27. Dezember 2005

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Weinfest der Nösner in Kammerforst

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen, dachten auch wir, die Nösner Nachbarschaft und Jungen Nösner, als wir kurz entschlossen unsere Weinfahrt am 12. November nach Kammerforst planten. Kaum vom Tokajer in Budapest erholt, wurde schon das nächste Fest ins Auge gefasst. Innerhalb kürzester Zeit, war unser Bus ausgebucht und wir mussten auf einen Doppelstockbus umdisponieren. Mit 72 Personen, waren die Nösner und deren Freunde die größte Gruppe auf der Tenne.
Wie in den Jahren zuvor, bekamen wir unseren inzwischen angestammten Platz auf der Empore, gegenüber der Musikkapelle. Bereits bei der Abfahrt in Großweismannsdorf, über Stein, nach Nürnberg und Fürth, entwickelte sich eine super Stimmung im Bus. Es wurde viel gesungen und gelacht. Im Nu waren wir an unserem Ziel angekommen. Vorbestellte Winzerplatten mit Wurst und Käse wurden uns an die Tische serviert und der berühmte fränkische "Gerupfte Käs" (Obatzda) durfte auch nicht fehlen. Jeder erhielt gleich zu Beginn ein Glas Wein zur Begrüßung und nach dieser Stärkung konnte dann das Feiern mit Kammerforster Kerner, Bachus, Müller Thurgau, Rotling und Silvaner beginnen. In Tischner's Tenne ist es Brauch, dass alle anwesenden Gruppen und Vereine von der Kapelle namentlich und mit einem Lied begrüßt werden. Wir wurden als die "Siebenbürger" begrüßt und als das Lied erklang: "und in der Heimat, ja, da ist es doch am schönsten, wo meine Wiege stand, wo ich gespielt als Kind", da war es um alle geschehen. Alle sangen mit und die Musikanten hatten ihre Freude daran, dass alle mitmachten und sogar die Texte kannten. Bis in die frühen Morgenstunden ging es so weiter.

Alles hat ein Ende, und so mussten auch wir wieder in den Bus einsteigen und Richtung Heimat fahren. Dank Michael Brettschneider, unserem erfahrenen Busfahrer, kamen wir wohlbehalten zu Hause an. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Michael. Wir hatten einige gesellige, unterhaltsame Stunden miteinander, konnten für kurze Zeit Sorgen und alles Belastende vergessen. Beim Auseinandergehen waren sich alle einig, dass wir im nächsten Jahr, so Gott will, wieder eine gemeinsame Weinfahrt unternehmen werden.

Annemarie Wagner

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