Ergebnisse zum Suchbegriff „September 2017“
Artikel
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Susanne Kräutner in Drabenderhöhe wurde 90
Die Liebe zur Heimat, zur Musik und zum Theaterspiel begleitet Susanne Kräutner bis heute. Immer wieder greift die am 14. Juni 1927 in Botsch geborene alte Dame zu Feder und Stift, schreibt Worte auf, „die nur so aus meinem Kopf purzeln und in die Feder fließen“. Worte, aus denen Geschichten, Gedichte, Lieder und Theaterstücke wurden. „Das hat mich geistig fit gehalten“, sagt Kräutner lebhaft, die gestern das 90. Lebensjahr vollendete. mehr...
Edelsteine an einer wertvollen Kette - Preisverleihungen in Dinkelsbühl
Pfingstsonntagnachmittag in der Sankt-Pauls-Kirche zu Dinkelsbühl. Der Stellvertretende Vorsitzende des Kulturpreisgerichts Hofrat Pfr. Volker Petri begrüßt das feierlich gestimmte Publikum, darunter den Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien Reinhart Guib und den Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern des Bundes der Vertriebenen, Christian Knauer, zu den diesjährigen Preisverleihungen. Heuer galt es fünf Preisträger für ihre herausragenden Leistungen zu ehren. Vier von ihnen, die beiden Kulturpreisträger Dr. Heinz Heltmann und Gerhard Roth als auch die Jugendpreisträger Kurtfelix und Eginald Schlattner, mussten allerdings krankheits- oder altersbedingt absagen. Der Festakt verlor dadurch an Glanz – umso heller funkelte der Ehrenstern der Föderation, umso freudiger strahlte die Bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm über die ihr verliehene Auszeichnung. mehr...
Heimatverlust und Heimatsuche - Enni Janesch hält Rede an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen
Ein langer Fackelzug erhellte am Pfingstsonntagabend die Straßen Dinkelsbühls. Ziel der von der Knabenkapelle Dinkelsbühl angeführten Prozession war die vor 50 Jahren errichtete, den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihte Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Dort hielt die Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe und ehemalige Bundesfrauenreferentin Enni Janesch die traditionelle Rede an der Gedenkstätte - ein Programmbeitrag der den Heimattag 2017 mitausrichtenden Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. Die Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Dritter Arbeitseinsatz am Großauer Friedhof
Vom 27. April bis zum 1. Mai fand der dritte Arbeitseinsatz am Großauer Friedhof statt. Das diesjährige Motto lautete „Viribus Unitis – Mit vereinten Kräften“. Und so war es auch. Es kamen mehr freiwillige Helfer, als sich angemeldet hatten. Zu Spitzenzeiten waren es 24 Helfer, die auf dem Friedhof arbeiteten. mehr...
Joachim Herrmann: Höhere Renten für Spätaussiedler sind "eine Frage der sozialen Gerechtigkeit"
In seiner Festrede beim Heimattag am 4. Juni in Dinkelsbühl hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Siebenbürger Sachsen für ihre Heimatliebe und Weltoffenheit gewürdigt. Das sei die richtige Einstellung, um den aktuellen Krisen und Herausforderungen der Europäischen Union zu begegnen. Angesichts der drohenden Altersarmut unter den Spätaussiedlern forderte der Politiker, der als Spitzenkandidat der Christlich Sozialen Union bei der Bundestagswahl am 24. September antritt, eine Neuberechnung ihrer Renten, die Mitte der neunziger Jahre stark gekürzt wurden. Ebenso wie Verbandspräsident Dr. Bernd Fabritius forderte der bayerische Innenminister die rumänische Regierung auf, sich von der Hetzkampagne gegen die deutsche Mindergeit in Rumänien zu distanzieren. Lesen Sie im Folgenden Joachim Herrmanns Rede in Dinkelsbühl. mehr...
Bernd Fabritius: "An der Beseitigung der Generationenungerechtigkeit arbeiten wir mit Nachdruck!"
