Ergebnisse zum Suchbegriff „Rosenau Oesterreich“
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Bischof Reinhart Guib: Zum Gedenken an die Deportation
Als „größte Tragödie in der Geschichte der Siebenbürger Sachsen und der Evangelischen Kirche“ bezeichnet Reinhart Guib, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, die Deportation in die Sowjetunion vor 70 Jahren. In einem Kanzelwort, das für den Gottesdienst am 11. Januar 2015, einem darauffolgenden Sonntag und weitere Gedenkfeiern wie jene in Ulm am 17. Januar gedacht ist, erinnert der Sachsenbischof an das Leid und Unrecht von rund 75 000 Deutschen in Rumänien und geht auf die heutige Bedeutung dieses Ereignisses ein. mehr...
Sisi von Halmagen
Wie eine Büste von Kaiserin Elisabeth das Ende der Donaumonarchie und die Zeit danach in einem Versteck überlebte mehr...
„Glauben und Gedenken ist ein Weg der Versöhnung“
Es waren bewegende Stunden bei der Gedenkveranstaltung am 27. und 28. September in Wels anlässlich des 70. Jahrestages von Flucht und Evakuierung aus Nordsiebenbürgen. Die Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern an die Flucht aus ihren Dörfern in Siebenbürgen können wir Nachkommen nicht auslöschen, das Gefühl der Heimatlosigkeit kennen wir nicht, wir können nur erahnen, was es heißt, alles zurückzulassen, ins Ungewisse aufzubrechen und mit der Kraft des Glaubens dennoch zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Gedenktage sollen und können bei der Bewältigung eines solch traumatischen Schicksals helfen. Der oberösterreichische Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Ehrengast der Veranstaltung, würdigte die Aufbau- und Integrationsleistungen der Siebenbürger Sachsen, die „Oberösterreich aktiv mitgestaltet haben und mitgestalten. Sie sind seit 70 Jahren ein starker Teil dieses Landes.“ Den Festvortrag hielt Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. mehr...
Führungswechsel in der Saxonia Stiftung/Interview mit Klaus-Harald Sifft
Rund 1200 Projekte hat die Kronstädter Saxonia Stiftung in mehr als zwei Jahrzehnten ihres Bestehens gefördert. Sie hat für die soziale Betreuung zahlreicher Menschen in Not gesorgt, die in Siebenbürgen lebenden Sachsen unterstützt, kulturelle Initiativen mitfinanziert, sich als Schaltstelle zwischen ausländischen Förderern und siebenbürgischen Empfängern etabliert. Entsprechend vielfältig und anspruchsvoll sind nun die Erwartungen an den neuen Geschäftsführer, der Anfang dieses Jahres die Nachfolge von Karl-Arthur Ehrmann angetreten hat. Der 45-jährige Kronstädter Klaus-Harald Sifft bringt neben wirtschaftlichem Wissen auch langjährige Management-Erfahrung mit. Für die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft setzt er sich seit Frühjahr 2014 auch als Vorstandsmitglied des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt ein. Er ist Absolvent des Honterus-Gymnasiums, hat Maschinenbau studiert und leitet seit mehr als 15 Jahren sein eigenes Unternehmen, das Kleinwasserkraftwerke baut und verwaltet. Auswandern war für ihn keine Option. Die Begründung? „Mir hat hier nichts gefehlt.“ SbZ-Korrespondentin Christine Chiriac sprach mit Klaus-Harald Sifft im Saxonia-Sozialzentrum in Rosenau. mehr...
Evakuierungsgedenken in Bistritz setzt neue Maßstäbe
Mit nach vorne gerichtetem Blick wurde in Bistritz am zweiten Septemberwochenende 2014, an dem genau vor 70 Jahren aus ganz Nordsiebenbürgen mehr als 35 000 Deutsche (das waren ca. 95% der hier schon 800 Jahre lang wirkenden Siebenbürger Sachsen) vor der herannahenden Roten Armee evakuiert wurden, dem leidvollen Ereignis in mehreren erstklassigen Veranstaltungen gedacht. Durch die Besiegelung der Städtepartnerschft Bistritz-Wels und die feierliche Einweihung eines großen Evakuierungsdenkmals wurden das Befreiende, das Erlösende, die große Dankbarkeit für den eigenen Zusammenhalt und die enge Zusammenarbeit mit unseren rumänischen Nachfolgern und Partnern in Rumänien und Österreich in gutem europäischen Sinn gewürdigt. mehr...
