Ergebnisse zum Suchbegriff „Interkulturelle“

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17. Juli 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Interkulturelle Sommerschule ProEtnica in Schäßburg

Schäßburg – Vom 16.-20. August wird im Rahmen des jährlichen ProEtnica Festivals erstmals eine interkulturelle Sommerschule für 20 Studenten und Studienabsolventen angeboten. Teilnehmen können junge Leute aus EU-Ländern zwischen 20 und 30 Jahren, die sich für interkulturelles Zusammenleben und die nachhaltige Entwicklung multikultureller Gemeinschaften interessieren. mehr...

24. Juni 2017

Verbandspolitik

Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis hält Ansprache bei Gedenkstunde in Berlin

Zwei große Neuerungen brachte der dritte bundesweite Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibungen am 20. Juni 2017: Zum einen fand im Vorfeld der Gedenkstunde, zu der das Bundesministerium des Innern (BMI) erneut in den Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums eingeladen hatte, im BMI ein Zeitzeugengespräch statt. Einige deutsche und polnische Schüler nutzten dabei die Gelegenheit, drei deutsche Zeitzeugen direkt zu ihren Erfahrungen von Flucht und Vertreibung im und nach dem Zweiten Weltkrieg zu befragen. Zum anderen hielt im Schlüterhof zum ersten Mal ein ausländischer Würdenträger die Gedenkansprache. Der rumänische Staatspräsident Klaus Johannis war gekommen und berichtete von der Geschichte Rumäniens im Hinblick auf Vertreibung, Deportation und Unterdrückung der dortigen deutschen Volksgruppen wie den Siebenbürger Sachsen oder den Banater Schwaben. Er ging aber auch auf die Herausforderungen der heutigen Zeit ein, denen sich nicht allein Rumänien oder Deutschland, sondern Europa als Ganzes zu stellen hätte. Für die musikalische Gestaltung konnte in diesem Jahr das Orchesterprojekt „Bridges – Musik verbindet“ gewonnen werden, eine interkulturelle Musikinitiative aus Frankfurt am Main. mehr...

28. Februar 2017

Kulturspiegel

Ausstellung in Rostock: Faszinierende Fotowelt von Fernande Stein

Der Verein migra in Rostock ist die Anlaufstelle für alle, die sich als Zugewanderte darum mühen, heimisch zu werden in der neuen Gesellschaft, die Mehrheitssprache zu lernen, Arbeit zu finden, nach und nach ein Zuhause zu haben (so gut es geht). Besucht man das Vereinszentrum mitten in einer beliebten Wohngegend für Mittelstand und Studierende, trifft man alsbald Menschen aus anderen Ländern, die einschlägige Beratung wünschen. Ins Auge sticht ebenso das vielsprachige Informationsmaterial zur gelingenden Integration. In diesem Vereinszentrum findet sich auch die „Kleine interkulturelle Galerie“. Hier hat Fernande Stein (Jahrgang 1991) ihre erste Einzelausstellung nach etlichen Gemeinschaftsunternehmungen platziert. Gut zwei Dutzend Farbfotos sind noch bis Ende April zu sehen. Dazu gibt es einen wunderschönen Katalog. mehr...

12. Februar 2017

Aus den Kreisgruppen

„Die schöne Müllerin“ der Theatertruhe begeistert Nürnberger Publikum

Wie häufig wurden wir Siebenbürger Sachsen in den letzten Jahren als interethnische und interkulturelle Brückenbauer bezeichnet? Einen nicht ganz unwesentlichen Baustein für diesen Brückenschlag setzte die Theatertruhe Nürnberg-Nadesch mit der Aufführung des Lust- und Singspiels in vier Akten „Die schöne Müllerin“ von Carl Siber am 4. und 5. Februar im Gemeindezentrum der Nikodemuskirche in Nürnberg-Röthenbach.
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1. Oktober 2016

Rumänien und Siebenbürgen

"Osteuropa ist eine wahre touristische Schatzkammer"

Temeswar – „Rumänien ist das europäische Kanada“, begründet der aus Anina stammende Jungunternehmer Mark-Alex Muntean sein Ziel, das Banat für Touristen aus dem Ausland zu erschließen. Historische Touren in Temeswar, Wandertouren im Semenic Nationalpark, später auch Events und Tourismusberatung will der studierte Wirtschaftsgeograf und Tourismusmanager, der in Frankfurt und Leipzig Erfahrungen in der Branche gesammelt hat, über sein Start-Up-Unternehmen Cosmopolit in Temeswar anbieten. In einem Gespräch mit der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien erläutert er seine Schwerpunkte: Kultur und Natur jenseits des Massentourismus. mehr...

