Ergebnisse zum Suchbegriff „Oktober 1974“
Artikel
Ergebnisse 11-20 von 92 [weiter]
Kontinuität und Wandel im deutschen Schulwesen Rumäniens
Am 12. und 13. Oktober fand im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München die Jahrestagung der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) statt. Die Veranstaltung wurde vom Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen aus Mitteln des bayerischen Sozialministeriums gefördert, wofür wir danken. Bei der Tagung, die von Dr. Erwin Jikeli, Leiter der Sektion Pädagogik und Schulgeschichte, vorbereitet und moderiert wurde, trugen sieben Referenten ihre Arbeiten an zwei Tagen vor. mehr...
Vom Czernowitzer Staatsanwalt zum Schäßburger Theaterautor: Constantin von Tuschinski zum 40. Todestag
Erinnern Sie sich noch an die Tuschinskis in Schäßburg? Besitzen Sie möglicherweise Briefe, Fotos oder andere Erinnerungsstücke an sie? Dann können Sie dabei helfen, ihr Andenken für die Zukunft zu bewahren. Historiker Alexander Tuschinski, ihr einziger Enkel, sammelt derzeit Anekdoten, Artefakte und Informationen für eine geplante Biographie. mehr...
Geheimdienstlich äußerst intensiv ins Visier genommen/Der Dichter und Übersetzer Wolf von Aichelburg
Bereits in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ist Wolf von Aichelburg (1912–1994), an dessen dreißigsten Todestag am 24. August 1994 diese Zeilen erinnern möchten, mit Gedichten und Essays öffentlich in Erscheinung getreten. Wegen der langen Haft- und Deportationszeiten – aufgrund seines rund zwölfjährigen Freiheitsentzugs dürfte er derjenige siebenbürgisch-deutsche Schriftsteller sein, der am längsten unter den Zwängen der kommunistischen Diktatur in Rumänien gelitten hat – konnte er bis Ende der 1960er Jahre kaum etwas veröffentlichen, obwohl er auch unter prekären Umständen immer wieder geschrieben und übersetzt hatte. Sein erstes Buch, der 1958 bereits ausgedruckte Band mit Erzählungen „Die Ratten von Hameln“, wurde 1959, während sich Aichelburg in Kronstadt in Untersuchungshaft befand, eingezogen und aus Buchhandlungen und öffentlichen Bibliotheken entfernt. Doch Ende der 1960er und in den 1970er Jahren – nun in relativer Freiheit lebend und von den Lockerungen der Zensur profitierend – erschienen in zwangsloser und rascher Folge gleich mehrere der eigenständigen Schriften und Übersetzungen des Autors, was dazu führte, dass er in kürzester Zeit zu den anerkanntesten und beliebtesten Schriftstellern der damals noch recht lebendigen rumäniendeutschen Literatur avancierte. mehr...
Generative Künstliche Intelligenz und siebenbürgisch-sächsisches Kulturerbe: Chancen und Gefahren für die Aneignung, Bewahrung und Weiterentwicklung
Generative Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet vielfältige Chancen für die Aneignung, Bewahrung und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes, birgt aber auch neue Gefahren. Im Folgenden soll erörtert werden, wie die Siebenbürger Sachsen ihre kulturelle Eigenständigkeit bewahren können und welche Aufgaben und Herausforderungen sich für ihre Organisationen und alle, die sich für das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe engagieren, im Zeitalter der generativen KI ergeben. mehr...
„Die Weichen sind gestellt“ – 50 Jahre Kreisgruppe Ingolstadt
Die Kreisgruppe Ingolstadt lud am 15. Juni zu ihrem 50-jährigen Gründungsjubiläum ein. Dieses bedeutende Ereignis wurde mit vielen Gästen gefeiert, um auf fünf Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit und Engagement zurückzublicken. Die Kreisgruppe hat in dieser Zeit einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der kulturellen Vielfalt in Ingolstadt geleistet und sich als unverzichtbarer Bestandteil unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft erwiesen. mehr...
