Ergebnisse zum Suchbegriff „Kulturelles Erbe“
Artikel
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Staatspräsident Klaus Johannis würdigt die Siebenbürger Sachsen beim großen internationalen Treffen in Hermannstadt
Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis hat in seiner Ansprache beim zweiten Großen Sachsentreffen am 3. August auf dem Großen Ring in Hermannstadt seine Freude bekundet, ein wichtiges historisches Ereignis zusammen mit seinen Landsleuten zu feiern: 800 Jahre seit Erlass des „Goldenen Freibriefs“ durch den ungarischen König Andreas II. Er würdigte die Siebenbürger Sachsen, die unabhängig von ihrem heutigen Wohnort ihre Identität bewahren sowie eine reiche industrielle Tradition und ein großartiges kulturelles Erbe vorweisen können. Aus Johannis‘ zweisprachig gehaltener Rede wird im Folgenden der deutsche Teil wiedergegeben. mehr...
Lange Reise mit sicherer Ankunft: Die Evakuierung aus Nordsiebenbürgen vor 80 Jahren und ihr Vermächtnis
Es geschah vor 80 Jahren: die Evakuierung bzw. Flucht der Deutschen aus Nordsiebenbürgen im Herbst 1944, die eigentlich mindestens fünf Jahre vorher am 1. September 1939 mit dem verbrecherischen Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen begonnen hat, stellt der Verfasser des nachfolgenden Beitrags, Horst Göbbel, klar und bilanziert: Die Evakuierung forderte bei etwa 35.000 evakuierten Nordsiebenbürger Sachsen weniger als 100 verlorene Menschenleben – die Deportation von mehr als 70.000 Frauen und Männern aus Südsiebenbürgen im Januar 1945 in die Sowjetunion einen Blutzoll von etwa 14.000 Opfern. Göbbel, selbst während der Evakuierung in einem Viehwaggon in Ungarn geboren, plädiert in seiner Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen vor 80 Jahren für „ein Mindestmaß an Zuversicht“: „Manchmal muss etwas auch ertragen und bewältigt werden. Dabei ist Anpassungsfähigkeit gefragt, Erfahrungen der Vorfahren sind willkommen.“ mehr...
Generative Künstliche Intelligenz und siebenbürgisch-sächsisches Kulturerbe: Chancen und Gefahren für die Aneignung, Bewahrung und Weiterentwicklung
Generative Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet vielfältige Chancen für die Aneignung, Bewahrung und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes, birgt aber auch neue Gefahren. Im Folgenden soll erörtert werden, wie die Siebenbürger Sachsen ihre kulturelle Eigenständigkeit bewahren können und welche Aufgaben und Herausforderungen sich für ihre Organisationen und alle, die sich für das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe engagieren, im Zeitalter der generativen KI ergeben. mehr...
Wertvolle siebenbürgisch-sächsische Mundartlieder auf siebenbuerger.de hören
Das Bedürfnis unserer Landsleute, bei verschiedenen Gelegenheiten zu singen, ist allgemein bekannt. Leider hapert es nach der ersten Strophe oft am Text oder man erinnert sich nicht mehr genau an die Melodie. Der neue Bereich „Hegt wird gesangen“ mit siebenbürgisch-sächsischen Mundartliedern auf siebenbuerger.de bietet nun die Möglichkeit, unsere Mundartlieder mit allen Strophen, gesungen in verschiedenen Ortsmundarten zu hören, nach Belieben zu wiederholen, mitzusingen und herunterzuladen. mehr...
Ausstellung in Gundelsheim: „Das Madonnenland. Sakrallandschaft Badisch Franken“
Als außergewöhnliche Sonderausstellung präsentiert das Siebenbürgische Museum Gundelsheim vom 5. Juli bis 6. Oktober in Kooperation mit dem Verein Kulturpark Madonnenland e.V. die Ausstellung „Das Madonnenland“ über die einzigartige Sakrallandschaft Badisch Frankens, der Nachbarregion Gundelsheims. mehr...