6. November 2015

Verbandspolitik

Wertvoller europäischer Dialog: Rumäniens Außenminister trifft landsmannschaftliche Vertreter in München

Rumänien misst den Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben eine große Bedeutung in den Beziehungen zwischen Deutschland und Rumänien bei. Bei einem Gespräch mit landsmannschaftlichen Vertretern am 30. Oktober im Generalkonsulat in München ermunterte Rumäniens Außenminister Bogdan Aurescu die Rumäniendeutschen, ihre Kultur und reiche Traditionen sowohl in Deutschland als auch Rumänien weiterzuführen. Vom Rücktritt des Regierungskabinetts Victor Ponta wenige Tage später, am 4. November (diese Zeitung berichtete), ist auch der Außenminister betroffen, doch wird der in München geführte Dialog von allen beteiligten Institutionen weiterverfolgt. mehr...

14. September 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Freiwilliges Soziales Jahr in Mediasch

Janin Weisser (23 Jahre) stammt aus Königsfeld/Buchenberg im Schwarzwald und hat von August 2014 bis Juli 2015 ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Mediasch abgeleistet. Im Folgenden schildert die angehende Studentin der Sozialwirtschaft in Kempten ihre Erfahrungen und Eindrücke. mehr...

1. Juni 2015

Verbandspolitik

Christoph Hammer: Identität stärkt interkulturelles Zusammenleben

„Identität gibt uns die Fähigkeit, in schwierigen und schier ausweglosen Situationen zu überleben“, unterstrich der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl, Dr. Christoph Hammer, in seiner Ansprache bei der Eröffnung des diesjährigen Heimattages. Dies gelte für die Überlebenden der Russlanddeportation nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ebenso wie für das interkulturelle Zusammenleben heute. Die seit Längerem nicht mehr weiterentwickelte Städtepartnerschaft von Dinkelsbühl und Schäßburg „angesichts der schwierigen und komplizierten politischen Situation in der rumänischen Partnerstadt“ sprach Dr. Hammer appellativ an in seiner Rede, die im Folgenden ungekürzt wiedergegeben wird. mehr...

2. Dezember 2014

Kulturspiegel

„Die kleine Bukowina“

Zur Veranstaltungsreihe „Die Bukowina im 20. Jahrhundert“ hatten das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, das Lyrik Kabinett sowie die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der LMU und der Universität Regensburg im November eingeladen. In Zusammenarbeit mit der Jurij Fedkowytsch-Universität Czernowitz/Tscherniwzi, Ukraine, mit der das IKGS am 25. Juni dieses Jahres einen Kooperationsvertrag unterzeichnet hatte, fanden zwei Vorträge, einer davon mit Gedichtrezitationen, statt. Eine ukrainische Delegation der Universität Czernowitz mit deren Rektor Prof. Dr. Stepan Melnychuk war eigens dafür nach München gereist. mehr...

8. Oktober 2014

Kulturspiegel

Für EU-Projekt in Mardisch und Martinsdorf ausgezeichnet

Unter dem Motto „europa BILDEN“ fand am 19. September der „Deutsche Weiterbildungstag“ als gemeinsame Initiative verschiedener Verbände, Institutionen und Unternehmen der Weiterbildungsbranche statt. Alle zwei Jahre möchten die Veranstalter mit diesem bundesweiten Aktionstag die öffentliche Wahrnehmung dafür schärfen, was die berufliche, politische, kulturelle und allgemeine Erwachsenen- und Weiterbildung in Deutschland leistet. Das EU-Parlament übernahm die diesjährige Schirmherrschaft. Dazu erklärte dessen Präsident Martin Schulz: „Die Bildung und Weiterbildung ist ein wesentliches Element in der Bewältigung der derzeitigen Wirtschaftskrise in Europa.“ Die zentrale Auftaktveranstaltung fand am 18. September in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin statt. Hier überreichten die jeweiligen Laudatorinnen und Laudatoren sowie die ZDF-Moderatorin Julia Theres Held den Gewinnern die Ehrenpreise des Weiterbildungstages. In der Kategorie „Europäisches Projekt“ wurde das Projektteam der Fachschule für Bautechnik München für sein EU-Projekt zur Sanierung historischer Gebäude in Mardisch und Martinsorf geehrt (siehe dazu "Handfeste Hilfe für bedrohten Kulturschatz", "Nachhaltige Hilfe für Martinsdorf und Mardisch"). mehr...