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Ballutschen, Breder uch Späjjelhilzker
Zum Europäischen Tag der Sprachen: Drei kurzweilige Fragen als Einstieg in die Ausdrucksvielfalt unseres siebenbürgisch-sächsischen Dialektes mehr...
Kommentare
Artikel wurde 3 mal kommentiert.
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1 • rainer.leonhardt@gmx.de schrieb am 26.09.2026, 21:49 Uhr:Da hat sich in der Sbz ein ordentlicher Fehler im Titel der Rubrik eingeschlichen: Auf Sächsisch sagt man auf keinen Fall "Sachsesch", bei uns spricht man das Saksesch oder Soxesch oder Såksesch. Nicht dass ihr das auch noch weich sprecht. Richtige Sachsen sagen sogar auf deutsch Saksen mit hartem, stimmlosem "S". 8-) Rainer Reps/Stuttgart
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2 • Dagmar Seck schrieb am 28.09.2026, 14:48 Uhr:Lieber Rainer,
es ist kein eingeschlichener Fehler, sondern eine Schreibung, die sich ganz bewusst am Deutschen anlehnt. Auf Deutsch ist es ja genauso: Man schreibt <chs>, spricht aber [ks], z.B. bei sechs, Dachs, Achse, Flachs, Luchs, Ochse usw.
Ich verstehe jeden, der er anders macht und <Saksesch> schreibt, weil er es genauso ausspricht. Bei der Sachsesch Wält hat man sich aber irgendwann auf eine Schreibung festgelegt.
Wer mehr darüber wissen will, findet hier Hanni Markels Hinweise: www.siebenbuerger.de/portal/daten/dokumente/rechtschreibvorschlaege-siebenbuergisch-saechsisch.pdf
Dort ist u.a. folgende Richtlinie zu finden: "Das siebenbürgisch-sächsische Schriftbild soll dem hochdeutschen so weit als möglich entsprechen, um fließendes Lesen zu erleichtern." Ich persönlich finde das gut nachvollziehbar und durchaus hilfreich. -
3 • schully schrieb am 28.09.2026, 15:18 Uhr:Für den Schmetterling bin ich besonders dankbar.
Das Thema hatten wir auch hier schon, aber "Raupenscheißer" war mir wirklich neu.
servus
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