Schlagwort: Erinnerungsliteratur

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15. Dezember 2019

Kulturspiegel

Enkel entdecken Schlesien: Auf der Suche nach der verlorenen Heimat

Zu den Arbeitsgebieten von Privatdozent Dr. habil. Jürgen Nelles vom Institut für Germanistik an der Universität Bonn, wo er Neuere deutsche Literaturwissenschaft lehrt, gehören Literaten und Literaturen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, das Verhältnis von Kunst, Künstlern und Gesellschaft sowie Kriminal-Literatur und deutschsprachige Literatur in Osteuropa. Trotzdem ist sein Vortrag am 28. November 2019 im Nürnberger Zeitungs-Café Hermann Kesten für das überwiegend nichtstudentische Publikum leicht verständlich: Der Referent kann sich anscheinend mühelos auf die vor ihm sitzenden sehr aufmerksam Zuhörenden einstellen. mehr...

28. Februar 2018

Kulturspiegel

Menschen zu Gott führen: Die Geschichte von Susi und Hans

Die Siebenten-Tags-Adventisten sind eine protestantische Freikirche, die 1863 in den USA gegründet wurde und eine rege Missionstätigkeit entfaltete. So entstanden bald nach Gründung auch in Europa erste Adventisten-Gemeinden, unter anderem in Rumänien, wo viele Deutsche zu Anhängern des neuen Glaubens wurden. Eine von ihnen war Susanna Roth, 1920 als Susanna Ludwig in Halvelagen geboren. Sie ist die Großmutter von Eva Paul, die deren Erzählungen aufgezeichnet und im Buch „Weder Tod noch Leben. Eine siebenbürgische Lebensgeschichte“ veröffentlicht hat. mehr...

19. Januar 2016

Kulturspiegel

Erwin Neustädter: "Nichts ist erfunden, alles ist erlebt ..."

Aus dem Nachlass Erwin Neustädters (1897-1992) hat dessen Enkel Klaus-Ortwin Galter die Erinnerungen des Schriftstellers an seine Haftjahre zwischen 1961 bis zur Begnadigung 1963 unter dem Titel „Mensch in der Zelle. Ein Erlebnisbericht“, bearbeitet vom Publizisten Georg Aescht, herausgebracht. Das Buch ist ein weiteres Zeitdokument für die Geschichte des Kommunismus in Rumänien und dessen Umgang mit bestimmten Menschengruppen, besonders mit seinen Intellektuellen. mehr...

12. Januar 2015

HOG-Nachrichten

Digitales Mediascher Ehrenbuch der Teilnehmer am Ersten Weltkrieg

Wie viele Städte und Dörfer in Siebenbürgen bewahrte auch die evangelische Kirchengemeinde Mediasch ihren Mitgliedern, die im Ersten Weltkrieg gekämpft und zum Teil ihr Leben gelassen hatten, ein ehrendes Andenken. Nachdem bereits im Jahre 1927 eine Gedenktafel für die 93 Opfer des Krieges im Chor der Margarethenkirche feierlich eingeweiht worden war, ergriff der Lehrer Michael Braisch, der selbst einen Sohn im Krieg verloren hatte, die Initiative, ein „Ehrenbuch der Kriegsteilnehmer“ anzulegen. mehr...

18. Oktober 2012

Kulturspiegel

Erinnerungen eines Tierarztes

Adrian Brandl schreibt über seinen Vater, den Tierarzt Iacob Ciuceanu, der die meiste Zeit im Kreis Hermannstadt tätig war. Während dieser Zeit wurde er nicht nur von Rumänen, sondern auch von Sachsen hoch geschätzt. Ciuceanu wurde in Raşinari als Sohn des dortigen Bürgermeisters im Jahre 1914 geboren. Brandl beschreibt das typische rumänische Dorfleben, das sich grundlegend von dem eines sächsischen Dorfes unterscheidet. Von Interesse, vor allem für Nicht-Siebenbürger, ist das Kapitel „Etwas Geschichte“, in dem Brandl auch auf die Geschicke der Siebenbürger Sachsen eingeht. mehr...

26. Juli 2009

Kulturspiegel

Ingmar Brantsch erinnert sich: „Ich war kein Dissident“

Der Schriftsteller Ingmar Brantsch (Jahrgang 1942) lebt seit 1971 in der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er Deutsch- und Rumänischlehrer in Kronstadt und hatte als Lyriker Erfolge erzielt. Über seine Erfahrungen als Lehrer in der Bundesrepublik und als Opfer eines bundesdeutschen Justizirrtums hat er zuletzt von sich hören lassen. Diesmal geht es ihm um seine Kindheit und Jugend im siebenbürgischen Kelling und in Kronstadt, Schulbesuch, Stu­dium, seine Tätigkeit im Haus der Presse in Bukarest und als Lehrer in Kronstadt. mehr...

20. März 2009

Kulturspiegel

Marianne Kühn erinnert an prägende Zeit in Hermannstadt

Liest man das 371 Seiten starke Buch „Was mich prägte“ – Untertitel „Meine Kindheit in Her­mannstadt“ – von Marianne Kühn, mit dem auf der Vorderseite des Umschlags abgebildeten Schwarz-Weiß-Foto aus den Kindertagen der Autorin, hat man die Hauptperson vor Augen, die weitab von den Nöten, den Verletzungen und dem Elend des Lebens steht. mehr...

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