Ergebnisse zum Suchbegriff „Schaessburg Band“
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Barockkolloquium – Michael-Lassel-Ausstellung im Brukenthalmuseum
Als ein Beitrag des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. wird die Ausstellung „Barockkolloquium“ bis zum 27. September im Kartografischen Kabinett des Brukenthal-Museums gezeigt. Sie präsentiert 34 Ölgemälde des aus Ludwigsdorf stammenden und in Fürth lebenden Künstlers Michael Lassel. Die Vernissage fand am Freitag, dem 4. August, nach der Eröffnung des Sachsentreffens statt. Sie läutete eine ganze Reihe weiterer Ausstellungseröffnungen des reichhaltigen und vielseitigen Veranstaltungsprogramms ein. mehr...
Neues Buch über Ernst Irtel
Ernst Irtel (1917-2003) gehört zu den wichtigsten siebenbürgisch-sächsischen Schulmusikern und Musikpädagogen. Zugleich war er Chorleiter und Komponist, nicht zuletzt der berühmten und glänzenden Vertonung von Adolf Meschendörfers „Siebenbürgischer Elegie“. In Mühlbach geboren, erhielt er dort seit frühem Alter Klavierunterricht, studierte 1934 bis 1939 an der Staatlichen Musikakademie Klausenburg und wurde Gymnasialmusiklehrer zunächst in Mühlbach (1940), dann in Hermannstadt (1945), Schäßburg (1948) und zuletzt Mediasch (1956-1977). Ab 1987 lebte er in Deutschland. mehr...
Eine Zeidner Veranstaltung – diesmal anders
Gute Inhalte, interessante Vorträge, Blasmusik, Fläiken-Essen – rund 85 Interessierte inklusive der Mitglieder der Blasenkapelle samt Anhang trafen sich Ende März zu einem besonderen Zeiden-Wochenende in Bad Kissingen. „Über Grenzen verbunden – ehemalige und heutige Bewohner von Zeiden in Siebenbürgen“ – lautete das Motto der Tagung, zu der die Zeidner Nachbarschaft in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde Zeiden, der politischen Gemeinde Zeiden und der Bildungsstätte „Heiligenhof“ eingeladen hatte. mehr...
Kreisgruppe Drabenderhöhe: Schauspieler in Höchstform
„Ein Schelmenstück par exellence“ versprach Regisseurin Gerda Gusbeth den Besuchern im vollbesetzten Kulturhaus. Und das war es auch. Mit dem Schwank „Der Gohrmert“ (Der Jahrmarkt) von Jupp Jasper und von Wilhelm Meitert in siebenbürgisch-sächsische Mundart übersetzt, sorgte die Theatergruppe des Honterus-Chores an zwei Abenden für eine Aufführung mit lustigen Dialogen, Missverständnissen und Überraschungen. Die Laiendarsteller waren nach 21 Proben in Höchstform. Die Geschichte vom Bauern Thummus (Thomas), der auf den Gauner Pitz hereinfällt, weil dieser ihn auf dem Jahrmarkt seine eigene Kuh verkaufen lässt, sorgte für unglaubliche Verwicklungen und bei den Besuchern für Gelächter am laufenden Band.
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Wunn ich sachsesch schreiwe wäll - Mundartseminar in Stuttgart
„Wunn ich sachsesch schreiwe wäll“ war der Titel eines Textes, der bei der Autorenlesung am 17. September im Haus der Heimat in Stuttgart vorgetragen wurde. Gleichzeitig eignet er sich auch als Überschrift der gesamten Veranstaltung, klingen in ihm doch deren beide Grundanliegen an: sich austauschen über die Freude am Siebenbürgisch-Sächsischen, aber auch über Unsicherheiten beim Schreiben desselben. Wobei Letzteres vor allem im Seminar am folgenden Tage zur Sprache kam, während der vertraute Laut in heiteren oder besinnlichen Beiträgen am Leseabend die 14 Autoren mit einem zahlreich erschienenen und dankbaren Publikum verband. Dass sich darunter viele neue Gesichter befanden, rechtfertigt den Ortswechsel nach Stuttgart. mehr...
