20. Januar 2020

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Ostdeutsche Weihnachtsfeier auf Schloss Burg in Solingen

Bereits zum 57. Mal fand traditionell am dritten Adventssonntag die Ostdeutsche Weihnachtsfeier auf Schloss Burg in Solingen statt. Das Besondere an der von den Schlesiern veranstalteten Feier am 15. Dezember 2019 war der Themenschwerpunkt „Weihnachten in Siebenbürgen“.
Schloss Burg beherbergt seit vielen Jahrzehnten die zentrale Ostdeutsche Gedenkstätte in Nordrhein-Westfalen, die im Batterieturm der Burg untergebracht ist. Mit dem Geläute der Glocken im Batterieturm, die übrigens aus Königsberg und Breslau stammen, wurde die sehr gut besuchte Weihnachtsfeier im Rittersaal des Schlosses eröffnet. Festlich geschmückt war der Rittersaal mit einem Christbaum, so wie man ihn in Siebenbürgen früher geschmückt hatte. Landeskulturreferentin Heike Mai-Lehni hatte hierfür die traditionellen Lebkuchen gebacken, Salonzucker besorgt und die typischen Girlanden aus blauem und rotem Glanzpapier gebastelt. Der Saxonia-Chor Wuppertal auf Schloss Burg mit ...Der Saxonia-Chor Wuppertal auf Schloss Burg mit Rainer Lehni. Foto: Heike Mai-Lehni Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Saxonia-Chor der Kreisgruppe Wuppertal, dessen Mitglieder in siebenbürgisch-sächsischen Festtrachten Heimatlieder darboten und das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern stimmkräftig begleiteten. Die beiden Chorleiter Monika Polder und Erich Krafft sangen zusätzlich als Duo das „Gloria in excelsis deo“. Bundes- und Landesvorsitzender Rainer Lehni führt die Zuhörer ins weihnachtliche Siebenbürgen, indem er die „Stolzenburger Christnacht“ von Hans Schieb und die Erinnerungen von Anneliese Gross an Weihnachten in Bodendorf vortrug. In die Welt des siebenbürgischen Lichterts führte Landesfrauenreferentin Karin Roth, die einen Mettersdorfer Lichtert präsentierte. Der mit Kerzen versehene Lichtert war ein ganz besonderer Blickfang dieser Feier. Und auch der typische Wechselgesang zwischen Chor und „Gemeinde“ funktionierte, auch ohne Probe, sehr gut.

Zum Abschluss der gelungenen Feier trat die schlesische Tanzgruppe „Fröhlicher Kreis“ auf, die auch die siebenbürgisch-sächsischen Trachtenträger in den Abschlusstanz mit einband. Ganz besonders freuten sich die Gäste über die „Bescherung“ zum Abschluss, jeder durfte von den selbst gebackenen siebenbürgischen Lebkuchen probieren.

RL

Schlagwörter: Weihnachtsfeier, Solingen

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