Ergebnisse zum Suchbegriff „Folge 2008 Zeitung“
Artikel
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Der Autor und Dramatiker Thomas Perle im Werkstattgespräch mit Heinke Fabritius
Vor 30 Jahren setzte eine massiv sich verstärkende Auswanderungswelle der deutschen Minderheiten aus Rumänien ein. Die Siebenbürgische Zeitung widmet sich dem Thema, wie schon in Folge 18, auch in dieser Ausgabe mit einem eigenen Schwerpunkt. Dazu passt in besonderer Weise das Interview mit dem Autor Thomas Perle, dessen Prosadebüt „wir gingen weil alle gingen.“ eine viel beachtete literarische Bearbeitung der Thematik bot.
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Provokanter Titel, lesenswertes Buch: Kai Brodersens Geschichte des antiken Dakien
Der Titel „Dacia felix. Das antike Rumänien im Brennpunkt der Kulturen“ macht neugierig, denn er wirft gleich mehrere Fragen auf: War das römische Dakien, waren dessen geknechtete Bewohner wirklich „glücklich“? Kann man von einem „antiken“ Rumänien sprechen, wenn sich dieser Staat in seiner heutigen Form erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts herausgebildet hat? Stand Dakien im 2. und 3. Jahrhundert tatsächlich im „Brennpunkt der Kulturen“ und waren, im Umkehrschluss, seine Bewohner kulturlos? Der Titel mag einer Marketingstrategie des Verlages geschuldet sein, er mag zum Widerspruch reizen, eines erreicht er aber gewiss: Er lädt zum Lesen ein. Und das lohnt sich. mehr...
Anekdoten vom Heimattag in Dinkelsbühl – Teil 2
In der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 7 vom 5. Mai 2020 (siehe auch SbZ Online), rief Kulturreferentin Dagmar Seck die Leserinnen und Leser dazu auf, ihr die schönsten, lustigsten, beeindruckendsten oder interessantesten Erlebnisse aus fast 70 Jahren Heimattag in Dinkelsbühl zuzusenden. Es meldeten sich daraufhin vor allem aktive und ehemalige Funktionsträger des Verbandes, doch nicht nur. Vom langjährigen Besucher bis zur erstmaligen Besucherin war alles vertreten. Eine erste Auswahl wurde in der SbZ Online bereits veröffentlicht, hier folgen (zum Teil leicht gekürzt) die restlichen Anekdoten. mehr...
Dokumentarfilmreihe "7bürgen & 7bürger in 7 Filmen" in Berlin
Bereits im zweiten Jahr veranstaltet das Deutsche Kulturforum östliches Europa unter der Federführung der Südosteuropareferentin, Dr. Ingeborg Szöllösi, diesmal in Zusammenarbeit mit der Kulturreferentin am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim, Dr. Heinke Fabritius, eine Dokumentarfilmreihe zu Siebenbürgen. Die Themen reichen von den Schrecken der politischen Prozesse der 50er Jahre über den Exodus der Siebenbürger Sachsen nach der Revolution 1989 bis hin zu Rück- und Zuwanderern, die einen Neuanfang in Siebenbürgen wagen. Dr. Ingeborg Szöllösi, geb. 1968 in Klausenburg, Studium der Philosophie, Theaterwissenschaft und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, Promotion in Philosophie an der LMU München, journalistische Berufsausbildung in Hamburg, langjährige Tätigkeit als Redakteurin, Lektorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen, 2008 bis 2016 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie wissenschaftliche Mitarbeit mit dem Schwerpunkt Mittel- und Südosteuropa für die Deutsche Gesellschaft e. V., seit 2017 Südosteuropa-Referentin beim Deutschen Kulturforum östliches Europa. Der große Erfolg der siebenbürgischen Filmreihe hat Alfred Schadt veranlasst, Dr. Ingeborg Szöllösi sieben Fragen zu der Filmreihe zu stellen. mehr...
