Ergebnisse zum Suchbegriff „Male“
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Evakuierung 1944-1945: Von Wien nach Vöcklabruck
Nach dem Fall Budapests überschritt die Rote Armee am 29. März 1945 die damalige deutsche Reichsgrenze. Am 3. April begann die Schlacht um Wien. Die Sowjets verfügten über etwa 400000 Mann, 400 Panzer und 7000 Sturmgeschütze, Granatwerfer und Raketenwerfer. Wehrmacht und Waffen-SS kämpften mit den Resten der von Budapest zurückgezogenen Truppenteilen mit etwa 20000 deutschen Soldaten in Wien und ca. 8000 im Wienerwald sowie 52 intakten Panzern und Sturmgeschützen. mehr...
Zum Tode des Unternehmers und Künstlers Richard Gober
Am 27. März d. J. starb in Vöcklabruck in Oberösterreich der am 17. Februar 1918 in Wolkendorf bei Kronstadt geborene Richard Gober. Der Weg dieses Mannes bis zu einem der bekanntesten Möbelfabrikanten Österreichs ist eine der bewundernswerten Lebensleistungen, durch die sich besonders Siebenbürger seiner Generation im Gedenken der später Geborenen erhalten. Verlust der Heimat, Krieg, Gefangenschaft, Aufbau der privaten und beruflichen Existenz aus dem Nichts, unbändiger Fleiß, Erfolg und soziales Wirken. mehr...
Zum Buch „Notizen eines Ruhelosen“ von Hans Bergel
Der im Juli dieses Jahres 90 Jahre alte Hans Bergel veröffentlichte in den letzten vier Jahren, seit 2011, acht Bücher. Für 2015 sind weitere angesagt, dazu Neuauflagen und Übersetzungen. Als eines der interessantesten darf der fast 1000 Seiten umfassende, vor kurzem im Berliner Frank & Timme Verlag erschienene Band „Notizen eines Ruhelosen. Tagesaufzeichnungen 1995-2000“ bezeichnet werden. Neben den Romanen „Der Tanz in Ketten“, „Wenn die Adler kommen“ und „Die Wiederkehr der Wölfe“, die 2015 alle als Neudruck erscheinen werden, ist es zweifellos eines der wichtigsten Bücher in Bergels bisherigem Gesamtwerk. mehr...
Einmal Deutschland und kein Zurück
Die Auswanderung war für viele Siebenbürger Sachsen ein Wendepunkt in ihrem Leben. Ein Buch zu diesem Thema will Anemone Alischer schreiben. Sie ist 43 Jahre alt, in Mediasch geboren und Hetzeldorf aufgewachsen, lebt als Rechtsanwaltsfachangestellte, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Mediatorin in München und sucht im Folgenden Kontakt zu möglichst vielen Landsleuten, die ihre Geschichte erzählen wollen. mehr...
Karrierediplomat mit siebenbürgischen Wurzeln
Berlin, am 17. Februar. Das in den 1930er Jahren errichtete Haus am Werderschen Markt im Bezirk Mitte beherbergt seit 1999 das Auswärtige Amt, davor unter anderem Räume der Reichsbank, des Ministeriums der Finanzen der DDR, dann das Zentralkomitee der SED. Im zweiten Stock befindet sich das Büro von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, ein Stockwerk höher hat Dr. Felix Klein seinen Arbeitsplatz. Der 47-jährige Diplomat, Spross einer überaus prominenten siebenbürgisch-sächsischen Familie, ist seit einem Jahr Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Beziehungen zu jüdischen Organisationen und Antisemitismusfragen. Dieses angesichts der NS-Vergangenheit prinzipiell wichtige Amt erfährt aktuell zusätzliche politische Brisanz: Die Mehrheit der in Europa lebenden Juden sieht sich nicht erst seit den jüngsten Anschlägen in Frankreich, Belgien und Dänemark mit wachsenden antisemitischen Tendenzen konfrontiert. Als besonders bedrohlich wird die Situation in Ungarn, Frankreich und Belgien wahrgenommen, aber auch in Deutschland nimmt die Terrorangst in jüdischen Gemeinden zu. mehr...
