24. August 2026

Transkribus macht alte Handschriften lesbar

Heimatforscher, Genealogen und weitere an der Geschichte Interessierte stehen oft vor der Herausforderung, heute nicht mehr gebräuchliche Schriften lesen zu wollen oder gar zu müssen. Insbesondere bei Schreibschriften ist die Hürde oftmals so hoch, dass in Publikationen und Einzel-Dokumenten enthaltene Informationen nicht verwertet werden, weil sie nicht entziffert werden konnten.
Eine im österreichischen Innsbruck gestartete Initiative hat ein IT-Werkzeug entwickelt, welches Druck- und Schreibschriften entziffern und damit einem breiteren Interessentenkreis zugänglich machen kann. Die Browser basierte Plattform https://www.transkribus.org/de ermöglicht das nutzerfreundliche Entschlüsseln von Hand- und Druckschriften in unterschiedlichen Sprachen. Die gelegentliche Nutzung ist kostenfrei; für professionelle Nutzer gibt es unterschiedliche Abo-Modelle.

Das KI-basierte Werkzeug wird inzwischen von einer europäischen Genossenschaft betrieben; zu deren Mitgliedern Universitäten, Archiven, Bibliotheken und Einzelpersonen in mehr als 35 Ländern gehören. Der Gewinn aus dem Betrieb der Plattform wird für die Weiterentwicklung der Software genutzt, welche auch Annotationen und Online-Publikationen ermöglicht.

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Schlagwörter: Software, Heimatforscher

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