen. Die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) und das Sozialwerk der Siebenbürger Sachsen, die ihr 40-jähriges Bestehen feierten, begeisterten als Mitausrichter die Besucher des Heimattages mit einem vielseitigen und niveauvollen Programm. Bundesvorsitzender Rainer Lehni richtete die Bitte an die Politik – prominentester Ehrengast und Festredner war Bundesinnenminister Alexander Dobrindt –, die Ungerechtigkeit bei der Kürzung der Fremdrenten zu lösen und die Kultureinrichtungen auf Schloss Horneck finanziell zu unterstützen. Die Festrede des Bundesvorsitzenden wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben.
Bundesvorsitzender Rainer Lehni hielt die ...
Bundesvorsitzender Rainer Lehni hielt die Begrüßungs- und Festansprache des Heimattages am 24. Mai vor der Schranne in Dinkelsbühl. Foto: Christian Schoger
Verehrte Ehrengäste,
liebe Freunde der Siebenbürger Sachsen,
leiw saksesch Loendsloet.

Ech ban donkber, dat mer es weader hae an deaser waonderhoeschen Stadt Dinkelsbühl traefen. Ech fräöe mech, dat mer zesummen weader eaos saksesch Gemeoenscheft hae feiren toerfen. Ech woanschen Oech allen gloaklech Pfäöstdäich! Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Pfingstfest und begrüße Sie alle hier beim 76. Heimattag der Siebenbürger Sachsen im wunderschönen Dinkelsbühl.

„Generationen verbinden – Perspektiven schaffen“ lautet das Motto des diesjährigen Heimattags. Dieses Generationenverbindende ist ein Markenzeichen unseres Heimattags, das wir auch in den vergangenen eineinhalb Stunden hier miterleben durften. Über 3.200 angemeldete Trachtenträger in 116 Gruppen konnten wir gemeinsam hier bewundern – es war der längste Umzug, den wir je erlebt haben. Alle Generationen, Jung und Alt, ergeben ein herrliches Bild, das Heimattagsmotto wird dabei perfekt umgesetzt. Ich danke unseren beiden Moderatoren Ines Wenzel und Helge Krempels, die uns seit vielen Jahren hier kompetent und informativ die Trachtengruppen vorstellen.

Wir feiern diesen Heimattag heute mit vielen Gästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft.

Ein besonders herzliches Willkommen richte ich an unseren heutigen Festredner, den Bundesminister des Innern, Alexander Dobrindt.
Herr Minister, Sie sind seit dem letzten Jahr auch zuständig für die Anliegen der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler, Sie sind praktisch unser Bundesminister und ich freue mich, dass Sie an diesem Pfingstwochenende neben dem Sudetendeutschen Tag in Brünn auch unseren Heimattag hier besuchen.

Ich begrüße sehr herzlich die Vertreter unserer Partner- und Gastgeberstadt Dinkelsbühl: Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, mit seinen Stellvertretern Nora Engelhard und Georg Piott, den Mitgliedern des Stadtrates sowie alle Bürgerinnen und Bürger der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl.

Unser Mann in Berlin – salopp gesagt. Ich freue mich, Prof. Dr. Bernd Fabritius, den Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten sowie Ehrenpräsident des Bundes der Vertriebenen und Ehrenvorsitzender unseres Verbandes hier willkommen zu heißen.

Aus dem Patenland der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, aus Nordrhein-Westfalen, begrüße ich sehr herzlich, Heiko Hendriks, den Beauftragten der Landesregierung für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern. Schön, dass du hier dabei bist.

Ich begrüße sehr herzlich die diplomatischen Vertreterinnen unseres Herkunftslandes Rumänien. Herzlich wollkommen an Ihre Exzellenz Adriana Stănescu, Botschafterin von Rumänien in Berlin, sowie die Generalkonsulin aus München, Miheia-Mălina Diculescu-Blebea und den Generalkonsul aus Stuttgart, Dr. Vlad Vasiliu. Bine aţi venit ȋn mijlocul nostru si mulţumesc mult pentru colaborarea strânsă ȋntre ambasadă, consulatele generale şi Asociaţia Saşilor din Germania.

Als weiteren Vertreter Rumäniens begrüße ich ganz herzlich Thomas Şindilariu, den Unterstaatssekretär im Departement für Interethnische Beziehungen in der Regierung von Rumänien. Ich bin schon gespannt auf seine Rede heute Abend an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen.

Einen Freund der Siebenbürger Sachsen darf ich aus dem Kreis des Bundes der Vertriebenen herzlich begrüßen: Hartmut Liebscher, den Landesvorsitzenden des BdV Baden-Württemberg.