Gedenkveranstaltung „70 Jahre Flucht aus Siebenbürgen“
Der Bundesverband der Siebenbürger Sachsen in Österreich lädt herzlich ein zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung im Zeichen des 70. Jahrestages von Flucht und Evakuierung aus Nordsiebenbürgen, die am 27. und 28. September in Wels stattfindet. mehr...
Bayerisch-böhmische Musik auf Konzertreise zu deutschen Minderheiten in Rumänien
Der in Neuburg an der Donau beheimatete Musikverein Heinrichsheim absolvierte im August eine zwölftägige Konzertreise zu den deutschen Minderheiten in Rumänien mit dem Schwerpunkt Siebenbürgen (siehe Folge 11 vom 15. Juli 2014, Seite 12). Gemeinsam mit den Musikanten des von Kapellmeister Reinhardt Reißner geleiteten Ensembles gestaltete die Tanzgruppe der Kreisgruppe Neuburg a.d. Donau des Verbandes der Siebenbürger Sachsen die Veranstaltungen mit (siehe Bericht auf Seite 16). Die Reise stand unter der Schirmherrschaft von Dr. Richard Keßler, Altlandrat und Ehrenbürger der Stadt Neuburg a.d. Donau. Im Folgenden berichtet Reinhardt Reißner.
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Pilgerreise zum Gedenken an 70 Jahre seit Flucht und Deportation
Die Pilgerreise „Glauben und Gedenken. Kirche unterwegs – 70 Jahre seit Evakuierung und Deportation“ startete am 3. August 2014 in Hermannstadt und wird am 18. Januar 2015 in Drabenderhöhe enden. Damit zeichnen die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien, die Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD (früher: Hilfskomitee), der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, der Bundesverband der Siebenbürger Sachsen in Österreich sowie die Heimatortsgemeinschaft Bistritz-Nösen symbolisch den Weg der Flucht, des Trecks und dessen Ankunft nach. mehr...
70 Jahre seit Evakuierung und Deportation: Pilgerreise auf den Spuren des Trecks
Am 3. August startete aus Hermannstadt eine besondere Pilgerreise unter dem Titel „Glauben und Gedenken. Kirche unterwegs – 70 Jahre seit Evakuierung und Deportation“. Damit gedenkt die europaweite Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen des historischen Einschnitts, den für sie die Flucht der Nordsiebenbürger 1944 darstellt. In Zusammenarbeit der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD (früher: Hilfskomitee), des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, des Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen in Österreich sowie der Heimatortsgemeinschaft Bistritz-Nösen soll der Weg der Flucht, des Trecks und dessen Ankunft symbolisch nachgezeichnet werden.
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Über Generationen im Geist der Gemeinschaft - 65 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland
"Nennen Sie eine Gemeinsamkeit des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit der Bundesrepublik Deutschland!" – Wie würden Sie, liebe Landsleute, eine solche Quizaufgabe beantworten? Sie könnten auf das gemeinsame Gründungsjahr 1949 verweisen: Mithin vollendeten beide heuer ihr 65. „Lebensjahr“ – am 23. Mai die Bundesrepublik, am 26. Juni der Verband der Siebenbürger Sachsen – und beide gehen natürlich nicht in „Rente“! Das 65-jährige Verbandsjubiläum ist Anlass genug, – nicht wie bei runden Geburtstagen die landsmannschaftliche Historie ins Bewusstsein zu rufen –, vielmehr den Blick auf die gegenwärtige Verbandsarbeit auf Bundesebene zu richten. Die nachfolgende, querschnittartig angelegte Übersicht vermag die vielfältigen Aktionsfelder des Bundesvorstandes und der Bundesreferate, samt und sonders ehrenamtlich tätig, ebenso der Bundesgeschäftsführung und des Bundeskulturreferates allenfalls grob zu umreißen. Die Verantwortlichen geben in eigenen Stellungnahmen Auskunft, ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit oder Vertiefung. Die elementar wichtige Arbeit in den Landesgruppen bzw. Landesverbänden, den Kreisgruppen und Kreisverbänden, an der Basis also, kann zumal in diesem begrenzten Rahmen nicht berücksichtigt werden; sie erhält breiten Raum in der Berichterstattung der vom Verband herausgegebenen Siebenbürgischen Zeitung. mehr...