Das Heimatverständnis deutscher Minderheiten im östlichen Europa
Wie viel Heimat braucht der Mensch? So lautete der Titel eines studentischen Essaywettbewerbs, der 2013 von der Deutschen Gesellschaft e. V. (Berlin) ausgeschrieben worden war. 150 Studierende aus Deutschland, Russland, der Ukraine, Kasachstan und Usbekistan setzten sich darin mit dem Heimatverständnis und der Identität der Russlanddeutschen auseinander; die 30 besten Essays wurden 2014 veröffentlicht. Entstanden ist eine denkbar breite Palette an Annäherungsversuchen, in denen nicht nur nach dem „wie viel“, sondern auch nach dem „wo“ und „wieso“ gefragt wurde. mehr...
Brandenburg und Siebenbürgen - 10 Jahre Regionalpartnerschaft
Zum zehnjährigen Jubiläum der multidisziplinären Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und der Region Zentrum Rumänien (Südsiebenbürgen) hat am 16. Januar in der deutschen Botschaft in Bukarest der Stellvertreter des Botschafters, Kai Hennig, die Ausstellung „Zwei Regionen in Europa: Land Brandenburg und Region Zentrum“ eröffnet, die zuvor monatelang durch Siebenbürgen und Brandenburg gereist war. mehr...
Erfolgreich mit siebenbürgischen Wurstwaren
Der größte Anbieter siebenbürgischer und rumänischer Wurstspezialitäten in Deutschland, winklerswurst, feierte am 1. September sein zehnjähriges Jubiläum im westfälischen Rheda-Wiedenbrück. Der 50-jährige Inhaber Klaus Winkler konnte beim beliebten Sommerfest rund 800 Gäste begrüßen. mehr...
Bundeskanzlerin spricht bei Gedenkstunde für Opfer von Flucht und Vertreibung in Berlin
Beim vierten bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni brachte eine Medien-Ente etwas Unruhe in den sich langsam füllenden Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin: Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat und als solcher Gastgeber der Gedenkstunde, habe seine Teilnahme vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen abgesagt, hörte man. Doch Seehofer kam und mit ihm auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, deren Ansprache in diesem Jahr im Zentrum der Gedenkstunde stehen sollte. mehr...
Idealistisches Unterfangen: Eine neue siebenbürgisch-sächsische Liedersammlung
Es ist kaum zu glauben: Im Zeitalter der „Musikindustrie“ mit Rock, Pop, Techno und sonstigen „boomenden Trends“ kommen zwei Damen auf die Idee, eine Anthologie siebenbürgisch-sächsischer Lieder zu erstellen! Die beiden Herausgeberinnen der Sammlung „E Liedchen hälft ängden“ (Ein Liedchen hilft immer), Angelika Meltzer und Rosemarie Chrestels, rechtfertigen dies idealistische Unterfangen im Vorwort dadurch, dass sie beabsichtigen, „diese Kleinode (noch einmal) ins Bewusstsein unserer Landsleute zu holen, ‚unseren‘ Jugendlichen über die Lieder ihren Herkunftsdialekt und ihr siebenbürgisch-sächsisches musikalisches Erbe nahezubringen.“ Mit Fragebogen, Durchforsten von Liedersammlungen, Auswerten handschriftlich überlieferter Melodien und Sätze kam schließlich, nach dreijähriger Arbeit, das zustande, was zum heutigen Repertoire singender Siebenbürger Sachsen hüben und drüben gezählt werden könnte. Auf nahezu 350 Druckseiten begegnen uns über 300 Lieder, in vorwiegend sächsischer Mundart samt deutscher Übertragung, mit abwechselnd ein- bis vierstimmigen Vortragsmöglichkeiten. mehr...
Orientalist Dr. Hannes Galter wird in Graz Festschrift überreicht
„Meine Studierenden haben mich schon längst zum Lifetime member im Team Enki erklärt“. Mit diesen Worten bedankte sich Univ.-Doz. Dr. Hannes Galter bei seinen Studenten für die vielen angeregten Diskussionen und kritischen Bemerkungen. Am 10. November 2017 wurde dem international bekannten Orientalisten vor 150 Gästen im Festsaal des Meerscheinschössls der Karl-Franzens-Universität Graz eine Festschrift überreicht. mehr...









