Ergebnisse zum Suchbegriff „Ankunft“

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15. November 2016

Kulturspiegel

Von Nordsiebenbürgen nach Franken: Arnim Emrichs Romandebüt "Der Fremde"

Der Buchtitel löst beim Literaturkenner die Erinnerung an die gleichnamige weltberühmte Erzählung von Albert Camus aus, die 1942 während der deutschen Besatzung in Frankreich erscheinen konnte. Camus thematisiert die soziale Entfremdung des in Algerien zum Mörder werdenden Meursault, hingegen erzählt der literarisch-dokumentarische Erstling von Arnim Emrich das Schicksal seines in die Fremde verschlagenen siebenbürgischen Großvaters „auf der Suche nach Heimat“, wie der Untertitel des Buches lautet. mehr...

14. Oktober 2016

Aus den Kreisgruppen

Tournee der Theatergruppe Geretsried zum Sachsentreffen

Unter dem Motto „Mit Mut und Rat auch in der Tat” trafen sich zum 26. Sachsentreffen etwa 2000 Landsleute, Freunde der Siebenbürger Sachsen und Gäste aus Rumänien, Deutschland und Österreich in einem strahlenden Sächsisch-Regen. Dem Motto getreu setzte die Geretsrieder Theatergruppe, auf Rat des Bundeskulturreferates ihren Mut, abermals im Land unserer Vorväter Theater zu spielen, in die Tat um und konnte somit einen kleinen Teil zu diesem Fest beitragen und eine kleine Tournee mit mehreren Auftritten in Siebenbürgen bestreiten. mehr...

2. August 2016

Kulturspiegel

Vortrag über die Landler im HDO in München

„San gur kemi“ – das könnte wer gesagt haben an diesem Donnerstagabend. Waren wirklich „alle“ gekommen? Jedenfalls zahlreiche heute im Großraum München lebende Landler, aber auch viele andere Zuhörer, die am Vortrag interessiert waren, den Dr. Mathias Beer aus Tübingen zum Thema „Zwangsmigration aus konfessionellen Gründen im Habsburgerreich“ am 14. Juli im Haus des Deutschen Ostens in München gehalten hat. Von dem starken Publikumszustrom überrascht zeigte sich der Direktor des Hauses, Prof. Dr. Andreas Otto Weber, der sich in einführenden Worten auch an einen Aufenthalt im österreichischen Salzkammergut erinnerte. Einleitend wurde gesagt, dass der Vortrag sich in die Reihe der in enger Zusammenarbeit des Hauses mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland organisierten Veranstaltungen einordnet.
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7. Juli 2016

Aus den Kreisgruppen

Siebenbürgischen Gottesdienst in Oberhausen

Am Vorabend des Apostelfestes Peter und Paul, am letzten Sonntag im Juni, lud die Kreisgruppe Rhein-Ruhr ihre Mitglieder aus dem westlichen Ruhrgebiet und dem Niederrhein zu einem siebenbürgischen Gottesdienst in die Lutherkirche in Oberhausen ein. Die siebenbürgische Liturgie wurde bereits „1547 mit der Reformation und der ‚Kirchenordnung aller in Siebenbürgen‘ festgelegt. Sie geht auf Honterus‘ Reformationsbüchlein zurück, in dem ausführlich die Gottesdienstordnung beschrieben wird, aber auch das gesamte kirchliche und gesellschaftliche Leben des Volkes in einen einheitlichen Rahmen gestellt wird“. (Konrad Gündisch, Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen) mehr...

6. Juli 2016

Aus den Kreisgruppen

Luxemburg sollte man gesehen haben

So dachten auch viele aus der Kreisgruppe Böblingen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., und als dieses Jahr der Ausflug an die Mosel und Luxemburg neu aufgelegt wurde, fanden sich reichlich Interessenten, die diese Reise, organisiert von der Kreisgruppe in Zusammenarbeit mit EBT Touristik Heilbronn und Walter Zinz, am langen Wochenende vom 25. bis 29. Mai antraten. mehr...

