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9. Dezember 2025

Aus den Kreisgruppen

Starkes Zeichen der Verbundenheit: Rumänischer Nationalfeiertag in Nürnberg gefeiert


Am 1. Dezember erstrahlte der Historische Rathaussaal Nürnbergs in festlicher Atmosphäre, als dort der Nationalfeiertag Rumäniens begangen wurde. Schon beim Betreten des Saales spürten die Gäste die besondere Wertschätzung, mit der Oberbürgermeister Marcus König und die rumänische Generalkonsulin in Bayern, Miheia Diculescu-Blebea, sie persönlich begrüßten. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 14 mal kommentiert.

  • Johann0,3

    1Johann0,3 schrieb am 09.12.2025, 15:21 Uhr:
    Erstaunlich plötzlich feiern wir alles mögliche in Deutschland mit den Rumänern.
    Es wird sogar errinert,von einem Rumänen, was am Ersten Dezember 1918 alles so toll abgelaufen ist.
    Wann gib's eine Feier über das was die Rumäner uns Sachsen hinterher gerufen haben, zum Beispiel, ,,verschwindet nach FLOANDRA"? Ach, die, die da gefeiert haben, können sich nicht mehr dran errinern? Ja an was können die sich errinern? Oder wie die WERBES,[rumänisch= opincar],uns regelrecht verkauft haben?
    Wohl nicht glaubhaft? Ja dann KAUF VON FREIHET VON Dr.Heinz Günther Hüsch lesen. Die Rumäner wollten uns und die Ungarn schon immer weg haben aus Transivanien. Nun sind wir weg, und siehe da jetzt rennen , die Werbes, uns hinterher nach Deutschland.
    Ich bin überzeugt im Moment gibt's in Deutschlan mehr Rumänen als wir Sachsen in Rumänien je waren. Ein Tipp, nachfragen zum Beispiel in Mannheim/BA-WÜ.
    Glaubt irgendjemand das Stalin die Siebenbürger Sachsen und die Banter Schwaben im Januar 1945 als Arbeitskräfte von Rumänien verlangt hat? Das haben die Rumäner bestimmt wer deportiert wird, und nun Feiern wir mit Ihnen?
    Ich kann das nicht so eifach schlucken, denkt mall' dran ihr FEIERNDEN.

  • alfred.theil

    2alfred.theil schrieb am 10.12.2025, 05:54 Uhr:
    Man sollte keinen Nationalismus betreiben aber auch die Geschichte nicht vergessen und verklären. Die Enteignungen der Siebenbürger Sachsen begannen nicht nach dem 2. Weltkrieg sondern gleich nach der Vereinigung zu Rumänien. Ich stelle mir nur die Frage, was möchte man damit bezwecken, weil so wird man die Mitgliederzahl im Verband aus meiner Sicht nicht erhöhen.
  • Rainer Lehni

    3Rainer Lehni schrieb am 17.12.2025, 10:56 Uhr:
    Beitrag um 13:38 Uhr von Moderation geändert.
    Wenn man sich in einschlägigen Veröffentlichungen besser informiert, weiß man, dass Stalin explizit Deutsche aus mehreren Staaten aus Ost- und Südosteuropa angefordert hat. Die damalige rumänische Regierung hat dagegen zwar protestiert und es dann doch umsetzen müssen. Dafür hat sich Rumänien nach der Wende entschuldigt und bereits 1990 die Entschädigungszahlungen an Deportierte eingeführt, die später auf die Kinder ausgeweitet wurden.

    Wir leben heute im Jahr 2025, man muss irgendwann geschichtliche Ereignisse hinter sich lassen bzw. aus ihnen lernen und in der Gegenwart und für die Zukunft zusammenarbeiten. Das heißt, dass man miteinander spricht und auch eine Einladung zu einem Nationalfeiertagsempfang annimmt, wo sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft treffen. Ganz schlecht wäre, wenn Vertreter der Siebenbürger Sachsen dort fehlen würden.
  • Johann0,3

    4Johann0,3 schrieb am 18.12.2025, 09:23 Uhr:
    Nun Herr Lehni wen wollen Sie mit diesen Floskeln belehren?
    Ich habe den Eindruck bei Ihnen geht's ums Finanziele.
    Mich können sie mit ihrem Geplänkel nicht beeindrucken.
  • Rainer Lehni

    5Rainer Lehni schrieb am 19.12.2025, 10:55 Uhr:
    Belehren Herr Schuster muss ich niemanden. Nehmen Sie Fakten an, oder lassen Sie`s sein, ganz nach Ihrer Facon. Fakt ist auch, Zusammenarbeit ist nur möglich, wenn man miteinander spricht. Das macht der Verband schon seit vielen Jahren so.
  • ingenius mobile