Von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, begrüße ich den Regionalbischof des Bischofssprengels Magdeburg, unseren Landsmann Dr. Johann Schneider. Als Vertreter der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien begrüße ich den Mühlbacher Bezirksdechanten, Alfred Dahinten, verbunden mit dem Dank für den vorhin erfolgten Pfingstgruß der Heimatkirche, sowie Dietmar Gross und Martin Bottesch, Mitglieder des Landeskonsistoriums.

Unser weltweiter Dachverband – die Föderation der Siebenbürger Sachsen – hat gestern mit den Landsleuten aus der Schweiz Zuwachs bekommen. Ich freue mich, dass alle Partnerverbände aus der Föderation heute hier vertreten sind. Begrüßen Sie mit mir:
Radu Nebert, Vorsitzender des Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen, Konsulent Manfred Schuller, Bundesobmann des Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen in Österreich, Marianne Hallmen und Franz Both, Co-Vorsitzende des Vereins der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz, Rick Hesch, stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Kanada, und Michael Bachinger, dritter Vizepräsident der Alliance of Transylvanian Saxons in den USA. I say welcome to our compatriots from Canada and the USA, who spared no effort to join us here today at our Heimattag. I am already looking forward to your Heimattag, which will take place in just a few weeks in Aylmer, Canada.

Aus unseren siebenbürgischen Kreisen in Deutschland begrüße ich Dekan i.R. Hans-Gerhard Gross, den Vorsitzenden der Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben.
Ein Trachtenzug ohne die zahlreichen Heimatortsgemeinschaften wäre sicherlich kaum vorstellbar. Ich begrüße sehr herzlich den neuen Vorsitzenden des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften, Thomas Schneider.

Ein herzliches willkommen geht an unseren Landsmann Michael Schmidt, Vorsitzender der Michael Schmidt Stiftung und langjähriger verlässlicher Partner unseres Verbandes. Er gehört seit Jahren zu den Sponsoren unseres Verbandes und des Heimattages. Für die diesjährige Haferlandwoche vom 6. bis 9. August wünsche ich ein gutes Gelingen.

Aus dem wirtschaftlichen Bereich begrüße ich den Vorsitzenden der Carl-Wolff-Gesellschaft, Reinhold Sauer, und den Vorsitzenden des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen in Hermannstadt, Wolfgang Köber.

Einen Dank möchte ich an dieser Stelle an all jene richten, die mit größeren und kleineren Beiträgen, mit Spenden und als Sponsoren unseren Heimattag unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür und wie man auf gut sächsisch sagt „Der Harr erhaold oech de Gewunheut“.

Für den Verein Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ begrüße ich die Vorsitzende Heidi Mößner, für den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrat stellvertretend die Geschäftsführerin des Siebenbürgen-Instituts Dr. Ingrid Schiel und Dr. Heinke Fabritius, die Kulturreferentin für Siebenbürgen, den Karpatenraum, Bessarabien und die Dobrudscha am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim.

Für die Gliederungen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland begrüße ich stellvertretend die Ehrenvorsitzende unseres Verbandes, Herta Daniel.

Einen großen Dank richte ich an die beiden Mitausrichter des diesjährigen Heimattages: das Sozialwerk der Siebenbürger Sachsen, mit seinem Vorsitzenden Dr. Johann Kremer, und die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) mit ihrer Bundesjugendleiterin Natalie Bertleff. Das Sozialwerk und die SJD feiern heuer ihren 40-jährigen Geburtstag. Dazu gratuliere ich ganz herzlich!

Motto „Generationen verbinden – Perspektiven schaffen“

Unser Motto „Generationen verbinden – Perspektiven schaffen“ zeigt in wenigen Worten auf, was unsere Gemeinschaft seit Jahrhunderten prägt. Denn wenn wir auf die Geschichte der Siebenbürger Sachsen blicken, erkennen wir: Unsere Gemeinschaft hat immer dann Bestand gehabt, wenn es gelungen ist, Erfahrungen an die junge Leute weiterzugeben, Verantwortung zu teilen und Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Generationen zu verbinden, bedeutet für uns mehr, als nur Jung und Alt zusammenzuführen. Es bedeutet, das weiterzugeben, was uns ausmacht: unsere Sprache, unsere Kultur, unsere Werte, unsere Geschichte. Die ältere Generation trägt Erinnerungen, die für unsere Gemeinschaft von unschätzbarem Wert sind. Sie erinnert sich an das Leben in Siebenbürgen, an Nachbarschaften, an Bräuche und Feste, an eine über Jahrhunderte gewachsene Kultur. Sie erinnert sich aber auch an Abschied, Verlust, Umbruch und Neuanfang. Die meisten von uns haben erlebt, was es heißt, Heimat zurückzulassen und dennoch das Wesentliche zu bewahren: die innere Verbundenheit mit Herkunft, Geschichte und Gemeinschaft.

