Ergebnisse zum Suchbegriff „Deportation Russland“
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Deportationsgedenken im Haus der Heimat in Nürnberg
Nürnbergs Zweiter Bürgermeister Christian Vogel zitierte in seinem Grußwort beim Jahresempfang des Hauses der Heimat (HdH) am 27. Januar den Vorsitzenden des HdH, Horst Göbbel, der Tage davor im Nürnberger Rathaus anlässlich einer Gedenkstunde zu Völkermord, Flucht, Deportation und Vertreibung gesagt hatte: „Wir müssen rechtzeitig mahnen und eingreifen, wenn die Menschenrechte mit Füßen getreten werden!“ mehr...
Deportationsgedenken in Fürth
Als Auftakt zur monatlichen Vortragsreihe im Rahmen der Fürther Nachbarschaft im neuen Jahr organisierten wir am 15. Januar eine Gedenkveranstaltung für die Opfer von Flucht, Vertreibung und insbesondere der Deportation der Siebenbürger Sachsen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion. Im Saal des Gemeinschaftshauses der St. Paulskirche Fürth, der bis auf den letzten Platz besetzt war, begrüßte die Nachbarschaftsmutter Rosel Potoradi die vielen Besucher ganz herzlich, wünschte ein gesundes, friedvolles neues Jahr, viele gute Begegnungen und interessante Vorträge. mehr...
Opfererfahrung verpflichtet zu Mitmenschlichkeit und Solidarität
Ulm – 25 Frauen und Männer stehen im engen Schulterschluss auf der Bühne, die, vor 70 Jahren zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert, die furchtbaren Lagerjahre überlebt haben: aufrecht, ungebrochen, selbstbewusst in ihrer kollektiven Haltung; die Gesichter vom Alter und zugestoßenem Schicksal gezeichnet; mitunter strahlende Augen in diesem Moment des Bewusstwerdens der ihnen zuströmenden öffentlichen Aufmerksamkeit und des mitmenschlichen Respekts, hier und jetzt. Diese Personengruppe steht zugleich stellvertretend für alle Angehörigen der sogenannten Erlebnisgeneration, denen die Teilnahme an dieser Zentralen Gedenkveranstaltung zur Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion vor 70 Jahren, die am 17. Januar 2015 in Ulm stattfindet, nicht mehr möglich ist, weil sie nicht mehr am Leben sind oder die Anreise bei winterlichem Wetter aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung nicht mehr auf sich nahmen. Ihrer aller wurde in dieser feierlichen Zusammenkunft im Haus der Begegnung gedacht. Über das retrospektive Erinnern hinaus stand die gegenwartsbezogene Frage nach den Konsequenzen aus dieser Geschichte im Raum, nach den heute abzuleitenden gesellschaftlichen, verantwortungsethischen Folgerungen. mehr...
91-Jährige berichtet auf Radio Siebenbürgen über Deportation
Rosa Kraus, geboren 1923 in Rosenau bei Kronstadt, berichtet in einem 25 Minuten langen Interview über die Deportation der Siebenbürger Sachsen im Januar 1945 nach Russland. Die Sendung in siebenbürgisch-sächsischer Mundart ist am Sonntag, dem 18. Januar 2015, um 15.00 Uhr auf Radio Siebenbürgen im Internet unter www.radio-siebenbuergen.de zu hören. mehr...
Deportation vor 70 Jahren wühlt heute noch auf
Am 6. Januar, dem Heiligen Dreikönigstag, fand ein Großereignis in der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe statt. Rund 300 Besucher von nah und fern nahmen teil am Gedenkgottesdienst im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Glauben und Gedenken“, die an die Evakuierung und Flucht der Nordsiebenbürger Sachsen im September 1944 und an die Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion im Januar 1945 erinnert. Die Reihe hatte im August letzten Jahres in Hermannstadt begonnen. Es folgten die Stationen Sächsisch Regen, Bistritz, Budapest, Wels und Rothenburg o.d.T. In Karlsruhe standen ein Festgottesdienst, ein Konzert der Siebenbürgischen Kantorei, die Präsentation von zwei Ausstellungen und die Vorführung eines Filmes auf dem Programm.
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Festgottesdienst in der Karlsruher Stadtkirche
Die Landesgruppe Baden-Württemberg und die Kreisgruppe Karlsruhe laden alle Mitglieder der nahen und fernen Kreisgruppen zum Festgottesdienst am 6. Januar 2015 um 10.30 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz in Karlsruhe ein. Die Veranstaltung ist eine Station von „Glauben und Gedenken“ zur 70-jährigen Erinnerung an die Flucht der Nordsiebenbürger ins Ungewisse und zur 70-jährigen Erinnerung an die Deportation zur Zwangsarbeit nach Russland. mehr...
Neuer Spielfilm von Radu Gabrea
Kronstadt – Am 20. Juli 2014 feierte der Spielfilm "Lindenfeld – eine Liebesgeschichte" des bekannten rumänischen Regisseurs Radu Gabrea Premiere in Kronstädter Kinos. Der weitgehend auf dem gleichnamigen Roman von Ioan T. Morar basierende Streifen (Drehbuch: Adrian Lustig) spielt in dem heute fast verlassenen banatschwäbischen Dorf Lindenfeld. Er schildert die Liebe eines durch Deportation nach Russland und Auswanderung nach Deutschland auseinandergerissenen Liebespaares, das sich nach 60 Jahren in der alten Heimat wieder trifft. mehr...
Christoph Hammer für ein Europa des Verständnisses und Dialogs
Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer hat bei der Eröffnung des Heimattages am 7. Juni 2014 an die Evakuierung und Flucht der Nordsiebenbürger Sachsen vor 70 Jahren im Herbst 1944 erinnert. Den Menschen Europas sei es inzwischen gelungen, sich mit ihren vielfältigen Kulturen, Sprachen, Glaubensrichtungen und Sozialsystemen gegenseitig zu respektieren. Doch der mühevoll geschaffene Frieden sei fragil und mehr denn je schützenswert, wie der Konflikt in der Ukraine zeige. Der CSU-Politiker plädierte, anhand geschichtlicher und aktueller Entwicklungen, für ein Europa des Verständnisses und Dialogs. Die Siebenbürger Sachsen hieß er herzlich willkommen: „Die Stadt sei Euer!“ Seine Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Ulla Lachauers Lebensgeschichten aus Ostpreußen und Russland
Den vorläufigen Abschluss der kleinen Reihe über deutsche Autoren aus dem Osten, die der Nürnberger Kulturbeirat zugewanderter Deutscher mit der Stadtbibliothek Nürnberg seit September 2013 veranstaltet hat, bildete am 14. März ausgerechnet die Lesung einer Westfälin. Geht das? Absolut! Denn es stellt eine große Bereicherung dar, einmal den Blick von außen zu erleben. mehr...
Lebenserinnerungen der ehemaligen Russlanddeportierten Maria Ludwig
Die vor Kurzem in Buchform unter dem Titel „Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal“ erschienenen Lebenserinnerungen von Maria Ludwig, geborene Geiger, beginnen mit den Kinderjahren in Kleinschelken, wo sie 1924 geboren wurde. Maria Geiger beschreibt darin ihre Schulzeit, die Kinderstreiche, das herzliche Zusammenleben mit Eltern, Geschwistern und Großeltern, ihre sich daraus ergebenden Pflichten, aber auch Freiheiten. mehr...