    6ingenius mobile schrieb am 22.12.2025, 09:56 Uhr:
    Lieber Herr Johann Schuster, darf ich Sie fragen wann Sie zum letzten Mal in Siebenbürgen waren? Sie verwenden hier abwertende Begriffe und pflegen Feindbilder, für die man sich nur fremdschämen kann.
    Rainer Lehni als Bundesvorsitzender des Verbandes ist unter anderem auch da, Brücken in unsere Heimat Siebenbürgen zu pflegen.
    Dafür brauchst es zwei starke Brückenköpfe - den einen hier, den anderen in Siebenbürgen/Rumänien und mutige, aufgeschlossene Menschen, die beide Kulturen kennen um diese kulturelle, menschlichen Brücken zwischen den beiden Ländern zu spannen.
    Wenn Sie lieber Herr Johann Schuster, 35 Jahre nach der Wende und Leben in Deutschland noch von "Werbes" sprechen - dann haben Sie meiner Meinung nach, weder aus Ihrer Vergangenheit in Siebenbürgen, noch aus Ihren mindestens 35 Jahren in Deutschland deutlich merkbar etwas von dem Land in dem Sie leben und den Menschen gelernt.
    Kennen Sie den Spruch:
    "Das Leben ist viel einfacher mit klaren Feindbildern
    und gepflegten Vorurteilen"?
    Wenn "Nein" frage ich Sie, wie viele Rumänen haben sie in der Zeit, als Sie in Rumänien gelebt haben gekannt, die klüger als Sie waren? Ich meine solche, denen Sie intelektuell das Wasser nicht reichen konnten und von Ihnen etwas lernen konnten?
  • Johann0,3

    7Johann0,3 schrieb am 22.12.2025, 14:34 Uhr:
    Ach Sie sind wohl ein Doktor Profesor ad. HOCK?
    WIE INTELIGENT sind Sie?
    IQ wohl bei 250?
  • ingenius mobile

    8ingenius mobile schrieb am 22.12.2025, 15:42 Uhr (um 16:04 Uhr geändert):
    Lieber Herr Johann Schuster, es geht hier weder um Noten von Schul- oder Universitätsabschlüssen. Aber sich zu bemühen die deutsche Rechtschreibung einzuhalten und das Land und die Leute aus dem man kommt zu achten, ist Grundlage um hier selbst geachtet zu werden.
    Wie können Sie erwarten, dass man sie hier in der neuen Heimat als Mensch und vollwertiges Mitglied der Gesellschaft achtet, wenn Sie selbst die Menschen aus Ihrem Herkunftsland so verachten?
    Solange Sie so herabwürdigend über die Rumänen sprechen, solange nehmen Sie sich selbst die Grundlage hier in der neuen Heimat geachtet zu werden. Wenn Sie nach 35 Jahren noch immer meinen einen Grund zu haben das weiter zu tun, stellen Sie sich die Frage, ob Sie tatsächlich hier angekommen sind? Ganz egal welchen IQ sie ins Spiel bringen.
  • Johann0,3

    9Johann0,3 schrieb am 22.12.2025, 17:40 Uhr:
    Beitrag um 17:54 Uhr von Moderation geändert.
    (Admin: Dieser Beitrag wurde wegen beleidigenden Äußerungen gelöscht)
  • Bir.Kle.

    10Bir.Kle. schrieb am 23.12.2025, 11:55 Uhr (um 12:10 Uhr geändert):
    Lieber Herr Schuster,

    legten wir alle eine derartige Ablehnung und Abneigung an den Tag wie Sie, würden wir einander fortwährend die Birnen einschlagen. Verzeihung, Vergebung und Versöhnung scheinen Ihnen völlig fremd zu sein.

    Aber es gibt etwas, das Mut und Zuversicht für die Zukunft bereitet:
    Die jüngeren Generationen - sowohl der Rumänen als auch der Siebenbürger Sachsen - haben keine derartigen Ressentiments wie jene, die Sie ständig äußern. Stattdessen haben sie ein unvoreingenommenes und unbelastetes Verhältnis zueinander.