„Unsere Identität als Siebenbürger Sachsen, Deutsche und Europäer in Frieden und Freiheit bewahren“: Volker Dürr hält Rede an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen
Angeführt von der Knabenkapelle Dinkelsbühl, schritt der Fackelzug am Pfingstsonntagabend durch die Straßen Dinkelsbühls hin zu der den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihten Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Dort hielt der Altbundesvorsitzende und Altföderationsvorsitzende Dipl. Ing. Arch. Volker Dürr die traditionelle Rede an der Gedenkstätte - ein Programmbeitrag der den Heimattag 2024 mitausrichtenden Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. Die Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
„80 Jahre Siebenbürger Sachsen in Österreich“ - Gedanken und Programm zum Heimattag in Österreich
"Sorge dich nicht, der liebe Gott schützt dich und der liebe Gott ist schon längst dort, an jenem fremden Ort, wo du mit deinem Kind hinkommst.“
Dies sind die bedeutungsvollen trösten sollenden Worte eines Tschippendorfers an sein 20-jähriges Mariechen, als diese mit ihrem einjährigen Sohn im September 1944 gemeinsam mit vielen Müttern und deren Kindern ins Ungewisse aufbrach. Niemand wusste, wohin die Reise ging, der Trennungsschmerz war unsäglich, die Erwachsenen, die sich am Bistritzer Bahnhof verabschiedeten, weinten lauter als die Kinder.
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Artikel über die Hanklich: „Inbegriff siebenbürgisch-sächsischer Backkultur“
„Die kulturelle Vielfalt Siebenbürgens zeigt sich auch in der kulinarischen Kultur der Region, die von unterschiedlichsten Einflüssen, Bevölkerungsgruppen und deren wechselvoller Geschichte geprägt wurde. Ein spannendes Beispiel dafür ist ein Hefefladen namens ,Hanklich‘.“ Über diesen Hefefladen, der den meisten Siebenbürger Sachsen bekannt sein dürfte, schreibt Dr. Irmgard Sedler, Vorsitzende des Trägervereins des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim, in einem Artikel für das Onlineportal „Copernico. Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa“ (www.copernico.eu). mehr...
Ein Fest der Gemeinschaft und Tradition
Am 22. Juli versammelte sich die siebenbürgische hessische Gemeinschaft zu einem bezaubernden Open-Air-Fest der Traditionen und des Zusammenhalts. Jung und Alt kamen in Weiskirchen zusammen, um ihre kulturelle Identität und die reiche Geschichte ihrer Vorfahren durch traditionelle Volkslieder und Tänze zu pflegen. mehr...
Zeugnis europäischer Kulturgeschichte: Siebenbürgische Kirchenburgenausstellung in Malchow (Uckermark)
Vom 4.-25. August konnte man in Malchow/Mecklenburg-Vorpommern, Gemeinde Schönfeld, die Sonderausstellung „Kirchenburgen in Siebenbürgen“ besichtigen. In die Uckermark wurde die Ausstellung von Gastvikar Manuel Stübecke geholt. Stübecke, der den Eröffnungsvortrag zum Thema „Eine feste Burg – Siebenbürgen als Ort des Protestantismus“ hielt, kennt Siebenbürgen sehr gut. Während seines Studiums hat er für seinen Film „Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen“ viele Zeitzeugen befragt. Auch war er als Pressereferent der Evangelischen Akademie Siebenbürgens tätig. Manuel Stübecke promoviert zu den historischen kirchlichen Auseinandersetzungen mit dem Vampirglauben. Zu dem Thema sprach er im Abschlussvortrag „Wie Rumänien das Land der Vampire wurde“. Den folgenden Bericht hat er auf unsere Bitte zusammengestellt. (Brigitte Kramer) mehr...









