Kommentare zum Artikel

4. November 2020

Verbandspolitik

Wie gewinnen wir neue Mitglieder?

Eines der überlebenswichtigsten Themen für einen Verein ist die Zukunftssicherung durch eine ausreichende Anzahl an Mitgliedern. Das ist beim Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland nicht anders. Der Verband ohne Mitglieder – für unsere Gemeinschaft ist das einfach undenkbar. Die Mitgliederzahlen sind seit Jahren sinkend, zwar in einer leichten Kurve, aber doch fallend. Das hat der Verband schon vor vielen Jahren erkannt und versucht, diesem Trend entgegenzusteuern. Mit verschiedenen Aktionen verzeichneten mehrere Verbandsgliederungen schon kleine Erfolge. Die Mitgliedergewinnung und -bindung muss im Verband aber auf eine breite und professionelle Basis gestellt werden. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 2 mal kommentiert.

  • Herma

    1Herma schrieb am 16.11.2020, 15:32 Uhr:
    Dass die Mitgliederzahlen zurück gehen ist auch eine Folge der Sturheit des Verbandes. Die aktuelle Lage ist folgende: Wenn man Mitglied des Verbandes ist, wird man automatisch der Kreisgruppe zugeordnet, wo man den Wohnsitz hat. Will man in eine andere Kreisgruppe wechseln ist es nicht möglich. Dass man sich bei einer anderen Kreisgruppe wohler füllt hat verschiedene Gründe, z.B. Freunde, Bekannte, Verwandte, Kinder usw. In der Kreisgruppe, der man zugeordnet wurde, füllt man sich manchmal nicht wohl, bei der Kreisgruppe wo man sein will ist man das "Stiefkind" da man die Voteile dieser Kreisgruppe nicht wahr nehmen kann.
    Folge ist: wo man sich nicht wohl fühlt geht man auch nicht hin, somit ist die Überlegung berechtigt die Mitgliedschaft zu kündigen. Ich persönlich kenne etliche Beispiele mit diesem Problem. Ich habe Hr.Leni auf diese Situation angesprochen, leider ohne Erfolg. Mit dieser Zuordnung der Mitglieder werden etliche Kreisgruppen künstlich erhalten.
    Die beste Lösung wäre dass jedes Mitglied selber entscheiden kann, zu welcher Kreisgruppe es gehören will.
    MfG HG
  • Doris Hutter

    2Doris Hutter schrieb am 17.11.2020, 19:17 Uhr:
    Beitrag um 21:12 Uhr von Moderation geändert.
    Hallo Herma, ich habe mich bei den großen Landesverbänden umgehört.
    Alle handhaben den Eintritt von Neumitgliedern sehr flexibel, also da ist man grundsätzlich bereit, im Einzelfall auf Sonderwünsche einzugehen. Natürlich sollen die betroffenen Kreisgruppen informiert sein und plausible Gründe vorliegen, die sachlich vorgetragen werden sollten.

    Sachlich vorgetragen, wurden auch in der Vergangenheit in allen vier befragten Landesverbänden Wünsche von wechselfreudigen langjährigen Mitgliedern berücksichtigt. Es gab nicht viele Fälle und meist wurden sie pragmatisch gelöst. Will sich jedoch ein Mitglied aktiv in einer anderen Kreisgruppe einbringen, wird der Wechsel sogar beschleunigt. Denn Aktive suchen wir immer noch und überall.
    Manchmal hat der Antrag an den Landesverband insoweit geholfen, dass dann z.B. der sachliche Blick von außen auf die betroffenen Kreisgruppen zum Einvernehmen führte.

    Wir als Verein, der einen bestimmten Prozentsatz des Mitgliedsbeitrags an die Landes- und Kreisverbände zurückfließen lässt, sehen auch die Not mancher Kreisgruppen, die auf jedes zahlende Mitglied angewiesen sind. Diese Solidarität mit der Nachbar-Kreisgruppe sollte auch mit bedacht werden. Nach klärenden Gesprächen sind einige Wechselwillige z.B. dann doch bei ihrer Kreisgruppe geblieben.

    Verwaltungstechnisch gesehen: Schon wegen der Beitragsverwaltung sollten die Landesverbände immer eingeschaltet werden.

Zum Kommentieren loggen Sie sich bitte in dem LogIn-Feld oben ein oder registrieren Sie sich.