Wir haben nicht nur Erinnerung bewahrt. Wir haben Gemeinschaft aufgebaut. Wir haben fernab der alten Heimat Strukturen geschaffen, Vereine gegründet, Traditionen lebendig gehalten und unser Erbe gepflegt. Der Einsatz vieler Frauen und Männer ermöglicht diesen Heimattag und ermöglicht die unzähligen Veranstaltungen im Verband der Siebenbürger Sachsen. Dank der Hingabe vieler Aktiver ist unsere Gemeinschaft heute lebendig und wird in die Zukunft getragen.

Unsere junge Generation wächst in einer völlig anderen Welt auf. Alle unsere heutigen Jugendlichen kennen Siebenbürgen nicht aus eigenem Erleben. Sie kennen es aus Erzählungen der Eltern und Großeltern, aus Besuchen, aus Begegnungen, aus Tänzen, Liedern, Bildern und Geschichten. Und genau darin liegt eine große Chance.

Denn Heimat wird nicht einfach vererbt wie ein kostbarer Gegenstand, den man von einer Generation an die nächste weiterreicht. Heimat wird lebendig, wenn sie erzählt, erlebt und neugestaltet wird.

Tradition lebt nur dann, wenn sie offen bleibt für Veränderung

Wenn junge Menschen sich mit unserer Geschichte auseinandersetzen, wenn sie unsere Kultur mit eigenen Ideen bereichern, wenn sie Verantwortung übernehmen – dann zeigt sich, dass Tradition nicht Stillstand bedeutet. Tradition lebt nur dann, wenn sie offen bleibt für Veränderung. Das ist die eigentliche Kraft unserer Gemeinschaft. Die ältere Generation bildet das Fundament. Die jüngere Generation baut darauf weiter. So entsteht Verbindung, und daraus wachsen Perspektiven. „Perspektiven schaffen“ – das heißt für uns, nach vorne zu schauen.

Es stellen sich aber auch Fragen:
Wie gestalten wir die Zukunft unserer Gemeinschaft?
Wie erreichen wir junge Menschen?
Wie schaffen wir Räume, in denen Begegnung möglich wird?
Wie bewahren wir unsere kulturelle Identität in einer Welt, die sich immer schneller verändert?

Es reicht nicht, Bewährtes lediglich zu verwalten. Unsere Antwort muss sein: die Zukunft mutig gestalten. Wir müssen neue Wege der Gemeinschaft finden und offen sein für neue Formen des Austauschs. Wir müssen Brücken schlagen – zwischen Generationen, zwischen Ländern, zwischen Vergangenheit und Zukunft. Gerade darin liegt eine besondere Stärke der Siebenbürger Sachsen.

Unsere Geschichte war nie eine Geschichte des Stillstands. Sie war immer eine Geschichte der Anpassungsfähigkeit, des Zusammenhalts und der Zukunftsgestaltung. Über Jahrhunderte hinweg haben unsere Vorfahren gezeigt, dass Identität und Offenheit kein Widerspruch sind. Sie haben Wurzeln bewahrt und zugleich Wandel gestaltet. Dieses Erbe verpflichtet uns. Es macht uns bewusst, dass Gemeinschaft nicht selbstverständlich ist. Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Wo zugehört wird. Wo Erfahrungen geteilt werden. Wo Unterschiede nicht trennen, sondern bereichern.

Generationen lernen voneinander und gestalten die Zukunft gemeinsam

Der Heimattag hier in Dinkelsbühl ist dafür ein lebendiges Zeichen. Hier begegnen sich Menschen, die verschiedene Lebensgeschichten mitbringen. Hier treffen Erinnerungen auf neue Ideen. Hier wird sichtbar, dass unsere Gemeinschaft nicht nur von ihrer Vergangenheit lebt, sondern aus ihrer Gegenwart Zukunft gewinnt. Und vielleicht ist das die wichtigste Botschaft unseres Mottos:
Unsere Gemeinschaft wird stark, wenn Generationen einander begegnen, voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten.

Lassen Sie uns diesen Heimattag deshalb als Auftrag verstehen.
Als Auftrag, das Band zwischen den Generationen bewusst zu stärken.
Als Auftrag, jungen Menschen in unserem Verband Vertrauen und Verantwortung zu schenken.
Als Auftrag, unser kulturelles Erbe mit neuem Leben zu erfüllen.

Denn Heimat ist kein Ort, der allein in der Vergangenheit liegt. Heimat entsteht immer wieder neu – dort, wo Menschen sich verbunden wissen, wo Geschichte weitergetragen wird und wo gemeinsam Zukunft entsteht. Verbinden wir also die Generationen und schaffen wir Perspektiven.

