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17. Februar 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Klarstellung des Forums: "Rumäniendeutsche sind loyale Bürger des Landes" – nur elf Immobilien wurden erstattet

Die rumänische Tageszeitung „Cotidianul“ hat in zwei Artikeln eine ethnische Hetzkampagne gegen die deutsche Minderheit in Rumänien und gegen Staatspräsident Klaus Johannis losgetreten. Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien wird beschuldigt, Nachfolgerin einer faschistischen Organisation, der Deutschen Volksgruppe in Rumänien, zu sein und in dieser Eigenschaft Häuser, Museen und Denkmäler im Wert von 14 Milliarden Euro vom rumänischen Staat erhalten zu haben. Die angeblich riesige Rückgabeaktion sei im Jahr 2007 von der Regierung Adrian Nastase genehmigt worden, als Drahtzieher der Restitution wird Klaus Johannis, der damalige DFRD-Vorsitzende und Bürgermeister von Hermannstadt, verantwortlich gemacht. Mit diesen Attacken betreibt die Zeitung „Cotidianul“ eine Neuauflage der Hetzkampagne, die die Sozialdemokratische Partei (PSD) im Präsidialwahlkamp 2014 gegen Klaus Johannis geführt hatte. In einer Parlamentssitzung am 19. November 2014 hatte der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien in Rumänien (DFDR), Ovidiu Ganţ, klargestellt, dass das DFDR keine Nazi-Nachfolgeorganisation sei (diese Zeitung berichtete). In der folgenden Pressemitteilung bezieht das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien nun Stellung zu den jüngsten Verleumdungen in einigen rumänischen Medien. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 5 mal kommentiert.

  • gogesch

    1gogesch schrieb am 17.02.2017, 21:06 Uhr:
    Wo sind jetzt all die rumänischen Politiker, die wir als Ehrengäste in Dinkelsbühl hofiert haben?
  • Alexander Kolo

    2Alexander Kolo schrieb am 01.03.2017, 17:21 Uhr:
    Man lese mal diverse Artikel eines Herrn Radu Golban in dieser Sache. Ich habe selten so unsachliche und hasserfüllte Argumente gelesen... Schade, dass nun wieder Unfrieden gesät wird statt sich um die wirklichen Probleme des Landes zu kümmern...
  • Mihail

    3Mihail schrieb am 01.03.2017, 20:46 Uhr:
    Geehrter Herr Kolo,
    Ihrer Meinung nach wåre in Ordnung dass wir uns hier in Rumånien nur mit denen, von Ihnen (und Hr Ganţ) genannten Probleme, beschåftigen sollen. Alles andere ist mit Hass erfūllt!
    Was sagen Sie dazu: das Verfassungsgericht hat die Notverordnung als legal erkannt!
    Johannis hat noch ein Haus verloren! Es wurde durch Fålschung erworben. In diesen Zeiten muss man sich aus verschiedenen Quellen informieren . . . Das ware Problem ist dass in Rumånien eine sozialdemokratische Partei die Wahlen gewonnen hat! Will DFDR sich mit Johannis und seine Verlierer gleichstellen?
  • SBS aus BW

    4SBS aus BW schrieb am 02.03.2017, 08:46 Uhr:
    Verehrte Landsleute, das DFDR wird noch einige Klarstellungen machen (müssen). Es wird um etwas Geduld gebeten.
  • Christian Schoger

    5Christian Schoger schrieb am 02.03.2017, 10:22 Uhr:
    Falsch, Mihail, fake news: Das Verfassungsgericht in Bukarest hat nicht die Legalität der Notverordnung festgestellt, es hat lediglich Verfassungsbeschwerden nach Prüfung der jeweiligen Begründungen abgewiesen. Der rumänische Senat und das Parlament haben das (schändliche) Dekret inzwischen aus der Welt geschafft, geschrottet.
    Es ist zwar richtig, dass das Ehepaar Johannis in einem Zivilprozess eine in der Hermannstädter Altstadt gekaufte Immobilie verloren hat. Das Berufungsgericht Piteşti hat die Nichtigkeit des mit den Erben dieser Immobilie abgeschlossenen Kaufvertrages erklärt. Doch Sie, Mihail, bringen Klaus Johannis mit Ihrer Formulierung „durch Fälschung erworben“ - wohl absichtsvoll - mit Urkundenfälschung in Verbindung. Wäre dem so, würde das für Johannis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, was jedoch nicht der Fall ist. Gegen wen allerdings tatsächlich Strafverfahren laufen, das sind u. a. der Parteichef der PSD Liviu Dragnea, auch Vorsitzender des Abgeordnetenhauses, Senatspräsident Călin Popescu-Tăriceanu (ALDE), und Ex-Ministerpräsident Victor Ponta.
    Wie Sie schon bemerkten, verehrter Mihail: „In diesen Zeiten muss man sich aus verschiedenen Quellen informieren“ – aber die Tatsachen sollten stimmen!

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