Ergebnisse zum Suchbegriff „Doch Stillen“
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Feiern mit fröhlichem Gemüt: Nordsiebenbürger Treffen in Nürnberg
„Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommet her zum Wasser! … Höret mir doch zu, (trinket) und esset das Gute …“ (Jesaja 55,1) Gott lädt uns ein, von uns wird lediglich das „Ja, wir sind bereit“ erwartet. So der frühere Stadtpfarrer von Bistritz Hans Hamrich, derzeit Pfarrer in Bechtheim, Beuerbach und Ketternschwalbach (EK Hessen-Nassau), am 4. November 2017 im Festgottesdienst der St. Paul Kirche in Nürnberg anlässlich des gut angenommenen Bistritzer-Nordsiebenbürger Treffens 2017. mehr...
Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
875 Jahre seit der Ansiedlung in Siebenbürgen / Sechste Folge: „Stille Jahre“, Vormärz, Revolution
Für die Herrschaftszeit von Franz II./I. (1792–1835), der auf die aufgeklärten, Reformen voranbringenden Absolutisten Maria Theresia, Joseph II. und Leopold II. folgte, hat der Historiker Heinrich von Treitschke den Begriff der „stillen Jahre“ geprägt. Still waren sie jedoch nur an der Oberfläche. Darunter brodelte es: Napoleon I. überzog Europa mit Krieg und Zerstörung, auch politischem und sozialem Wandel; das Heilige Römische Reich deutscher Nation zerfiel und wurde 1806 aufgelöst, an seine Stelle trat das 1804 proklamierte „Kaisertum Österreich“ (Franz war somit der letzte „römische“ und der erste „österreichische“ Kaiser, trug zwei Jahre lang zwei Kaiserkronen, ein absoluter Einzelfall in der Geschichte); die Völker Siebenbürgens, wie ganz Europas, wurden von einer Welle nationaler bis nationalistischer Begeisterung erfasst, die für heftige, in einem Blutbad gipfelnde Unruhen sorgte.
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Heinzelmännchen oder gute Fee: Herta Schuster feierte 104. Geburtstag
Eine große Bedeutung im Leben von Herta Schuster, die 1912 in Weingartskirchen in Siebenbürgen geboren wurde, haben ihre Nächsten, ihre Mitmenschen: Familie, Freunde oder Unbekannte – eben da, wo ihre Hilfe, ihr Einsatz gefragt ist. Und das möglichst heimlich und im Stillen. Heinzelmännchen oder gute Fee? mehr...
Jugendtanzgruppe Biberach erkundet Prag
Mit guter Laune und viel Sonne im Gepäck startete die Siebenbürgisch-Sächsische Jugendtanzgruppe (JTG) Biberach am 28. Mai früh am Morgen mit dem Bus in Richtung Prag. Es sollte eine Art Fortsetzung der Pragreise von 2004 werden; aufgrund des Zuwachses von neuen Mitgliedern in der JTG wurde beschlossen, erneut in die Goldene Stadt Prag zu reisen. mehr...
Erich Bonferts Fotoausstellung in Dinkelsbühl
In die Ausstellung „Zu den schönsten Bergen der Welt“ führte Manfred Kravatzky, Stellvertretender Vorsitzender der Sektion Karpaten des DAV, am 7. Juni im Katholischen Pfarrzentrum in Dinkelsbühl ein. Der Verein bringe sich in die siebenbürgisch-sächsische Gesellschaft durch Präsenz und Inhalte wie das Sektionsjahrbuch und die Fotoausstellung beim Heimattag in Dinkelsbühl ein. Eingeführt wurde die Ausstellung vor über 20 Jahren von dem leider viel zu früh verstorbenem Gründungs- und Ehrenmitglied Günter Volkmer. Kravatzkys Einführung wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...
