10. August 2026
Gelungenes Konzert donauschwäbischer Blaskapellen mit Siebenbürger Trachtenkapelle Göppingen
Auf seiner letzten Sitzung hat der Freundeskreis Donauschwäbischer Blasmusik beschlossen, wieder ein Konzert in Baden-Württemberg durchzuführen. Dies sollte in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Landsmannschaft der Banater Schwaben geschehen. Als Veranstaltungsort wurde Pforzheim ausgewählt, der dortige Kreisverband war zur Mithilfe gern bereit. Als Mitgliedsorchester des Freundeskreises spielte auch die Siebenbürger Trachtenkapelle Göppingen.

In der Pause sprach Ehrengast Jürgen Griebel ein Grußwort und zeigte sich sehr erfreut über die volle Halle und vielen fröhlichen Gesichter. Er hoffe, dass diese Veranstaltung zu einer festen Einrichtung werden kann.
Den zweiten Teil des Konzertes übernahm die Donauschwäbische Blaskapelle aus Pforzheim unter der Leitung von Franz Weinhardt mit den Gesangssolisten Herwig Lehmann und Rudi Migra, der auch für die Tontechnik verantwortlich war.
In Franz Ihm und Herwig Lehmann hat die Kapelle zudem zwei hervorragende Komponisten in ihren Reihen. Von Franz Ihm wurden der Walzer „Zeitwandel“ und die „Geburtstagspolka“, von Lehmann die Polkas „Ella“ und „Sophie“ gespielt. Auch andere donauschwäbische Titel wurden gespielt: „Hochzeitsländler“, „Fluina“ und „Auf der Heide“. Zu den beliebtesten Stücken der Kapelle zählen die wunderschönen Werke von Franz Göltl aus dem Burgendland, die Beguine „Komm lass uns Freunde sein“ und die Polka „Liebesnacht“. Höhepunkt war das Solo „Gesang der Lerche“, ein Titel für die Es-Klarinette, das Herwig Lehmann für seine B-Klarinette umgeschrieben hat. Auch zwei Besonderheiten, die nur von der Pforzheimer Kapelle gespielt werden, begeisterten die Zuhörer: Der alte Walzer „Treue Liebe“ von Adam Friesz, der 1970 von den „Original Donauschwaben“ aufgenommen wurde; dazu kam die Premiere der „Wirtshauspolka“, einst eine Filmmelodie, die in der Besatzungszeit spielt, als sich Menschen im Keller zum Feiern getroffen haben. Dazu kam der neue deutsche Text.
Mit dem bekannten Titel „Bis bald, auf Wiedersehen“ beendete die Kapelle ihren Konzertteil. Norbert Merkle bedankte sich bei allen Gästen und vor allem beim Team des Kreisverbandes Pforzheim. Es bleibt zu hoffen, dass es im nächsten Jahr eine Neuauflage gibt.
Norbert Merkle
Schlagwörter: Blasmusik, Konzert, Donauschwaben
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