Groß-Alischer Lichtertgottesdienst in Nürnberg
Am dritten Adventsamstag 2014 versammelten sich die Groß-Alischer und ihre Freunde in der St.-Andreas-Kirche in Nürnberg-Kleinreuth, um die frohe Botschaft des Lichtes, die durch den traditionellen Lichtert symbolisiert wird, zu empfangen. Es ist das zweite Mal, dass der Gottesdienst in dieser Kirche stattfindet. Leider war auch in diesem Jahr der Lichtertgottesdienst im Gemeindebrief der St.-Andreas-Kirche für Dezember 2014 nicht erwähnt. Aus diesem Grund konnten sich die dazugehörenden Mitglieder nicht daran beteiligen. mehr...
Rumänischer Außenminister tritt zurück
Bukarest - Der rumänische Außenminister Titus Corlățean ist am 10. November von seinem Amt zurückgetreten, nachdem Zehntausende in Rumänien und im Ausland für einen fairen Ablauf der Stichwahl um das Präsidentenamt am 16. November demonstriert hatten. Bei Protestkundgebungen am Wochenende (8./9. November) in Berlin, Wien, Paris, London und Dublin wurde die Einrichtung zusätzlicher Wahllokale, mitunter sogar der Rücktritt des Ministerpräsidenten und Präsidentschaftskandidaten Victor Ponta (PSD) gefordert. Die zuvor bereits von der Opposition, von Staatspräsident Traian Băsescu und Präsidentschaftskandidat Klaus Johannis (siehe Interview "Wahlduell in Rumänien - Klaus Johannis: 'Ich bin eine Garantie für eine unabhängige Justiz!'“) angeprangerte mangelhafte Organisation des Urnengangs der Auslandsrumänen war auch auf massive internationale Kritik gestoßen. Neuer rumänischer Außenminister ist der ehemalige Chef des Auslandsgeheimdienstes (SIE), Teodor Meleșcanu, der als Parteiloser im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl mit 1,09 Prozent ausgeschieden war. mehr...
Grußwort des SJD-Bundesjugendleiters bei der Tanzveranstaltung in Wels
Grußwort von Edwin-Andreas Drotleff, kommissarischer Bundesjugendleiter der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) mehr...
Geschichte eines Jahrhunderts in Siebenbürgen
Als Anna Zakel im hohen Alter von 98 Jahren am 10. August 2014 in Deva verstarb, ist mit ihr auch ein wichtiger Teil siebenbürgischer Geschichte unwiderruflich zu Ende gegangen. In ihrem Leben spiegelt sich die ganze Tragik der siebenbürgisch-sächsischen Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. So finden sich in ihrer Biografie Schlagworte wie „Deportation“, „Enteignung“, „Auswanderung“ – aber auch „Rückkehr“, denn immer wieder ist meine Großtante Anna in ihre Heimat zurückgekehrt. Diese Heimat, Abtsdorf an der Kokel, von ihr in Mundart liebevoll „Appesstref“ genannt, hat meine Großtante nur dreimal in ihrem Leben verlassen müssen. In ihrem Elternhaus am Dorfeingang von Abtsdorf, in dem sie am 26. Mai 1916 als siebtes von acht Kindern geboren wurde, sollte sie 88 Jahre ihres Lebens verbringen. mehr...
Zwei Leserbeiträge für die Rubrik "Sachen zum Lachen"
Ernst G. Seidner hat das Gedicht „De Trud“ von Pfarrer Gustav Reich aus dem Siebenbürgisch-Sächsischen frei übertragen unter dem Titel „Stammtischblüte“. Einen zweiten Beitrag für die Rubrik "Sachen zum Lachen" sandte Walter Georg Kauntz ein: "Der Stabhochspringer". mehr...