Deutliche Forderungen an die Politik in Deutschland und Rumänien hat Dr. Bernd Fabritius, MdB, Verbandspräsident des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), in seiner Festrede am 4. Juni beim 67. Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl erhoben. In Deutschland sei es wichtig, die Generationenungerechtigkeit bei den Renten und damit die Altersarmut unter den Aussiedlern zu beseitigen. Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach sich dezidiert für die Anhebung der Renten für Aussiedler aus, was eine Frage der „sozialen Gerechtigkeit“ sei. Beide Festredner forderten die rumänische Regierung auf, sich von der nationalistischen Hetzkampagne zu distanzieren, die mehrere Medien kürzlich gegen die deutsche Minderheit führten. Bernd Fabritius dankte der Bundesregierung für die Entschädigung der deutschen Zwangsarbeiter, die Förderung des Umbaus von Schloss Horneck zu einer Kultur- und Begegnungsstätte sowie die Unterstützung der deutschsprachigen Schulen in Rumänien. Das große Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen weist mit seinem Motto „Verändern – Erneuern – Wiederfinden“ auf die aktuellen Herausforderungen im Jahr des 500. Reformationsjubiläums hin. Vor 60 Jahren übernahm das Land Nordrhein-Westfalen die Patenschaft über die Siebenbürger Sachsen. Aus diesem Anlass verlas Bernd Fabritius ein schriftliches Grußwort des künftigen Ministerpräsidenten Armin Laschet, der eine Neubelebung der Patenschaft durch die nordrhein-westfälische Landesregierung in Aussicht stellte. Die Festrede des Verbandspräsidenten Dr. Bernd Fabritius, wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...
Kreisgruppe Mannheim – Heidelberg: Vorsitzender Hans Rampelt wird 60
Hans Holger Rampelt wurde am 3. Juni 1957 in Mediasch geboren, in einer Zeit, als die deutsche Bevölkerung noch immer unter den Folgen des Zweiten Weltkrieges wie Verschleppung zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion, Totalenteignung und weiteren Schikanen und Repressalien litt und es schwer hatte, mit den politischen Veränderungen jeglicher Art klarzukommen. mehr...
Georg Dehio-Kulturpreis an Paul Philippi
Mit dem Georg Dehio-Kulturpreis 2017 des Deutschen Kulturforums östliches Europa wurden Paul Philippi (Hermannstadt) und Jaroslav Ostrčilík (Brünn/Brno) ausgezeichnet. Die siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Dr. Felix Ackermann (Deutsches Historisches Institut Warschau) sprach den mit 7 000 Euro dotierten Hauptpreis dem evangelischen Theologen, Historiker und Politiker Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Philippi für sein herausragendes Engagement für die Wahrung des wissenschaftlichen und kulturellen Erbes der Siebenbürger Sachsen, für seinen konsequenten Einsatz für die Völkerverständigung im Donau-Karpaten-Raum sowie für seine Verdienste als deutscher Minderheitenpolitiker im Rumänien der Nachwendezeit zu.
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SbZ-Kommentarfunktion nur für Mitglieder des Verbandes
Die Artikel in der Siebenbürgischen Zeitung Online können ab 1. Juni 2017 nur noch von Mitgliedern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. kommentiert werden. Dies hat der geschäftsführende Bundesvorstand beschlossen. Dadurch erhofft man sich eine bessere Diskussionskultur auf der Verbandsseite www.siebenbuerger.de und dass sich mehr Mitglieder als bisher in die Gespräche einbringen. Von dieser Regelung sind die allgemeinen Diskussionsforen nicht betroffen. Alle Benutzer können weiterhin daran teilnehmen. mehr...
„Luther hatte auch dunkle Seiten“ - Martin Eichler spricht über seinen berühmten Vorfahren
Dass der in siebenbürgischen Kreisen bekannte und geschätzte Fotograf Martin Eichler aus der ehemaligen DDR stammt, wissen wohl einige; dass er vor seiner Karriere als Fotograf Theologie studiert und auch in diesem Bereich gearbeitet hat, dürfte eher weniger bekannt sein; und dass er ein Nachkomme des Reformators Martin Luther ist, hängt er ohnehin nicht an die große Glocke. Grund genug, im Jubiläumsjahr der Reformation mit ihm über Familie, Glauben und die Lutheriden-Vereinigung, deren stellvertretender Vorsitzender er ist, zu sprechen. Das Interview führte Doris Roth. mehr...






