Ergebnisse zum Suchbegriff „Schwester Maria“
Artikel
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Trutzige Kirchen und mächtige Türme, Teil 4
Mettersdorf zählte vor dem Krieg mehr als 1200 Sachsen. Jedes Mal, wenn ich durch die Ortschaft fuhr, bewunderte ich den mächtigen Wehrturm aus dem 15. Jahrhundert in der Ortsmitte. Dort leben keine Sachsen mehr, wurde mir im Pfarramt in Bistritz gesagt. Doch Katharina Prall aus der Nachbargemeinde Tschippendorf behauptete, eine Sächsin wohne in Mettersdorf, sie lebe mit einem Rumänen zusammen. Ich habe die Frau gesucht, mich durchgefragt, sie aber dennoch nicht gefunden. Wer kennt schon eine Sächsin unter 2 500 Bewohnern, die größtenteils aus anderen Landesteilen zugezogen sind? Eine alte Bäuerin, die aus Mettersdorf herkam, entdeckte ich schließlich in Bistritz. Sie lag krank in einem Eisenbett inmitten eines kalten Zimmers und besaß nichts mehr außer einem Stuhl, auf dem ihre Kleider hingen. mehr...
Eine Frau, die sich nicht brechen ließ: Grete Loew
Am 17. September ließ Dr. Stefan Sienerth, Direktor des Münchner Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), die Bombe in der Süddeutschen Zeitung platzen: Oskar Pastior von 1961 bis 1969 in Diensten der Securitate, IM-Deckname „Otto Stein“! Damit war er Ernest Wichner, dem Leiter des Berliner Literaturhauses und Herausgeber von Pastiors Werkausgabe, zuvorgekommen, der damit ebenfalls an die Öffentlichkeit gehen wollte. Eigentlich hatte Sienerth vor, seine Akten-Recherche erst auf der Tagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde „Die Securitate in Siebenbürgen“ in Jena vorzustellen. In der Studie spielt auch Pastiors Bürokollegin Grete Loew eine wichtige Rolle (vgl. Spiegelungen 3/2010). Dem folgenden Artikel war ein Besuch bei Grete Loew vorausgegangen. Als Sienerths akribische Rekonstruktion erschien, schrieb ich ihn kurzfristig um, um eine Korrelation mit seinen Erkenntnissen zu erreichen. Einiges erscheint hier erstmals, anderes wurde vertieft. mehr...
Erfülltes Leben in der Gemeinschaft: Michael Hartig wird 80
Der am 29. August 1930 als Sohn des Landwirten Michael und seiner Frau Maria Hartig in Botsch geborene Michael Hartig wuchs zusammen mit seiner Schwester Maria in seinem Heimatdorf heran und besuchte dort auch die deutsche Volksschule. Am 12. September 1944 floh er im Treck vor der anrückenden Roten Armee mit ca. 30 000 nordsiebenbürgischen Landsleuten bis nach Niederösterreich. mehr...
Frauenreferat der Landesgruppe Hessen neu belebt
Einen Wiedereinstieg in eine Tradition wagten nach fünf Jahren Unterbrechung die Frauenreferentinnen aus Hessen, Ursula Tobias und Ortrun Maurer: Sie luden ein zu einem „Frauentag“, und am 17. April trafen sich 21 Sächsinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet im Gemeindehaus der St. Katharinen-Kirche in Frankfurt am Main. mehr...
"Arbeit ist Sauerstoff". Der Kinderbuchautorin, Zeichnerin und Übersetzerin Ricarda Terschak zum Achtzigsten
Am 18. Dezember wurde Ricarda „Mimo“ Terschak 80 Jahre alt. Sie zählt nicht nur zu den populärsten rumäniendeutschen Kinderbuchautorinnen der Nachkriegszeit, sondern ist auch Kunsttherapeutin, Zeichnerin und Übersetzerin. Die vielbeschäftigte Allrounderin lebt heute noch in ihrer Heimatstadt in der Patrioților-Gasse. „Die ist nach mir so benannt“, flachst die Achtzigerin mit tiefer Stimme und öffnet lachend das Gassentor ihres Elternhauses. mehr...
Miss Transylvania beim Trachtenball in Kitchener gekürt
Die Siebenbürger Sachsen in Kanada feierten zum Jahresanfang einen Trachtenball und Frauenball im Transylvania Klub in Kitchener. Ebenfalls dort treffen sich die Senioren jeden dritten Mittwoch im Monat. Käthe Paulini berichtet. mehr...
„Frau Pfarrer und Frau Mutter“ in Neppendorf: Zum 90. Geburtstag von Maria Klima
Älterwerden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber um so weiter sieht man. (Ingmar Bergmann) mehr...
Zehn Jahre Kinderprogramm bei der Weihnachtsfeier in Backnang
Zu einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier trafen sich die Siebenbürger Sachsen aus Backnang und Umgebung am 15. Dezember in der Markuskirche. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper würdigte dabei die Leistung der „Brückenbauer“: „Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken“, zitierte Nopper vor den rund 200 Besuchern der Veranstaltung den Friedensnobelpreisträger Dominique Pire. mehr...
Mora Windt-Martini: zwei Vereinen gleichzeitig gedient
Nach der 1:0-Führung für Deutschland gleicht Mora Windt zum 1:1 aus. Sie nutzt eine Lücke in der deutschen Abwehr und trifft. Auch die Halbrechte Elena Jianu und Victoria Dumitrescu treffen. Die rumänische Mannschaft geht mit einer 3:1-Führung in die Pause.“ Dieses Zitat stammt aus einem Bericht der Deutschen Handball-Woche über das Finale der Großfeldhandball-Weltmeisterschaft der Frauen von 1956 in Frankfurt am Main. Mora Windt, die später den Namen ihres Mannes Fritz Martini annehmen wird, gehört zu den Stützen der künftigen Weltmeistermannschaft, die in jenem Jahr Rumänien stellt. Die rumänische Mannschaft gewinnt das Finale mit 6:5 gegen Deutschland. Am 7. August 2007 wurde die in Kronstadt geborene Mora Windt-Martini 70 Jahre alt. mehr...
Siebenbürgische Babys 2006 (19. Folge)
Die Aktion der Siebenbürgischen Zeitung, die 2006 geborenen siebenbürgischen Babys zu veröffentlichen, wurde in der gedruckten Ausgabe schon beendet, siehe Seite 10 bis 12 der Folge 3 vom 20. Februar 2007. Für die Online-Ausgabe sind insgesamt 20 Folgen geplant, um – wie versprochen – die neuen siebenbürgischen Erdenbürger des Jahres 2006 kostenlos zu präsentieren. Heute werden in der 19. Folge acht „Fratzen“ vorgestellt. Wir gratulieren den Familien zur Geburt ihrer Sprösslinge. mehr...