    Die Menschheit steht sich mit dem Nationalismus selbst im Weg. Wir müssen nationalistisches Denken über Bord schmeißen! Es ist völliger Irrsinn, dass wir uns als Angehörige eines bestimmten Volkes oder einer bestimmten Nation verstehen. Wir müssen endlich begreifen, dass wir allesamt in einem Boot sitzen und dass wir vor allem eins sind: Menschen oder Erdenbürger.
    Ganz gleich, wo auf diesem Planeten wir leben: Es ist völlig egal, welches Fähnlein wir schwenken und welche selbstglorifizierende Nationalhymne wir schmettern - wir sind alle Kinder dieses Planeten und wir sind allesamt gleichermaßen verletzlich, zerbrechlich und vergänglich.
    Wie sollen wir denn die gewaltigen globalen Probleme, die die gesamte Menschheit bedrohen, in den Griff bekommen, wenn wir uns noch nicht einmal untereinander (v)ertragen und uns gegenseitig die Rüben einschlagen?

    Wir brauchen keine Fahnen, keine Hymnen, keine Grenzen und keine Nationalstaaten.
    Wir brauchen eine Weltgemeinschaft, die geprägt ist von Gemeinschaftssinn, Zusammenhalt, Solidarität, Toleranz und Gerechtigkeitssinn: Solange die einen alles im Überfluss haben, während andere ausgebeutet werden, wird nie Ruhe und Frieden herrschen.
  • marzi

    11marzi schrieb am 23.12.2025, 15:21 Uhr:
    Eine Frage an die Feiernden:Waren von euch Eltern oder Grosseltern in Russland deportiert?Bestimmt kommt da keine Antwort
  • ingenius mobile

    12ingenius mobile schrieb am 23.12.2025, 22:42 Uhr:
    @marzi: wenn ich so eine Frage stelle, berichte ich immer erstmal von mir, bevor ich echte Fragen an die anderen stelle (nach Möglichkeit keine Suggestivfragen).
    Die Frage stellt sich eher anders herum: wessen Großeltern waren nicht nach Rußland deportiert?
    Ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass es nicht gerade klug ist, Ressentiments nach 35 Jahren in Deutschland lebend, weiter zu pflegen.
  • Dagmar Seck

    13Dagmar Seck schrieb am 24.12.2025, 10:24 Uhr:
    Die Deportation der Deutschen aus Rumänien in die Sowjetunion war für die Betroffenen und ihre Familien ohne Frage ein schwer traumatisierendes Erlebnis. Und doch würde ich darum bitten, sich mit Bewertungen zurückzuhalten und zu akzeptieren, dass jede Familie und jedes Individuum mit diesem Trauma anders umgeht. Wer nicht anders kann oder will, soll es an seine Nachkommen weitergeben. Wer sich aber dagegen entscheidet, verdient meines Erachtens nicht Belehrungen oder sonstige abfällige Kommentare, sondern Respekt.

    Jeder Mensch lebt mit der Wahrheit und mit den Fakten, die er für sich annehmen kann. Zu der Wahrheit, in der ich lebe, gehört auch, dass die Deutschen im 20. Jahrhundert unzählige Verbrechen an unschuldigen Menschen begangen haben. Ich bin froh darüber, dass mir die meisten Enkel und Urenkel dieser Opfer heute nicht die Tür vor der Nase zuschlagen, sondern den Weg der Versöhnung gewählt haben. Auch von unseren Landsleuten haben die meisten längst diesen Weg eingeschlagen und arbeiten Hand in Hand mit Menschen aus und in Rumänien zusammen - das erlebe ich bei meiner Arbeit tagtäglich.

    Ich persönlich bin glücklich und dankbar, dass meine (Groß-)Eltern es geschafft haben, die Last, die auf ihren Schultern lag, nicht an uns Kinder weiterzugeben. Wir hatten dadurch das Privileg, unbeschwert und mit offenen Herzen aufzuwachsen.

    Ich wünsche allen frohe und friedliche Weihnachten!
  • schully

    14schully schrieb am 26.12.2025, 13:27 Uhr (um 13:51 Uhr geändert):
    Hätten auch Vertreter der AUR-Partei teilgenommen, wäre bestimmt Stimmung in der Bude gewesen.
    Piep-piep-piep wir haben uns alle lieb, keine Grenzen, wir sind alle Europäer, das war einmal.
    Die Kollektivschuld wurde leider erst 1949 abgeschafft, in die Genfer Konvention so festgeschrieben. Für die deportierten Frauen und Kinder zu spät.
    Also, Frau Seck: aus heutiger Sicht waren die Deportierten unschuldig,
    Ihnen die Tür vor der Nase zu zuschlagen wäre Unrecht.
    Und noch etwas: wir besitzen alle einen Vertriebenenausweis. Warum wohl?
    servus

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