Ergebnisse zum Suchbegriff „Dezember 1918“

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29. Dezember 2019

Kulturspiegel

Am 29. Dezember jährt sich der Todestag Otto Alschers zum 75. Mal

„Nirgends haben die Berge diese ernste, versonnene Ruhe wie in Siebenbürgen. Andere Berge sind großartiger, die Alpen haben etwas Trotziges, ihre Größe hat etwas Beredtes, ihre Ruhe ein ausgesprochenes Selbstbewusstsein, die Einsamkeit der siebenbürgischen Berge aber scheint tiefer und bewusst abgeschlossen, erscheint von einer eigenartigen Zurückhaltung erfüllt, die unerklärlich und unerforschlich ist. Denn in den Bergen Siebenbürgens prägt sich die Einsamkeit nicht in schroffen und felsigen Höhen aus, sondern sie ruht im unermesslichen Walde verborgen, der hier alle Gipfel überdeckt, wie mit tiefem Schlafe. / Menschen taugen nur für Bergeinsamkeit, wenn ihr inneres Leben ein stürmisch reiches ist. Doch schwermütige Naturen kann die Bergeinsamkeit nicht bereichern, welttrotzige Menschen oder düstere Verächter aber schweigen in ihr.“ mehr...

13. Dezember 2019

Rumänien und Siebenbürgen

Auf gute Partnerschaft in einem starken Europa: Empfang zum rumänischen Nationalfeiertag in München

Am 5. Dezember feierte das Generalkonsulat von Rumänien in München den Nationalfeiertag Rumäniens in den Räumen der Hanns-Seidel-Stiftung in München. Auch einige Vertreter des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland waren der Einladung von Generalkonsulin Iulia-Ramona Chiriac gefolgt. mehr...

27. November 2019

Kulturspiegel

„Minderheit ist Selbstbekenntnis“

Mit diesem sehr akzentuiert vorgetragenen Statement machte Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, einmal mehr seinen Standpunkt in der Podiumsdiskussion zum Thema „Der lange Schatten des Ersten Weltkriegs. Minderheitenschutz in Ungarn, Rumänien und Deutschland“ im Münchner Haus des Deutschen Ostens (HDO) deutlich. Die weiteren Diskussionsteilnehmer an diesem 15. November waren leiser unterwegs: die Historiker Prof. Dr. Gerhard Seewann und Dr. Florian Kührer-Wielach sachlich-unaufgeregt, der Historiker und Schriftsteller György Dalos philosophisch-bedächtig. Eine Klammer um diese vier bemühte sich Moderator Henning Senger von der Hanns-Seidel-Stiftung zu schließen. mehr...

21. Oktober 2019

Kulturspiegel

Veranstaltungsreihe in München: Der Erste Weltkrieg und seine Folgen

Die im Mai begonnene Veranstaltungsreihe „Versailles, Trianon, Brest-Litowsk – Das lange Ende des Ersten Weltkrieges und das östliche Europa“ wird mit dem Fokus auf Rumänien und Ungarn fortgesetzt. Das Haus des Deutschen Ostens (HDO) und das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) laden zu folgenden Veranstaltungen ein. mehr...

5. Juli 2019

Kulturspiegel

Festrede von Dr. Florian Kührer-Wielach zum 70-jährigen Verbandsjubiläum

Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland wurde am 26. Juni 1949 in München gegründet. Die Festveranstaltung „Für die Gemeinschaft – 70 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.“ fand im Rahmen des Heimattages am 8. Juni in der evangelischen St.-Pauls-Kirche zu Dinkelsbühl statt. In seiner Festrede mit dem Titel „Weil etwas fehlt“ würdigte Dr. Florian Kührer-Wielach, Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), das vielseitige Wirken des Verbandes in einer spannungsreichen Zeit. Am Anfang seiner Existenz habe der Verband darum gekämpft, „Menschen nach Krieg, Flucht, Vertreibung und Aussiedlung ihre verlorene Würde wiederzugeben“. mehr...

