Ergebnisse zum Suchbegriff „Literaturkritik“
Artikel
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Spannend bis zum Amen: In Rothberg ist der liebe Gott auch nur ein Mensch. Schriftsteller-Pfarrer Eginald Schlattner zum Neunzigsten
Die Frage, ob Gott Humor hat, wurde schon auf höchster theologischer Ebene diskutiert. Dass Pfarrer Eginald Schlattner welchen hat, und zwar einen sehr speziellen, weiß jeder, der etwas von ihm gelesen hat. Oder mal einen seiner Sonntagsgottesdienste der letzten Jahre besucht hat. Ich gestehe, dass ich als Religionslehrer noch nie so launig-spannende Predigten gehört habe wie im vergangenen Herbst in seiner Kirche in Rothberg, gehalten in einem Armlehnstuhl vor dem Barockaltar, dessen anmutige theatrum sacrum-Figuren von einer alten Jahrmarktsorgel stammen könnten. mehr...
Securitate-Band von Stefan Sienerth in zweiter Auflage erschienen
Nachdem die erste Auflage – sie wurde im Hardcover-Format herausgegeben – des im August 2022 erschienenen Buches „Bespitzelt und bedrängt – verhaftet und verstrickt“ von Stefan Sienerth fast vollständig vergriffen ist, hat der Berliner Verlag für wissenschaftliche Literatur Frank & Timme nun eine zweite, kartonierte Ausgabe, die preisgünstiger ist, auf den Markt gebracht. mehr...
"Das ursprüngliche Bild der Dinge wiederfinden": Zu Hans Bergels Erzählungsband "Die Stunde der Schlangen"
Im Rückblick auf die sozialistischen Diktaturen lässt Hans Bergel in seinem neuesten Buch – dem Band „Die Stunde der Schlangen. Zehn Erzählungen“ – eine der Gestalten sagen: „Die absichtlich herbeigeführte Gleichgültigkeit des Einzelnen dem Gemeinwesen gegenüber sicherte den Herrschenden die Macht. Zugleich unterlief sie freilich deren Bestand. Aber die Zeit, die darüber verging, war unser Leben“ (S. 84). Fragen nach individueller Verantwortung und politischer Macht, nach Indifferenz und Gemeinschaft, nach Vergänglichem und Bleibendem, gestellt aus der Perspektive einer Lebensbilanz und -prüfung, sind gleichzeitig zentrale Themen in den zehn Prosastücken. mehr...
Traian Pop Traian, Dorfschreiber von Katzendorf 2021, in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXIV)
Traian Pop Traian wurde 1952 in Kronstadt geboren und lebt seit 1990 als Schriftsteller, Verleger, Übersetzer und Journalist in Ludwigsburg, wo er den Pop Verlag sowie die Redaktionen der Zeitschriften für Literatur und Kunst Matrix und Bawülon leitet. Während des Ingenieursstudiums und danach arbeitete er als Toningenieur, Texter und Bühnenarbeiter bei Rock- und Jazz-Gruppen sowie beim Deutschen Staatstheater Temeswar. Parallel dazu veröffentlichte er aufmüpfige Texte in Zeitschriften und eigene Bände. mehr...
Die Dialektik ist der Pfeffer und das Salz in der Dichtung
Der neue Gedichtband „Clipe. Augenblicke. Clins d’oeil“, den Edith Ottschofski dreisprachig im Verlag Casa de pariuri literare in Bukarest veröffentlicht hat (Rumänisch, Deutsch, Französisch), ist für die bedeutende rumänische Schriftstellerin Nora Iuga „eine wahrhaftige Überraschung“. Sie hat das Buch nicht nur übersetzt, sondern bespricht es im Folgenden auch für die Siebenbürgische Zeitung. Die französische Fassung unterzeichnet Alain Jadot. mehr...
Banater Schriftsteller geehrt
Ende letzten Jahres wurden zwei bekannte Banater Schriftsteller geehrt: Horst Samson mit einem Sonderpreis für Literaturkritik und -geschichte in Temeswar und Balthasar Waitz mit dem Donauschwäbischen Kulturpreis in Sindelfingen. mehr...
„Die Zeit ist kostbar, die Worte sind es auch“
„Unser Leben ging vorläufig weiter.“ – „Ist das wirkliches Gold oder nur reines Bewusstsein?“ – „Die Freiheit ist eine Erwartung.“ – Diese und ähnliche Aussagen waren am 29. Januar im Zeitungscafé „Hermann Kesten“ in der Nürnberger Stadtbibliothek von Richard Adleff zu hören. Der siebenbürgisch-sächsische Autor las auf Einladung des „Kulturbeirats zugewanderter Deutscher“ vor Literaturliebhabern.
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Walter Engels Sammelband „Blickpunkt Banat“
Auf ein Schaffen von 44 Jahren blickt Walter Engel zurück, und so sind in dem Sammelband „Blickpunkt Banat“ mit Studien, Aufsätzen, Gesprächen und Rezensionen von 1968-2012 auf 566 Seiten eine stattliche Menge literaturkritischer Beiträge zusammengekommen, die eines gemeinsam haben: Sie reihen sich in die „rumäniendeutsche literaturkritische Syntax“ ein, um es abgewandelt mit Peter Motzan zu formulieren. In dessen Buch über die rumäniendeutsche Lyrik nach 1944 hatte dieser nämlich rhetorisch gefragt, ob sich die rumänische Wirklichkeit mit rumäniendeutscher literarischer Syntax adäquat ausloten lasse? Nun, abgesehen von der etwas im Sinne der 80er Jahre in Rumänien formulierten Frage, beweist Walter Engel mit diesem Band, dass man sehr wohl zumindest die Literaturkritik auch aus dem rumäniendeutschen Blickwinkel betreiben kann.
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Catalin Dorian Florescus Roman "Jacob beschließt zu lieben"
Wer sich bei dem Titel eine Liebesgeschichte erhofft, der wird erstmal enttäuscht, denn mit romantischem Techtelmechtel kann dieser Roman nur bedingt dienen. Vielmehr nimmt er sich vor, ein Epos banatschwäbischer Geschichte zu sein. Ein großes Vorhaben, da nicht nur die Einwanderung, der Krieg, die Russlanddeportation, sondern zum Schluss auch noch die Bărăgan-Deportation gestreift werden. mehr...
Mircea Cărtărescu liest in München
Der rumänische Schriftsteller Mircea Cărtărescu liest am Montag, den 31. Oktober 2011, um 18.30 Uhr, im Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ) München, Amalienstraße 38, aus dem zweiten Band seiner Romantrilogie „Orbiter“: „Der Körper“. Peter Motzan führt ein und moderiert die Gemeinschaftsveranstaltung des Paul Zsolnay Verlags und des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Um Anmeldung beim IKGS, Telefon:(0 89) 7 80 60 90, E-Mail: ikgs[ät]ikgs.de, bis zum 25. Oktober wird gebeten. mehr...