Nachhall der Geschichte im Lindendom
Die Knabenkapelle Dinkelsbühl schritt voran an der Spitze eines langen Fackelzuges, der sich am Pfingstsonntagabend bei schwülwarmen Temperaturen durch die Straßen Dinkelsbühls zur Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen hin bewegte. Dort, in der Lindenallee der Alten Promenade, hielt der Vorsitzende der Kreisgruppe Ludwigsburg, Helge Krempels, die traditionelle Rede an der den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihten Gedenkstätte. Mit klarer, fester, durchdringender Stimme erinnerte Krempels in seiner Ansprache, die im Folgenden ungekürzt wiedergegeben wird, „an die Heimsuchungen des 20. Jahrhunderts“ in Gestalt der beiden Weltkriege. mehr...
Filmvorführung in Stuttgart: Czernetzky über Weinbau in Siebenbürgen
Im Wein liegt die Wahrheit. Doch wie sieht die Wahrheit in den siebenbürgischen Dörfern im Jahr 2013 aus? Eine Einschätzung diesbezüglich konnten die Besucher des Filmes IN VINO VERITAS. Weinland ohne Weinberge des in Schäßburg geborenen, heute in München und Berlin lebenden Filmemachers Günter Czernetzky am 29. November im Stuttgarter Haus der Heimat vornehmen. mehr...
Musikwoche Löwenstein
An der 28. Löwensteiner Musikwoche nahmen vom 1. bis 7. April über 120 Musikerinnen und Musiker aller Altersstufen, die meisten von ihnen Laien, teil. Mehrere Erstaufführungen von Werken deutscher Komponisten aus Südosteuropa standen auf dem Programm des Abschlusskonzertes am 6. April in der Stiftskirche Öhringen. Rund 150 Besucherinnen und Besucher erlebten eine beeindruckende und hoch konzentrierte Aufführung unter der Leitung von Erzsébet Windhager-Geréd und Gertraud Winter. Träger der Veranstaltung war die Gesellschaft für deutsche Musikkultur im südöstlichen Europa e.V. Gesungen und gespielt wurden vom Gesamtchor, Jugendchor und dem Orchester der Löwensteiner Musikwoche Werke aus dem Banat wie auch aus Siebenbürgen: von Hermann Klee, Rudolf Lassel, Joseph Benjamin Weiß, Hans Peter Türk und Johann Lukas Hedwig.
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Der Bergfriedhof von Schäßburg: Ein Ort der stillen Romantik
Als Bergschüler schließt man den Bergfriedhof fast mehr noch als die ehemalige Schule ins Herz. Die Anlage mit den vielen Bäumen, Sträuchern und Bänken eignet sich zu jeder Jahreszeit als Ort, an dem eine ausgefallene Unterrichtsstunde – oder jene, die man ausfallen lässt – verbracht werden kann. Die wenigsten Schüler – und auch Besucher – nehmen jedoch den historischen Wert dieses Ortes der letzten Ruhe wahr. Wie es der Name vermuten lässt, liegt der Bergfriedhof am Burg- oder Schulberg, neben der Bergkirche. Ein Spaziergang über diesen ganz und gar nicht geisterhaften Ort wird neuerdings sogar in Reiseführern empfohlen, zumal er Teil des von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgewiesenen Stadtgebiets von Alt-Schäßburg ist. Dank seiner Lage und Anlage gehört er nämlich zu den schönsten Friedhöfen in Siebenbürgen. mehr...
Christa Wandschneider hielt eine bewegende Ansprache in Dinkelsbühl
Das Jahresende kündigt sich im Herbst nicht nur durch Nebel und Kälte an, es ist auch Zeit des Gedenkens an Toten wie Allerseelen, Allerheiligen, Totensonntag und seit 1952 auch Volkstrauertag. Der Volkstrauertag wurde am 18. November in Dinkelsbühl mit einem Gottesdienst, Gedenkreden und Kranzniederlegungen in würdigem Rahmen begangen. Nach dem Gottesdienst in der St.-Pauls-Kirche bildete sich ein Gedenkzug und begab sich unter den Klängen der Stadtkapelle zur Gedächtsniskapelle, wo Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer an die in den beiden Kriegen gefallenen Soldaten erinnerte. Der Volkstrauertag sei Mahnung an die Schrecken der Kriege und Gewaltherrschaft, dürfe aber auch den Gedanken der Versöhnung nicht außer Acht lassen. mehr...