Worte an die Politik

Lassen Sie mich einige Worte an die Politik richten: Wir Siebenbürger Sachsen sind integraler Teil der deutschen Gesellschaft und Kultur. Wir haben uns vorbildlich in die Wohnorte der neuen Heimat eingelebt und viele von uns sind in den Kommunen, in Kirchengemeinden, Vereinen und Parteien aktiv. Wir haben einen erheblichen Beitrag zu einer gelungenen Integration geleistet, wie uns immer wieder von der Politik bescheinigt wird. Für die Unterstützung und Förderung, die wir Siebenbürger Sachsen bisher erhalten haben und noch erhalten, möchte ich an dieser Stelle einen herzlichen Dank aussprechen.

Meine Bitte aber an die Politik – wir hoffen weiterhin auf die Unterstützung aus Berlin. Im Rahmen der anstehenden Rentenreform erwarten wir auch die Lösung der mittlerweile jahrzehntealten Ungerechtigkeit bei der Kürzung im Bereich Fremdrenten und der damit einhergehenden Altersarmut bei Rentnern. Im Rahmen einer verantwortungsvollen Vertriebenen- und Aussiedlerpolitik erwarten wir alle und fordern von hier aus die Bundesregierung auf, sich klar zu positionieren und diese Ungerechtigkeit zu beseitigen.

Für die Unterstützung unserer Kultureinrichtungen auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar sind wir ebenfalls auf Hilfe angewiesen. Die Sanierung des Daches durch den Schlossverein muss in den nächsten Jahren erfolgen. Ebenso ist eine Aufnahme des Siebenbürgischen Museums in eine institutionelle Förderung durch den Bund wünschens- und erstrebenswert.

Herr Bundesminister, diese unsere Anliegen möchte ich Ihnen im Namen unserer Gemeinschaft mit auf den Weg in die Hauptstadt geben.

Entschädigungszahlungen ohne Zehn-Prozent-Abzug

Und eine Erfolgsmeldung, die wir gestern auch vom Bundesaussiedlerbeauftragten gehört haben, möchte ich hier erwähnen (die SbZ Online berichtete). Die im Sommer letzten Jahres mit zehn Prozent Abgaben an die nationale Krankenversicherung Rumäniens erfolgte Kürzung der Entschädigungszahlungen wird bzw. wurde schon mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Mein Dank geht hier an dich, lieber Bernd Fabritius, für deinen Einsatz über die Deutsch-Rumänische Regierungskommission hinaus. Wie man sieht, es lohnt sich, als Verband der Siebenbürger Sachsen beharrlich zu bleiben und gerade dieses Thema bei allen Gesprächen mit rumänischen Stellen vorgetragen zu haben. Und wenn wir den Aussiedlerbeauftragten an unserer Seite wissen, führt das auch zum Erfolg. Danke sehr.

Wir alle zusammen bilden diesen Verband

Um die künftigen Aufgaben bewältigen zu können, benötigen wir möglichst viele Mitglieder in unserem Verband, die Tag für Tag unser Kultur- und Gemeinschaftsleben gestalten. Sie machen mit auf allen Ebenen unseres Verbandes, im Bundesvorstand, in den Landes- und Kreisgruppen sowie in den unzähligen Kulturgruppen unseres Verbandes. Ihnen allen danke ich ganz herzlich, denn ohne ihren Einsatz wäre ein Verbandsleben so nicht möglich. Wir alle zusammen bilden diesen Verband und schaffen das Fundament für die Zukunft des Verbandes, der auch in vielen Jahrzehnten noch die Interessen der Siebenbürger Sachsen in Deutschland vertreten soll. Und wer noch nicht Mitglied in unserem Verband ist, den rufe ich hiermit auf, es zu werden. Die Gemeinschaft wird es euch danken.

Meine Rede möchte ich mit einem positiven Ausblick beenden. Wir können mit Genugtuung feststellen: Wir haben es geschafft, unsere junge Generation an unsere Gemeinschaft, an unsere Basis und unseren Verband zu binden. Auch hier ganz nach dem Motto dieses Pfingsttreffens. Setzen wir dieses Leitwort gemeinsam in die Praxis um und tragen wir dazu bei, unseren Verband in seiner Vielfalt und Lebendigkeit weiterzuentwickeln! Ech woanschen Oech alles Geadet, bleiwt allen gesand, och dat mer mat Erfolch zesummen de Zeakunft eaoser Gemoenscheft gestaulden!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Schlagwörter: Heimattag 2026, Rainer Lehni, Festrede, Dinkelsbühl

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