3. Juli 2016

Kulturspiegel

Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

Versuchen wir in den nächsten acht Folgen dieser Serie, die Entwicklung der Siebenbürger Sachsen während neun Jahrhunderten nachzuzeichnen, vieles auslassend – was etwa in den heute rund 80000 Titeln der Siebenbürgischen Bibliothek auf Schloss Horneck im Detail nachgelesen werden kann – und vielleicht einiges besonders betonend, was aus meiner Sicht einen roten Faden bilden könnte, der die Jahre 1141 und 2016 miteinander verbindet. mehr...

1. Juli 2016

Aus den Kreisgruppen

Bielefelder sächsisches Urgestein Johann Krempels wird 80

„Herzlich willkommen. Ich hoffe, es geht euch gut!“ – Es gibt wahrscheinlich kaum einen Siebenbürger Sachsen in Bielefeld, der diesen Satz nicht mindestens einmal von Johann Krempels gehört hat. Er ist von seinem Stammplatz am Eingang beim Kartenverkauf kaum wegzudenken. Für so manchen ist dieser herzliche Empfang das Ankommen in der sächsischen Gemeinschaft. Für mich selber war er, als wir 1982 nach Bielefeld kamen, mit seiner Familie, die für alle ein offenes Haus und Herz hatten, in der fremden Umgebung ein Stück Heimat und eine sehr große Hilfe, wenn es um so profane, aber für uns sehr wichtige Dinge wie Tapezieren ging. Johann Krempels wird nun 80.
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28. Juni 2016

Verbandspolitik

Gedenkstunde in Berlin für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Anlässlich des zweiten bundesweiten Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni 2016 hatte das Bundesministerium des Innern erneut zu einer Gedenkstunde in den Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums (DHM) in Berlin eingeladen. Nachdem im letzten Jahr Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Rede Parallelen und Unterschiede von gestern und heute aufgezeigt und dem Gedenken damit gewissermaßen einen Weg gewiesen hatte, konnte in diesem Jahr Bundestagespräsident Prof. Dr. Norbert Lammert als Redner gewonnen werden. Außerdem sprachen Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière MdB als Gastgeber, der emeritierte Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch als Zeitzeuge von Flucht, Vertreibung und Deportation nach dem Zweiten Weltkrieg, der Syrer Mohammad Hechyar als heutiger Flüchtling und Dr. Bernd Fabritius MdB als Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV). Die musikalische Gestaltung übernahmen Mitglieder des Bundesjugendorchesters und internationale Gäste unter der Leitung von Martin Lentz. mehr...

14. Juni 2016

Kulturspiegel

Letzter Vorhang für Theatermann Franz Csiky

Der Theatermann Franz Csiky ist am 2. Juni im Alter von 65 Jahren verstorben. Er war ein Mensch, der in keine Schublade passte: Ein Deutscher in Rumänien, ein Brettener in Bruchsal, ein Theatermann in der Verwaltung. Schon die Festlegung seiner Nationalität verlangt Erklärungen. Er ist dreisprachig aufgewachsen: In Rumänien geboren, sprach er natürlich die Landessprache, war aber kein Rumäne. Er sprach Ungarisch, denn sein Vater war Ungar, seine Muttersprache war Deutsch, denn seine Mutter war Banater Schwäbin. Bis zu seiner Ankunft in der Bundesrepublik war er also rumänischer Staatsbürger, mit ungarischem Namen und deutscher Muttersprache. Er verstand sich als Rumäniendeutscher, egal wo er lebte. mehr...

26. Mai 2016

Kulturspiegel

Gedenken an Heimatvertriebene in Geretsried

„So dicht spürt man die Kultur der Heimatvertriebenen sonst nirgends in diesem Land“: Ein schöneres Kompliment hätte Festredner Josef Zeilmeier den Geretsriedern zum 70. Jahrestag der Ankunft der ersten Vertriebenen kaum machen können. mehr...