Wirtschaftsgeschichtliche Sisyphosarbeit von hohem dokumentarischen Wert
Volker Wollmann: Patrimoniu preindustrial și industrial în România [Vorindustrielle und industrielle Denkmäler in Rumänien], Band V; Sibiu/Hermannstadt: Honterus Verlag, 2015, 403 Seiten, ISBN 978-606-8573-46-5 mehr...
Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
875 Jahre seit der Ansiedlung in Siebenbürgen / Sechste Folge: „Stille Jahre“, Vormärz, Revolution
Für die Herrschaftszeit von Franz II./I. (1792–1835), der auf die aufgeklärten, Reformen voranbringenden Absolutisten Maria Theresia, Joseph II. und Leopold II. folgte, hat der Historiker Heinrich von Treitschke den Begriff der „stillen Jahre“ geprägt. Still waren sie jedoch nur an der Oberfläche. Darunter brodelte es: Napoleon I. überzog Europa mit Krieg und Zerstörung, auch politischem und sozialem Wandel; das Heilige Römische Reich deutscher Nation zerfiel und wurde 1806 aufgelöst, an seine Stelle trat das 1804 proklamierte „Kaisertum Österreich“ (Franz war somit der letzte „römische“ und der erste „österreichische“ Kaiser, trug zwei Jahre lang zwei Kaiserkronen, ein absoluter Einzelfall in der Geschichte); die Völker Siebenbürgens, wie ganz Europas, wurden von einer Welle nationaler bis nationalistischer Begeisterung erfasst, die für heftige, in einem Blutbad gipfelnde Unruhen sorgte.
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Ein siebenbürgisch-sächsischer Freund: Zum 90. Geburtstag von Harald Zimmermann
Er wurde vor neunzig Jahren, am 12. September 1926, in Budapest geboren, kam als Dreijähriger nach Wien, wo er zur Schule ging, studierte, Magister und doppelter Doktor (der Theologie und der Geschichte) wurde, seine berufliche Laufbahn begann, die dann mit Professuren in Saarbrücken und Tübingen gekrönt wurde, er kennt auch den kleinsten Ort des Burgenlandes, da er in dessen evangelischen Gemeinden als Student und junger Pfarrer wandernd gepredigt hat, er ist ein bedeutender deutscher Mediävist von europäischem Format. Und doch ist Univ.-Prof. Dr. theol. Dr. phil. Dr. h.c. mult. Harald Zimmermann vor allem – ein überzeugter Siebenbürger Sachse. mehr...
60 Jahre Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen: Theaterstück „De Himet reft“ aufgeführt
Gleich zu Beginn: Ich möchte hier keine Wiederholung bringen. Über das 60-jährige Bestehen der Kreisgruppe in Geretsried und dessen Feier wurde in der Siebenbürgischen Zeitung (siehe Bericht über den Festakt) wie auch in anderen Zeitungen geschrieben. Die Feier am 28. Mai sollte mit einem Jubiläumsball enden. Beim Anblick der geringen Besucherzahl meinte unsere Kreisgruppenvorsitzende Gerlinde Zurl-Theil: „Wenn keine mehr kommen, wird es eben eine Party.“ Es ist eine Party mit einer Riesenstimmung geworden. Unterstützt von der Band Rocky 5, feierte man durch bis morgens um 2 Uhr. mehr...
60 Jahre Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen
Ihr 60-jähriges Bestehen beging die Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen am letzten Mai-Wochenende mit zweitägigen Jubiläumsfeierlichkeiten, einschließlich einem Gottesdienst, dem Festakt und abendlichen Jubiläumsball am Samstag sowie einem Singspiel der Theatergruppe Geretsried am Sonntag (Bericht folgt in der nächsten Ausgabe dieser Zeitung). In ihrer Festrede würdigte die Bundesvorsitzende unseres Verbandes, Herta Daniel, die Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen, deren Vorsitz sie selbst 2002 bis 2008 innehatte, als „eine der stärksten und aktivsten des Landesverbandes Bayern“. An dem dreieinhalbstündigen Festakt mit vielfältigem Kulturprogramm nahmen Vertreter der Stadt Geretsried und des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen wie auch befreundeter Vertriebenenverbände teil. mehr...