3. Juli 2019

Kulturspiegel

Physiker und Raketenpionier von Weltrang: Vortrag zum 125. Geburtstag von Hermann Julius Oberth

Der bedeutende siebenbürgische Physiker und Raketenpionier Hermann Julius Oberth wurde vor 125 Jahren, am 25. Juni 1894, in Hermannstadt, geboren. Er ist einer der Begründer der wissenschaftlichen Raketentechnik und Astronautik sowie „prophetischer Initiator der Raumfahrt und der Weltraummedizin“ (Wikipedia). Beim Heimattag am 8. Juni in Dinkelsbühl hielt Robert Otto Adams, stellvertretender Vorsitzender des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums e.V. in Feucht, im Rahmen des Programms der Carl Wolff Gesellschaft einen Vortrag, in dem er auf mehrere Gedenktage einging: 125 Jahre Prof. Dr. Hermann Julius Oberth, 90 Jahre „Wege zur Raumschiffahrt“ und „Frau im Mond“ (15. Oktober 1929) sowie 50 Jahre „Apollo 11“ mit Mondlandung (20. Juli 1969). Der Vortrag wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...

20. Juni 2019

Verbandspolitik

Botschafter Emil Hurezeanu würdigt die prägende zivilisatorische Leistung der Siebenbürger Sachsen für Rumänien

Emil Hurezeanu, Botschafter von Rumänien in Berlin, hat in seiner Ansprache bei der Eröffnungsveranstaltung am 8. Juni im Großen Schrannenfestsaal in Dinkelsbühl die prägende zivilisatorische Bedeutung der Siebenbürger Sachsen für Rumänien gewürdigt. Der Hermannstädter Journalist und Diplomat setzt sich vielseitig für die Vertiefung der deutsch-rumänischen Beziehungen ein, vertritt eine zutiefst europäische Position und fördert nach Kräften den Erhalt des wertvollen siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes. Seine Rede wird im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

13. Februar 2019

Rumänien und Siebenbürgen

Der "Geist von Mediasch" – Brückenschlag zwischen den Ethnien in Rumänien

Am 8. Januar 1919 versammelten sich 138 Vertreter der Siebenbürger Sachsen in der Aula des Mediascher Gymnasiums und berieten über die Haltung, die die sächsische Gemeinschaft gegenüber dem gerade entstandenen Großrumänien einnehmen sollte. Nach der rumänischen Nationalversammlung in Karlsburg (Alba Iulia) am 1. Dezember 1918 hatte König Ferdinand mit dem Dekret-Gesetz vom 11./24. Dezember 1918 die Vereinigung Siebenbürgens mit dem „Altreich“ noch vor Beginn der Friedensverhandlungen in Paris faktisch vollzogen. Von den anderen Ethnien im Lande wurde erwartet, dass sie ihre (zustimmende) Haltung zum neuen Staat erklärten. mehr...

4. Februar 2019

Kulturspiegel

100 Jahre als Rumäniendeutsche in Großrumänien / Von Dr. Michael Kroner

Nach dem Ersten Weltkrieg konnte Rumänien als Bündnispartner der Entente-Siegermächte Frankreich und England seinen nationalen Traum von einem Großrumänien durch den Anschluss der mehrheitlich von Rumänen bewohnten Nachbarprovinzen Siebenbürgen, Banat, Bukowina und Bessarabien verwirklichen. In all diesen Provinzen gab es deutsche Minderheiten, die sich, beginnend mit Sachsen, seit dem 12. bis ins 19. Jahrhundert angesiedelt hatten. Wie verhielten sich diese Siedler zur Vereinigung ihrer jeweiligen Länder mit Rumänien und welche Folgen hatte der Staatenwechsel? mehr...

15. Januar 2019

Österreich

Symposium in Wien: Bischof Hossu und Pfarrer Lucaciu und die Ereignisse von 1918

Am 4. Dezember luden der Erzbischof von Wien und Ordinarius für die Katholiken der Ostkirchen in Österreich, Christoph Kardinal Schönborn, und der Großerzbischof von Făgăraș und Alba Iulia und Oberhaupt der rumänischen griechisch-katholischen Kirche Lucian Kardinal Mureșan zum Symposium „Die Beiträge von Bischof Dr. Iuliu Hossu und Pfarrer Dr. Vasile Lucaciu zu den Ereignissen von 1918“ in den Festsaal des Erzbischöflichen Palais am Stephansplatz im Herzen Wiens ein. Bischof Dr. Iuliu Hossu (1885-1970) meinte: „Wenn es die religiöse Union von 1700 nicht gegeben hätte, wäre die Versammlung vom 15. Mai 1848 in Blasendorf/Blaj, in welcher man ‚Wir wollen uns mit dem Vaterland vereinen!‘ aufgerufen hat, gar nicht vorstellbar gewesen. Ohne diese hätte es 1918 auch keine Nationalvereinigung gegeben“. mehr...