Zukunft in lebendiger Gemeinschaft: Zum 75. Geburtstag des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland
Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. feiert heute seinen 75. Geburtstag. „Die Gründung unseres Verbandes am 26. Juni 1949 wurde zu einer Erfolgsgeschichte. Trotz Flucht, Aussiedlung und Heimatverlust ist es uns gelungen, in der neuen Heimat als Siebenbürger Sachsen bestehen zu bleiben und unsere Werte an unsere nachfolgenden Generationen weiterzureichen“, sagte der Bundesvorsitzende Rainer Lehni beim Heimattag am Pfingstsonntag, dem 19. Mai, in Dinkelsbühl (siehe SbZ Online). In dem folgenden Aufsatz, den er dem 75-jährigen Verbandsjubiläum widmet, geht er nun auf das Potential ein, das die Jugend bietet und uns hoffnungsfroh für die Zukunft unseres Verbandes macht. Wie kam es aber dazu? Nachfolgend wagt der Bundesvorsitzende einen kleinen Rückblick und Ausblick zu unserem Verband und beleuchtet seine wichtigsten Tätigkeitsfelder. mehr...
H E I M A T – ohne Grenzen, grenzenlos? Gedanken zum Heimatbegriff in wirren Zeiten
Es ist eines der schillerndsten, gefühlsbetontesten, zuweilen auch überhöhten deutschen Wörter: HEIMAT. Etymologisch leitet es sich von „Heim“ und „liegen/Lager“ ab, ist also der „Ort, wo man sich niederlässt“. Es ist ein ziemlich genau umgrenzter Landstrich, welcher nicht allein Vertrautheit, Geborgenheit und Überschaubarkeit bietet, sondern auch Gefühle der Nähe, Gemeinschaft und Annahme vermittelt. mehr...
Ein Leben für die Gemeinschaft: Dr. Roswita Guist engagierte sich unermüdlich für die Siebenbürger Sachsen, die Kirche sowie die Jugend- und Frauenarbeit
Nach einem erfüllten Leben, geprägt von unermüdlichem Engagement, ist Dr. Roswita Guist am 23. Januar 2024 im Alter von 86 Jahren in Drabenderhöhe verstorben. Bei der Trauerfeier am 4. Februar in der evangelischen Kirche sagte der Ortspfarrer Gernot Ratajek-Greier: „Frau Dr. Roswita Guist hinterließ tiefe Spuren. Überall, wo sie ankam, machte sie mit. Ihre Kraft und Stärkung für ihren außergewöhnlichen Einsatz schöpfte sie aus ihrem tiefen Glauben.“ Nach der Trauerfeier wurde die Urne mit ihrer Asche auf dem Friedhof in Drabenderhöhe beigesetzt. Eine große Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarinnen und Nachbarn begleiteten sie auf ihrem letzten Weg. mehr...
Gedenktage 2024
Die Gedenktage 2024 zu historischen Ereignissen, Geburts- und Todestagen wurden zusammengestellt von Dr. Ingrid Schiel. mehr...
Nachruf auf Ewalt Zweyer, der mehr war als nur Gründungschefredakteur der Hermannstädter Zeitung und Chefreporter des Neuen Weg
Der Journalist Ewalt Zweyer verstarb am 7. November in seinem 92. Lebensjahr in Zorneding bei München. In seiner Wohnung ist er unerwartet und friedlich eingeschlafen. Er war mit sich im Reinen und konnte getrost auf sein Leben und das, was er vollbracht hat, zurückblicken. Und das ist allerhand: in Rumänien wie in Deutschland, im privaten wie im beruflichen und nicht zuletzt im öffentlich-gesellschaftlichen Leben, sei es für den Verband der Siebenbürger Sachsen, die Siebenbürgische Zeitung oder andere Einrichtungen der Siebenbürger Sachsen. mehr...









