Ergebnisse zum Suchbegriff „Robert Heinemann“
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Vor 50 Jahren: Unsere Flucht aus dem Ceaușescu-Land Rumänien
„Das Göld darf man nicht so wuzeln“, sagte die Beamtin an der österreichisch-bayerischen Grenze, nachdem ich die zur Einreise nach Deutschland erforderliche Autoversicherung mit einem 100-DM-Schein aus unserer „Reisekasse“ bezahlen wollte. Der Geldschein war tatsächlich sehr dünn zusammengerollt, weil wir das deutsche Geld im Rohr der Gangschaltung unseres Käfers verstecken mussten. Wir waren ja rumänische Staatsbürger und durften als solche keine Devisen besitzen. „Manchmal muss man das Geld aber wuzeln“, meinte ich nur und beobachtete, wie die Frau mit einem Kugelschreiber versuchte, meinen Geldschein zu glätten. „Na, das Göld muss man nie so wuzeln“, sagte sie noch und übergab mir den Versicherungsschein samt 20 DM Restgeld. Jetzt waren wir ganz legal in Deutschland angekommen. An diesem Tag, es war der 18. August 1971, hatten wir, das sind meine Frau Eli, unser damals dreijähriger Sohn Robert und ich, es „geschafft“. Die zwei Wochen vorher begonnene Flucht aus Rumänien über Bulgarien, das damalige Jugoslawien und Österreich hatte ein gutes Ende gefunden. Wir waren sehr glücklich, dankbar und davon überzeugt, unserem Sohn einen besseren Start ins Leben ermöglicht zu haben. Er sollte nicht die schon im Kindergarten einsetzende „Erziehung“ mit roter „Pionierkrawatte“, Huldigungsgesängen und Tänzen zu Ehren des Staatschefs durchmachen müssen. mehr...
Horst Gehann: Schöpfer eines vielgestaltigen und reichhaltigen Werkes
Mit Robert Schumanns Requiem hatte Horst Gehann im November 2006 Abschied von der Bühne genommen und von seinem Darmstädter Bachchor, den er 1981 selbst ins Leben gerufen hatte. Es war ein Kraftakt, ein Aufbäumen gegen seine Krebserkrankung, bei dem er seine Frau, die Kinder, die Familie und viele Freunde an seiner Seite wusste. Dieses Konzert muss ihm ungeheuer wichtig gewesen sein. Am 21. Juni 2007 ist Horst Gehann in seinem Wohnort Kludenbach gestorben. Und so vielfältig wie sein Betätigungsfeld als Musiker war, so groß ist nun auch die Lücke, die er hinterlässt. mehr...
Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe feiert 40-jähriges Jubiläum
Die Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe feiert vom 16. bis 18. Juni 2006 unter Beteiligung prominenter Ehrengäste und zahlreicher Besucher ihr 40-jähriges Bestehen. Die Kreisgruppe Drabenderhöhe der Landsmannschaft lädt gemeinsam mit den Nachbarschaften als Untergliederungen, mit den sich selbst verwaltenden Vereinen Honterus-Chor, Trachtenkapelle Frauenverein sowie dem Altenheim Siebenbürgen alle Freunde dieser Siedlung zu den Festveranstaltungen ein. Aus diesem Anlass geht die Kreisgruppenvorsitzende Enni Janesch im Folgenden auf die Entwicklung und Bedeutung der Siedlung ein. mehr...
Lobbyarbeit für den Transrapid
Wenn jemand mit Ministerpräsidenten korrespondiert, steckt was dahinter. Wenn es sich dabei um eine elegante Technik handelt, die auch noch lärmfrei, umweltfreundlicher als die bekannten Systeme, sehr sicher und kreuzungsfrei ist, weniger Strom verbraucht und wenig Boden benötigt, dann steckt der Siebenbürger Sachse Stefan Hedrich mit seinem Forschungsteam dahinter! mehr...
Otto Staniloi
Die Spider Murphy Gang, Kultkapelle aus München-Schwabing, begeistert auch heute mit ihren aufmüpfigen, handgemachten Rock'n'Roll-Klängen und witzigen Texten in bayerischem Dialekt. Die Konzertbesucher sind oft jünger als die Single "Skandal im Sperrbezirk". Eines der Bandmitglieder, Otto Staniloi, kommt aus Siebenbürgen. Das E-Mail-Interview mit dem vielseitigen Musiker führte Robert Sonnleitner. mehr...


