Ergebnisse zum Suchbegriff „Poesie“
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Vielstimmigkeit als Herausforderung
Neuer Lyrikband von Ilse Hehn zur Frankfurter Buchmesse erschienen: „Tage Ost – West“, Gedichte und Überschreibungen, Pop Verlag, Ludwigsburg, 2015, 107 Seiten, 17,80 Euro, ISBN 978-3-86356-104-8 mehr...
Das multikulturelle Banat: Die beiden neuen Hefte der Zeitschrift Spiegelungen
Schon das dritte Heft der Zeitschrift „Spiegelungen“ des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas ist nun in neuem Format und mit neuer Aufmachung erschienen und es scheint eine Erfolgsgeschichte zu sein. Laut ihrem kommissarischen Direktor, Konrad Gündisch, ist das erste Heft über die Dobrudscha bereits vergriffen und auch das zweite ist gut angekommen. mehr...
Eine Spielhölle in Uschhorod
Als schmaler Band voller Geschichten und Poesie präsentiert sich die Essaysammlung „Schäbiges Schmuckkästchen“ der ungarischen Autorin und Kritikerin Noémi Kiss. Immer wieder hat sie in den vergangenen zehn Jahren „Reisen in den Osten Europas“ – so der Untertitel des Bandes – unternommen, stets begleitet von historischen Reiseführern und literarischen Werken regionaler Schriftsteller. Herausgekommen sind lyrische Kurzberichte über alte Städte, verschwundene Völker und versunkene Landschaften „am Rand der Dinge“. mehr...
Michael Barner – ein Maler mit Farben, Worten und Tönen
Michael Barner (1881-1961) ist als Maler in letzter Zeit durch Ausstellungen in seiner Heimatstadt Agnetheln (2013) und in Hermannstadt (2014) wieder ins Bewusstsein einer größeren Öffentlichkeit getreten. Dass er aber auch ein sensibler Dichter und ein emsig komponierender Musiker war, ist weitgehend unbekannt. In mühseliger Kleinarbeit der HOG Agnetheln, insbesondere durch den unermüdlichen Einsatz ihrer Vorsitzenden, Helga Lutsch, ist alles zusammengetragen worden, was die Künstlerpersönlichkeit Barners auszeichnet. Im Zusammenwirken der HOG Agnetheln, des Harbachtalmuseums Agnetheln und des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim wird nun in der Festveranstaltung „Michael Barner – Maler, Musiker, Poet“am 13. März dieses Jahres (Festsaal des Schlosses Horneck, Gundelsheim, 18.00 Uhr) all dieser Facetten des vergessenen Künstlers Barner gedacht. mehr...
Neuer Sammelband über deutsch-rumänische Übersetzungen
Im Italienischen gibt es den wortspielerischen Spruch: „traduttore-tradittore“ und so wird diesem ehrbaren und bis heute immer noch in Deutschland ungeschützten Beruf des Übersetzers der Verrat am Original vorgeworfen. Dieser sei gleich dreifach, so Ștefan Augustin Doinaș, zitiert von Nora Căpățănă, ein Verrat am einzigartigen Klang, einer am literarischen Ausdruck, d.h. entweder an der Sinnwiedergabe oder aber an der ästhetischen Qualität des Originals und ein letzter bezüglich des Verhältnisses des Originaltextes zum Geist seiner Zeit. Doch andersherum gefragt, wo wäre die Literatur heute ohne Übersetzungen? Und zwar fast alle Literaturen? mehr...
Ein unvergesslicher Liederabend
Ein Benefizkonzert zu Gunsten der Elisabeth Krauß Schule in Oberasbach gaben die Sopranistin Dorothea Jakob und der Pianist Johann Markel am Abend des 17. Oktober in Oberasbach auf Einladung der Schulleitung und der Lebenshilfe Fürth e.V. (Schulträger). Nach kurzer Begrüßung durch die Schulleiterin Ulrike Hambitzer eröffneten die beiden Protagonisten den Duo-Abend mit acht Liedern aus Robert Schumanns Liederzyklus Op. 42 „Frauenliebe und -leben“ (1841), auf Texte von Adalbert von Chamisso (1781-1838). mehr...
Zwischenschaftler und Vermittler
Ein bedeutender Dichter deutscher Sprache, Dieter Schlesak, der die moderne Poesie bis an ihre extremen Grenzen führt, vollendet sein 80. Lebensjahr.
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In memoriam Grete Lienerth-Zultner
Die Fürther Nachbarschaft gedachte am 13. März der unvergesslichen Mundartdichterin der sächsischen Welt, Grete Lienerth-Zultner (1906-1989), deren Todestag sich 2014 zum 25. Mal jährt. Im gut besuchten Gemeindesaal der St. Pauls-Kirche genoss das recht betagte Auditorium in der mittelfränkischen Stadt eine beeindruckende Vorstellung an Poesie und Lied, dargeboten vom Siebenbürger Chor und der sächsischen Singgruppe, beide geleitet von Rosel Potoradi, vor einer geschmackvoll angefertigten Kulisse im Stile einer heimatlichen Wohnung. mehr...
Toma inszeniert in München und Berlin Theater gegen das Vergessen
Ioan C. Toma bringt demnächst in München und dann in Berlin die „Ballade der Mädchen vergangener Zeit“ auf die Bühne – Theater mit Texten von Anița Nandris-Cudla, Ana Novac und Bettina Schuller, der Mutter des 1953 in Kronstadt geborenen Regisseurs. Drei in Rumänien aufwachsende Frauen erleben in ihren jungen Jahren das Ende des Zweiten Weltkrieges an extrem unterschiedlichen Orten und bringen ihre Erlebnisse zu Papier. Ihre literarisch außergewöhnlichen Texte bilden die Grundlage für die Theateraufführung. Die „Mädchen“, deren gewohnte Umwelt radikal verändert wird, lachen und weinen, jubeln, singen und träumen, erleben fremde Welten, von der Hitze der Krematorien über siegessichere Soldaten im Stechschritt bis zur eiskalten Tundra, und müssen alle begreifen, was es heißt zu sterben oder zu überleben. Von den drei Autorinnen lebt heute nur mehr Bettina Schuller.
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Kreisgruppe Heilbronn: Fachvortragsreihe
Viele Menschen, unter dem Einfluss von Familie, Freundeskreis oder Arbeitsumfeld, machen sich gelegentlich ernste Gedanken über ihr Schicksal, über ihr Verhältnis zu den Eltern, Großeltern, Nachkommen. Gerade wenn es einem richtig gut geht, ist der beste Augenblick dafür, grundsätzliche Entscheidungen zu treffen: In wessen Hände, in wessen Obhut begebe ich mich, wenn meine Lebensqualität beeinträchtigt ist und ich Unterstützung brauche, wie stelle ich mir vor, den Lebensabend zu verbringen, oder bis zu welchem Punkt sollen, im schlimmsten Fall, meine Lebensfunktionen künstlich erhalten werden. mehr...






